Das Reformhaus – Geschichte und Perspektiven

Reformwarenhaus, Biosupermarkt, Naturkostladen – alles das Gleiche? Das stimmt so nicht. Doch was unterscheidet eigentlich ein Reformhaus von anderen Läden mit ökologisch erzeugten Waren jenseits des Massenkonsums? Der VIVANI Schoko-Blog wirft heute einen Blick auf den Vorreiter und das Urgestein der Biobewegung und blickt auf aktuelle Tendenzen und Perspektiven für die gesundheitsorientierten Einzelhandelsgeschäfte.Reformhaus_1200x800

Berlin 1887 – Startschuss der Reformhausbewegung

Das Reformhaus, wie man es klischeehaft mit jeder Menge Körner, Getreidemühlen und Haarfärbungen auf Henna-Basis in kleinen Ladenlokalen verbindet, gehört heute zumeist tatsächlich dem verstaubten Schnee von gestern an. Doch eines ist nicht wegzudiskutieren, wichtig und wegweisend für die heute voll im Trend liegende, neue Öko-Bewegung: Das Reformhaus ist alt, ja ein Urgestein, ein Dinosaurier.
Was aber heute veraltet wirkt, war im späten 19. Jahrhundert radikal modern. Aus der immer erdrückender wirkenden Enge der Stadt mit ihren rauchenden Schloten und der schweren Industriearbeit im Takt der Uhr entstand ein zunehmendes Sehnen der Menschen nach mehr Menschlichkeit, nach mehr Natur und weniger Materialismus. Die Geburtsstunde verschiedener Lebensreformbewegungen war gekommen, so z. B. die der Kleiderreform, der Naturheilkunde, der Reformpädagogik und eben auch die der Ernährungsreform. Im Ernährungsbereich kamen die Ideen des Vegetarismus und der gesundheitsorientierten und vollwertigen Nahrung auf. So wurde das erste Reformhaus 1887 in Berlin durch den Kaufmann Carl Braun eröffnet. Es trug damals noch den Geschäftsnamen „Gesundheitszentale“. Das erste als Reformhaus betitelte Geschäft eröffnete Karl August Heynen in Wuppertal-Barmen im Jahr 1900. Das Produktangebot umfasste nicht nur vollwertige Lebensmittel, auch natürliche Kleidung, Naturkosmetik und -heilmittel sowie Stärkungsmittel und Kräuter waren erhältlich.

Rasch schlossen sich die Besitzer der frühen Reformhäuser zu Verbänden zusammen, die „neuform Vereinigung Deutscher Reformhäuser e.G.“ von 1930 blieb schlussendlich als Reformhausgenossenschaft bis heute bestehen. Jeder Inhaber eines Reformhauses muss demnach Mitglied der Vereinigung sein und sich an deren allgemeine Grundsätze halten. Daneben bleibt er aber stets ein eigenständiger Unternehmer, der seinem Reformhaus ein eigenes Profil verleihen kann.

Bio-Konkurrenz und Umstrukturierungen ab den 1990ern

Die anfangs noch unangefochtene Institution im Bereich der alternativen Ernährung bekam ab Ende der 1970er Jahre erstmals Konkurrenz durch die aufkommenden Bioläden. Die neuen Bio- und Naturkostläden unterlagen keine strengen Auflagen wie die Reformhäuser. Reformhäuser garantieren durch das eigene neuform QualitÑt_Logo„neuform“-Siegel Produkte aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft, die gesund und wertvoll sowie natürlichen Ursprungs sein sollen. Bio-Läden verpflichten sich zwar der ökologischen Erzeugung ihrer Produkte, doch der ganzheitliche Gesundheitsgedanke steht nicht im Vordergrund. Sie haben mehr Freiheiten und müssen keinem gesetzlich geschützten Namen gerecht werden.

Das Problem, dass sich durch die Konkurrenz der Bio- und Naturkostläden für die Reformhäuser ergab, spiegelte sich rasch in Umsatzeinbrüchen und Geschäftsschließungen wieder. Die Eröffnung von Biomarkt-Ketten wie Alnatura (1987) und Basic (1998) setzten die Reformhausbesitzer zusätzlich massiv unter Druck. Die Reaktionen der Händler fielen jedoch nicht schnell und flexibel aus, weswegen von 2.500 Reformhäusern Mitte der 90er Jahre heute keine 1.200 mehr existieren.

Perspektiven und neue Zielgruppen

Ist der Reformhaus-Dino also heute tatsächlich vom Aussterben bedroht? Rainer Plum, Vorstand der Reformhausgenossenschaft, äußerte sich im vergangenen Sommer gegenüber der Frankfurter Rundschau und deReformhaus_800x1200r Berliner Zeitung zur Existenzkrise der Reformhäuser und berichtete von überraschenden Reformen der durch Modernisierungsmaßnahmen sowohl in der Genossenschaft als auch in den einzelnen Reformhausläden. Ein modularisiertes Ladenprinzip aus drei Bereichen (hochwertige Lebensmittel, Naturkosmetik sowie Naturheilmittel / Nahrungsergänzung) ermöglicht den einzelnen Besitzern die Entscheidung für ein individualisiertes Ladenkonzept. Optisch modernisiert sollten die Läden wenn möglich auch vergrößert werden. Das Prinzip scheint zu fruchten, die Reformhäuser melden Umsatzwachstum. Bereits 130 Läden waren zum Zeitpunkt des Interviews modularisiert oder anderweitig umkonzeptioniert. Des Weiteren wird nach wie vor auf die beiden unschlagbaren Qualitätskriterien der Gesundheitsförderlichkeit der Reformhausprodukte sowie der fachkundige Beratung gesetzt. Zu diesem Zweck gibt es sogar gesetzlich anerkannte Aus- und Fortbildungsangebote, die Reformhausmitarbeiter zu Fachberatern qualifizieren. Jedes Reformhaus muss diese Fachberatung gewährleisten.

Die Zukunftsperspektiven des Reformhauses schätzt Plum sehr gut ein. Neue Kundengruppen, generiert aus den aktuellen Gesundheits- und Ernährungstrends, orientierten sich zunehmend auch in Richtung Reformhaus. Darunter zählen schon längst nicht mehr nur Allergiker und „free from“-Interessierte. Plum: „Die Vegetarier- und Veganer-Welle bringt neue Kundschaft. Schließlich gilt für Reformhäuser der Grundsatz: Nichts vom toten Tier. Tatsächlich sind zwei Drittel aller Lebensmittel im Reformhaus auch vegan.“ Eine Gefahr, dass der Trend abebben könnte, sieht Plum nicht. Durch die im Vergleich zu früher durchaus wohlschmeckenderen Produkte und den emanzipierten Verbraucher, der sich die Massenware der Industrie nicht länger für gut verkaufen lässt, sieht er das Reformhaus dauerhaft als gesichert an. Das tun und hoffen wir natürlich auch.

Alle Fotos: © Reformhaus
Quelle und zum gesamten Interview mit Rainer Plum: www.berliner-zeitung.de

Rezept: Selbstgemachte Mozartkugeln (vegan)

Wer den Verzicht auf Süßes für 2017 ganz hoch auf seine Liste der guten Vorsätze geschrieben hat, ist im VIVANI Schoko-Blog heute leider an der falschen Adresse. Denn heute wünscht uns unsere befreundete Bloggerin Karin Buhl von Lisbeths Cupcakes & Cookies mit ihrem Rezept für selbstgemachte Mozartkugeln ein hüftgoldverdächtiges Frohes Neues. Vielen Dank für diesen süßen Start ins neue Jahr! Das Rezept ist sogar vegan, kann aber je nach Belieben auch mit anderen Schokoladensorten ausprobiert werden. Schokoalarm 2017 – VIVANI gibt sich die Mozartkugel!
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Selbstgemachte Mozartkugeln

Für 30 – 50 Kugeln (je nach Größe)

Zutaten

• 400 g Rohmarzipan
• 2 – 4 EL Rosenwasser (aus der Apotheke)
• 70 – 100 g Nougat
• 50 – 70 g Pistazien
• 50 – 100 g Puderzucker
• 200 g Vegane Schokolade (z. B.  VIVANI Feine Bitter 71% Cacao oder
VIVANI Rice Choc 40 % Cacao)

außerdem: Pralinenförmchen

So wird’s gemacht

Nougat und Marzipan sollten gut gekühlt sein, denn vor allem Nougat schmilzt sehr schnell. Zum Gelingen des Rezepts ist dieser Punkt sehr wichtig!
Pistazien entweder schälen und die Haut abtrennen oder direkt fertig gehackte kaufen. Dann die Pistazien in einem Blender fein mahlen. Aus dem Nougat sehr kleine Kugeln formen und auf ein Brett legen. Sofort in den Kühlschrank stellen.

Marzipan, Rosenwasser und Pistazien in einer Rührschüssel vermengen, am besten mit den Händen. Anschließend nur soviel Puderzucker hinzufügen, bis eine feste Masse entstanden ist. Für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Wenn die Marzipanmasse gut gekühlt ist, lässt sie sich leicht zu Rollen formen. Hierzu ebenfalls am besten die Händen benutzen. Nur die Rollen, die man gerade benötigt draußen lassen, alle anderen zurück in den Kühlschrank legen.

Nun mit einem Messer ca. 1 ½ – 2 cm dicke Stücke von der Rolle abschneiden. Mit einem Finger eine kleine Mulde in das Marzipan drücken und eine kleine Nougatkugel in die Mitte legen. Dann die Nougatkugel mit dem Marzipan umschließen und in der Handfläche zu einer Kugel formen. Die fertige Kugel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Brett oder einen Teller legen. Sobald die ersten Kugeln fertig sind, werden sie zurück in den Kühlschrank gestellt. Die Arbeitsschritte wiederholen, bis Nougat und Marzipanmasse verbraucht sind.

Zum Abschluss die Schokolade über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen. Die Schokolade vom Wasserbad nehmen und jede einzelne Marzipankugel in die Schokolade geben. Vorsichtig mit einer Gabel aus der Schokolade heben und die Gabel am Rand mehrfach abklopfen. Die fertige Mozartkugel auf das Brett oder den Teller mit Backpapier legen. Wenn die ersten Kugeln fertig und gut angetrocknet sind, in den Kühlschrank stellen.

Nach ca. 2 Stunden können die Mozartkugeln in Pralinenförmchen gelegt und zur Lagerung zwischen Backpapier in Vorratsdosen geschichtet werden.

Tipps: Wer möchte, kann die selbstgemachen Mozartkugeln noch mit Rosenzucker oder kleinen essbaren Blüten verzieren. Auch kann Bitter- oder Milch- / Rice Choc-Schokolade durch weiße Schokolade ausgetauscht werden. Statt Rosenwasser eignet sich auch Amarettolikör zur Verfeinerung der Marzipanmasse.vegane-mozartkugeln_2_1200x627

Weitere Rezepte, die in Kooperation mit dem Blog Lisbeths Cupcakes & Cookies entstanden sind, findet ihr hier:
Karamellisierte Ananas mit Schokolade und Pistazien
Cheesecake–Eis–Pralinen mit Kokosblütennektar
Ingwer-Torte mit dunkler Schokoladen-Ganache
Schokladen Bananen Tarte

© Bilder & Rezept: Lisbeths, Karin Buhl

Ernährungsreport 2017 – was essen die Deutschen?

Es ist immer wieder auf’s Neue spannend, wenn das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zu Beginn des Jahres einen neuen Ernährungsreport veröffentlicht. So wurden auch kürzlich wieder 1.000 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt, was sie gerne essen, was ihnen bei ihrer Ernährung generell wichtig ist und was sie eher verzichtbar finden.

Das Fazit: Trotz einer deutlich spürbaren Veggie- und Vegan-Begeisterung der letzten Jahre legen immer noch 53 Prozent der Deutschen Wert auf eine fleischreiche Ernährung, nur 20 Prozent nennen Gemüsegerichte als ihr Lieblingsessen. Dennoch sehen viele der Befragten in veganen Alternativen keinen bloßen Trend, sondern eine ernstzunehmende Ernährungsform, die sich langfristig etablieren wird.
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Interessante Erkenntnisse gibt’s auch beim Naschverhalten der Deutschen. Hier zeichnet sich ein deutliches Ost-West-Gefälle ab. So sollen 23 Prozent der Westdeutschen täglich zu Süßigkeiten greifen, in Ostdeutschland nascht man mit nur 11 Prozent dagegen wesentlich moderater.

Einig sind sich die Befragten allerdings beim Thema „Mindesthaltbarkeitsdatum“, das die große Mehrheit gerade bei Lebensmitteln mit geringer Verderblichkeit – wie Salz, Zucker & Co. – völlig verzichtbar findet. Laut Forsa wirft nur jeder Zwanzigste Lebensmittel weg, sobald sie das MDH erreicht haben, der Rest der Verbraucher ist hier ein wenig entspannter.

Zu guter Letzt finden 9 von 10 Deutschen wichtig, dass das Thema „richtige Ernährung“ an den Schulen eine größere Rolle einnehmen sollte. Sie finden ein neues Fach „Ernährung“ als Ergänzung des bisherigen Angebots sinnvoll.

Quelle: www.forsa.de
Bild © istock, AnaAdo

Rezept: Schoko-Lebkuchen mit Bratapfelkompott

Was wäre Weihnachten ohne Lebkuchen? Was wäre Weihnachten ohne Bratäpfel? Was wäre Weihnachten ohne Schokolade? Heute gibt es bei uns die geballte Ladung Weihnachten im Glas, in nur einem Dessert! Und damit noch nicht genug, eine fruchtige Zitronenmousse verleiht dem Ganzen noch einen zusätzlichen Frischekick. Alles vereint in unserem heutigen Rezept „Schoko-Lebkuchen mit Bratapfelkompott“, das Sylvana Kiehr vom Lifestyleblog sylvislifestyle.com mit unserer Schokolade kreiert hat. Vielen lieben Dank!

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Lebkuchen-Schichtdessert mit Bratapfelkompott

Für ca. 4 – 6 Portionen (je nach Glasgröße)

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Für das Kompott:
• 400 g Äpfel (möglichst süß)
• 1 Päckchen Vanillezucker
• Saft einer halben, ungespritzten Zitrone
• 1 Stange Zimt
• 160 ml Orangensaft

Für die Zitronenmousse:
• 200 g Schlagsahne
• 250 ml Buttermilch
• 40 g Puderzucker
• Saft einer ungespritzten Zitrone
• 2 Blatt Gelatine

Für den Schokoladenlebkuchen:
• 100 g VIVANI Feine Bitter Kuvertüre
• 150 g gemahlene Mandeln
• 150 g gemahlene Haselnüsse
• 100 g Rohrohrzucker
• 2 Eier
• 2 TL Lebkuchengewürz

So wird’s gemacht

Da das Zitronenmousse länger im Kühlschrank stehen muss, wird es zuerst vorbereitet. Dafür den ausgepressten Saft einer halben Zitrone in einem Topf auf kleiner Stufe erwärmen, und in ihm die zuvor eingeweichte Gelatine auflösen. Anschließend mit dem Zucker und der Buttermilch verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben. In den Kühlschrank stellen und möglichst über Nacht stehen lassen.

Anschließend den Schokoladenlebkuchen zubereiten. Dazu Mandeln und Haselnüsse mit Lebkuchengewürz mischen. Die Eier mit dem Zucker dick schaumig schlagen und die Mandel-Nuss-Mischung unterheben. Kleine Nocken oder Bällchen formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und etwa anderthalb Stunden ruhen lassen. Danach bei 160 °C für etwa 15 Minuten backen. Nach dem Herausnehmen abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Kuvertüre hacken und über einem heißen Wasserbad schmelzen. Die vollständig ausgekühlten Lebkuchen in die Schokolade tauchen und komplett überziehen.

Für das Bratapfelkompott die Äpfel schälen, in kleine Stückchen schneiden und mit samt den anderen Zutaten in einen Topf geben. Auf- und ein wenig einkochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist und das Kopott für den Geschmack gut durchziehen konnte (etwa 5 Minuten). Vom Herd nehmen und auskühlen lassen.

Zum Schichten die Lebkuchen in kleine Stücke brechen und in Gläser füllen. Darauf die Mousse geben, zum Schluss das Kompott. Wer mag, kann die Desserts noch mit geriebener Schokolade (z. B. VIVANI Feine Bitter Orange) garnieren.vivani-schichtdessert_1200x800_2

Rezept & Fotos: © Sylvana Kiehr, www.sylvislifestyle.com

DIY-Tipp – Geschenkpapier selber machen

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Das Weihnachtsfest naht heran. Die meisten Geschenke sind schon gekauft oder werden last Minute schnell noch besorgt. Aber was ist mit einer schönen Verpackung? Das normale Geschenkpapier von der Rolle ist  altbekannt – und leider ein Massenprodukt. Wie wäre es, sich einmal selbst in der Herstellung individuellen Geschenkpapiers zu versuchen, das unterm Weihnachtsbaum garantiert für erstaunte Hingucker sorgt? Lisa Reck vom Blog itsprettynice.com, der sich um Design, DIY und Inneneinrichtung dreht, hat uns freundlicherweise ein paar ihrer super einfachen Tipps verraten, mit denen ohne großes Bastelgenie aus simplen Druckerpapier-Blättern kleine Geschenkpapier-Kunstwerke werden. Lieben Dank!

Stempeldruck mit Luftpolsterfolie

Jeder kennt das Verpackungsmaterial Luftpolsterfolie. Doch der Kinderliebling Knallfolie ist neben Verpackungszwecken auch für viele DIY-Projekte geeignet. So kann man tatsächlich auch Geschenkpapier mit ihr individuell bedrucken. Dafür wird eine leere Küchenpapierrolle kurzerhand zur Druckerwalze, indem sie mit einem passenden Stück Luftpolsterfolie beklebt wird. Dann wird die Folie mit Acrylfarbe nach Wahl, z. B. in weihnachtlichem Gold, bepinselt. Die Rolle über das zu bedruckende Papier rollen und anschließend gut trocknen lassen.

Masking Tape verschönert weißes Papier

Für den zweiten Geschenkpapier-Herstellungstipp braucht man neben dem zu bedruckenden Papier, z. B. simples, weißes Druckerpapier, nur ein weiteres Hilfsmittel: Masking Tape. Dieses bunte Klebeband, das ursprünglich aus Japan kommt und aus Reispapier hergestellt wird, ist aus der DIY-Szene nicht mehr wegzudenken und ist ständig in neuen Mustern und Farben erhältlich.
Für das Geschenkpapier mit einer Schere grade Stücke Masking Tape in unterschiedlichen Längen schneiden und das Papier damit unregelmäßig bekleben. Wenig Arbeit, großer Effekt!

Farbe und Pinsel setzen Akzente

Geschenkpapier lässt sich auch ganz einfach mit Farbe und Pinsel selber machen. Dazu das gewünschte Papier einfach mit bunten oder einfarbigen Pinselstrichen verzieren. Ob kräftige oder feine Striche – je nach Wunsch lässt sich alles umsetzen. Und Wasserfarbe gehört vermutlich bei fast jedermann zur Haushalts-Grundausstattung. Eine Idee, die sich auch toll zusammen mit Kindern umsetzen lässt, wenn das Wetter schlecht ist oder das Warten aufs Christkind zur Geduldsprobe wird.

Handschriftliche Dekoration mit Edding

Basteln muss nicht immer schwierig sein – das zeigt auch unser nächster Tipp. Man nehme einen Edding in gewünschter Farbe, z. B. schwarz oder gold, und beschrifte damit ein weißes oder andersfarbiges, simples Blatt Druckerpapier. Es können Weihnachtssprüche à la „Merry Christmas“ oder „ho ho ho“ sein, aber auch weihnachtliche Gedichte, der Name des Beschenkten und vieles mehr.

Speedtipp: Geschenkpapier ausdrucken

Wenn keine Zeit zum Basteln mehr bleibt, man aber trotzdem kein Geschenkpapier „von der Stange“ kaufen möchte, gibt es im Internet viele Druckvorlagen für Geschenkpapier. Mit wenigen Mausklicks hält man dann ein Papier in der Hand, das zwar nicht so individuell  wie selbstgemacht ist, aber dennoch nicht aus der Massenproduktion stammt. Im Blog von Lisa Reck itsprettynice.com findet ihr z. B. eine Vorlage für herbstliches Geschenkpapier.
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Ideen & Bilder © Lisa Reck, itsprettynice.com