It´s Tea-Time – Kakao im Tee

Für Teetrinker ist ganzjährig Saison, doch auch die Gelegenheitsgenießer werden in den kommenden Monaten immer häufiger zur warmen Tasse greifen, denn Winter-Zeit ist klassische Tee-Zeit. Wir als Schoko-Blog fragen uns natürlich: Geht das auch mit Schokolade? Natürlich kann jeder seine Lieblingsschokoladen zusammen mit vielen tollen Tees verkosten, der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Doch wenn man in der Produktionskette der Schokolade einen Schritt zurück zum Kakao geht, kommt die Götterfrucht sogar als eigene Teezutat ins Spiel. Stichwort: Kakao(schalen)tee! In diesem Zusammenhang stellen wir euch das innovative Düsseldorfer Teeunternehmen Shuyao vor, deren Firmengründerin Nicola Baumgartner wir interviewt haben. Am Ende wartet noch eine super Verlosung auf euch, bei der ihr eine von vier Starterboxen von Shuyao gewinnen könnt!

Dieser Kakao hat einen im Tee!

Das Sprichwort wird heute ausnahmsweise einmal wörtlich genommen. Anstelle von Tee mit Schuss oder heißer Schokolade mit Amaretto dreht es sich allerdings um Tee, der Kakao als Zutat beinhaltet. Noch nie davon gehört? Nicht schlimm, jedenfalls ist Kakaoschalentee aus dem Abfallprodukt der Schokoladenproduktion in den letzten Jahren als neuer Trend schon in vieler Munde gewesen. Mittlerweile gibt es Kakaoschalentee nicht mehr nur im Fachhandel oder der Apotheke, er hält Einzug in Drogerien sowie in Supermärkten und ist oft auch in Bio-Qualität oder als Fertigmischung zu haben. Doch was ist dran an der neuen Superzutat? Viel Gesundes und wenige Kalorien sind die Antwort. Anstelle einer heißen Schokolade auch mal eine Tasse Kakaoschalentee genießen – das hält schlank, denn Zucker und Fett fallen weg. Der Geschmack hat dafür dennoch ein kräftiges Kakaoaroma.

Aber auch weitere gesundheitsförderliche Effekte können im Tee aus Kakao stecken. Theobromin, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralien wandern in den Tee genauso wie in eine edle  Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil. So galt Kakao seit jeher als Heilmittel bei vielen Leiden, angefangen bei Harnwegserkrankungen über Bronchialbeschwerden bis hin zu Verdauungsstörungen. Bis ins 17. Jahrhundert verschrieben Ärzte Kakao zur Stärkung und Heilung. Nachdem das Wissen über Kakao als Heilpflanze leider immer mehr in Vergessenheit geriet, ist die Kakaofrucht als Superfruit mittlerweile rehabilitiert.

Für Tees und Aufgüsse eignen sich zum einen die Kakaoschalen. Dieses eigentliche Abfallprodukt aus der Schokoladenherstellung fällt an, wenn die Bohnen nach ihrer Röstung gebrochen werden. Hierzu mehr in unserem From-tree-to-bar-Special Teil 2 über die Kakaofrucht. Zum anderen kann aber die Kakaobohne, auch Samen genannt, ebenso als Ganzes verwendet werden. Dazu wird sie nicht geröstet, sondern roh belassen, wodurch sie die volle Energie ihrer gesunden Inhaltsstoffe entfalten kann.

Findet sich im Bereich Kakaoschalentee eine Fülle von Anbietern – klar, es handelt sich bei dem ehemaligen Abfallprodukt um einen sehr günstigen Rohstoff – ist Tee aus den ganzen Kakaosamen schon deutlich seltener anzutreffen. Eines dieser wenigen Teeunternehmen ist Shuyao aus Düsseldorf. Welche Idee hinter dem Unternehmen steht, das eine nachhaltig-verantwortungsvolle Philosophie mit modernen to-Go-Strömungen verbindet, könnt ihr im folgenden Interview mit Firmengründerin Nicola Baumgartner erfahren. Jedenfalls ist man bei Shuyao auch in Sachen Kakaotee an der richtigen Adresse. Ganze sieben Sorten mit Kakao sind derzeit im Sortiment und das Team tüftelt regelmäßig an neuen Kreationen. Unbedingt das Gewinnspiel nach dem Interview beachten!

Ein Gespräch mit Tee-Expertin Nicola Baumgartner von shuyao.de

Wie sind Sie zum Tee gekommen? Und was hat Sie dazu bewegt, Ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen?

Auf meiner einjährigen Reise durch Asien entdeckte ich im Hinterland Chinas Teehäuser als Zufluchtsoase in meinem doch recht kräftezehrenden Reisealltag. Hier lernte ich die alte Seele Asiens kennen und lieben: Schwimmende Blattkunstwerke in wunderschönen Teekannen erfreuen Zunge, Geist und Körper. Mein Interesse war geweckt und ich besuchte Teegärten, ging bei einer Teemeisterin in Lehre und studierte die Verbindung zur Traditionellen Chinesischen Medizin. Dabei immer auch den Taxifahrer mit seinem Nutellaglas vor Augen, in dem er seine Teeblätter an der Suppenküche um die Ecke immer wieder aufgoss. Zurück in Deutschland eröffnete ich dann 2006 die Shuyao Teelounge an der Kö und wir führten 2009 Tee to Go mit unserem Teamaker ein.

Der Firmenname hat doch bestimmt eine tiefere Bedeutung, oder?shuyao_logo

Klar! Shu yao – ein Ort, um die Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen. War gar nicht so einfach, diese zwei Schriftzeichen mit meinem damaligen Chinesischlehrer in Shanghai zu finden. Denn mit der westlichen Denke „sich was Gutes tun, entschleunigen, im Hier und Jetzt genießen…“ konnte dieser erstmal so gar nichts anfangen in der Übersetzung.

Wie sieht für Sie der perfekte Tee aus? Was muss er mit sich bringen?

Am schönsten ist es doch, schon vom Duft verführt zu werden, mich an der Optik zu erfreuen und vom Geschmack und seiner Entwicklung wie bei einem guten Glas Wein überraschen zu lassen. Dann bin ich ganz im Genussmoment und bei mir, herrlich!

Welches Gefühl verbinden Sie mit einer heißen Tasse Tee?

Innehalten, genießen, weitermachen.

Warum passt eine gute Schokolade zu einer guten Tasse Tee? Wenn Sie die Wahl hätten, was wäre hier spontan Ihre Traumkombination?

Ich finde es immer spannend, in Kombination neue Genusserlebnisse zu schaffen. Und da passen edle Schokoladen mit handverarbeiteter Teekunst ganz wunderbar zusammen: Schmelzige Süße zu erfrischend herben Grüntee-Noten aus Japan oder dunkle Zartbitter-Aromen zu erdigem Schwarztee aus Südchina über Pinienhölzern geräuchert.

Als Schoko-Blog interessiert uns natürlich ganz besonders Ihr „Cacao Persia“, einer der best verkauften Tees in Ihrem Shop. Was können Sie uns zur Sorte erzählen?

Erfrischend würziger Kardamom an dunkler Kakaonote erwärmt Körper und Geist nicht nur an kalten Tagen. Die alten Atzteken und Perser wussten schon lange vor uns, welch tolle Zutaten die Natur uns bietet – und wir bringen sie zusammen.

Wie VIVANI setzen Sie mit Shuyao auch auf gelebte Verantwortung und Nachhaltigkeit. Was bietet Shuyao in diesem Bereich?

Was hinterlassen wir nachfolgenden Generationen und wie gehen wir mit unserer Verantwortung dafür um sind Fragen, die mich und mein Team seit Gründung umtreiben. Wir arbeiten mit recycelter Wellpappe, abbaubaren Kunststoffen aus Pflanzenstärke, haben die Teamaker-Produktion von Asien nach Deutschland geholt und setzen uns für Wiederverwendbarkeit und Vermeidung von Abfall ein, wo wir können. Als Unternehmerin setze ich auf Vielfalt im Team – die Hälfte unserer Mitarbeiter sind Menschen mit Behinderung – und ein faires Miteinander auf Augenhöhe mit all unserern Partnern und Fans.

Wo sehen Sie die aktuellen Tee-Trends?

Tee wächst über sein Heissgetränk-aus-dem-Teebeutel-Image hinaus: Tee ist hip, Tee ist to Go, Tee tut gut und inspiriert darüber hinaus mit tollen Rezepten für Glühtee, Tee-Smoothies oder selbstgemachte Tee-Cocktails. Teekultur trägt 5.000 Jahre Tradition in sich und wir im Westen sind erst gerade dabei, ihre Vielfalt zu entdecken!

Sie sind Expertin im Tee-Bereich und haben mit Sicherheit schon vieles probiert und auch probieren müssen. Wenn ich Ihnen ein Tee-Geschenk machen würde, womit könnte ich Sie am meisten überraschen?

Mit einer neuen Zutat, die sie gerne im Tee schmecken würden…. das befeuert meinen Ehrgeiz, neue Geschmackserlebnisse zu entdecken. Wie etwa die Rote Beete, die erst in Kombination mit der Kakaobohne so richtig zum Geschmacksfeuer in der Teeschale führt.


>>> VERLOSUNG: Gewinne 1 von 4 Starterboxen mit Teamaker von Shuyao <<<

Bei unserem Gewinnspiel verlosen wir in Kooperation mit Shuyao insgesamt vier verschiedene Tee-Starterboxen. Jede Box enthält einen Teamaker und ein Teeset. Es gibt vier verschiedene Teesets, die jeweils 15 sogenannte Tagesportionen (die Tees können mehrmals wiederaufgegossen werden) enthalten. Je Set sind zwischen 3 und 15 unterschiedliche Teesorten enthalten. Beim Ausfüllen des Kontaktfeldes gebt bitte als Stichwort den Namen des Teesets an, das ihr gerne gewinnen würdet. Es gibt folgene Sets: 1. Gewürztee Set, 2. Hot Chocolate Tee Set, 3. Glühtee Set, 4. Wintertee Set.  Die Teilnahme am Gewinnspiel ist möglich bis zum XX. Dezember 2016.  Viel Glück!


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Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren.  Teilnahmeschluss ist Mittwoch, der 07. Dezember 2016, 23.59 Uhr.  Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. Die Gewinner werden per Email am 08. Dezember 2016 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Bildnachweise: Alle Bilder © shuyao

Hummelbee – Backmischungen mal anders gedacht

Wir stellen euch hier ja immer mal wieder Unternehmen vor, die entweder aus unseren VIVANI Schokoladen etwas Kreatives fertigen oder aber eine spannende, ökologische Philosophie verfolgen, in der wir uns wiederfinden können. Beide Elemente in Einklang bringt das Berliner Feinkost-Familienunternehmen Hummelbee, die eindrucksvoll beweisen, dass Backmischungen auch jenseits der kleinen künstlichen Plastiktütchen funktionieren.
Hummelbee liefert hier die Premium-Alternative für das schnelle Backvergnügen. Alles aus feinsten Bio-Zutaten, liebevoll ökologisch verpackt und ganz ohne Verwendung von dubiosen Hilfsmitteln und künstlichen Aromen. Da dies, wie wir finden, einfach mal was anderes ist, geben wir Hummelbee-Gründer und Fitnessökonom Philipp Maschewski gerne ein Forum, sein Unternehmen und seine Vision einmal genauer vorzustellen.

Seid wann gibt es euch und wie ist es zu der Idee gekommen, Feinkost-Backmischungen anzubieten?

Die Idee entstand im Sommer 2013 von meiner Frau Stefanie, da Sie aufgrund von Lebensmittelallergien nichts bei den ganzen Bäckern essen konnte. Da entstand dann auch die Idee, eine eigene Marke aufzubauen, die sich wieder mit natürlichem Backen frei von chemischen Zusätzen beschäftigt. Um das allerdings möglich zu machen, fehlte uns jemand drittes im Team, der genug Expertise im Backen hat. Da kam uns meine Mutter in den Sinn, die wir „überrumpelt“ haben mit unserer Idee. Nach drei Tagen Nachdenken hat sie uns dann aber zugesagt und wir konnten gemeinsam beginnen.
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Die Ansprüche haben wir auf die für uns höchste Ebene gelegt und uns entschieden, dass wir Feinkostbackmischungen für die besonderen Momente produzieren.  Im Spätsommer 2014, nachdem wir ein Jahr gebacken und probiert haben, hatten wir 70 Produkte, von denen wir knapp 40 mit in unser Webshop-Sortiment genommen haben.

Wenn man an „Backmischungen“ denkt, hat man zunächst billige Tütchen mit fragwürdigen Inhalten vor Augen. Was macht bei euch den feinen Unterschied aus?

Ja das ist richtig. Das Bild ist auch bei vielen Menschen so im Kopf. Zuerst einmal haben wir daran gedacht, dass unser Kunde wahrnehmen soll, dass unsere Produkte eine besondere Qualität haben und nicht mit den herkömmlichen Backmischungen zu vergleichen sind. Daher unsere Baumwollbeutel, die nicht nur schön aussehen, sondern auch zur Aufbewahrung für Kleinigkeiten im Haushalt genutzt werden können.
Das war aber nicht das Einzige, was uns wichtig war. Wir wollten süßes und herzhaftes Gebäck im Angebot haben, das allen unseren Maßstäben genüge wurde. Auch das konnten wir schaffen, worauf wir sehr stolz sind. Auch kann jeder Backanfänger mit garantiertem Erfolg, schnell und kinderleicht, mit unseren Produkten backen, solange er nicht den Ofen überheizt.

Ihr verwendet ausschließlich Zutaten aus ökologischem Anbau. Welchen Stellenwert haben Bio-Produkte in Deinem Leben generell?

Einen sehr hohen Stellenwert. Nicht immer gelingt es mir, da bin ich ehrlich, aber in mehr als 2/3 meiner Zeit kaufe und esse ich Bio. Vor allem ist es mir wichtig, jedes Essen am Tag selbst zuzubereiten und nix Fertiges zu verwenden. Vor allem ist uns und mir wichtig, dass es nicht chemisch belastet ist. Da mein Bruder auf seinem Grundstück sehr viel anbaut, kann ich auch darüber zwischen Frühling und Herbst viel beziehen.

In einigen eurer Backmischungen kommen VIVANI Schokoladen zum Einsatz. Was macht für Dich eine gute Schokolade aus?

Eine klasse Frage. Wie bei allen anderen Zutaten, die wir für uns ausgewählt haben, wollten wir auch bei der Schokolade nur die beste verwenden. Das soll jetzt kein „schleimen“ sein. Grins. Wir haben in verschiedenen Bio-Märkten Schokoladen gekauft und sie nach Geschmack und Zutaten verglichen. Da fiel uns gleich auf, dass Eure einen natürlichen Geschmack haben und die einzigen ohne Emulgatoren waren/sind, was super in unser Konzept passt.

Hand auf’s Herz Philipp: Wie oft muss es bei Dir in der Küche schnell gehen? Oder nimmst Du Dir privat eher viel Zeit für’s Backen oder Kochen? 

Es kommt selbstverständlich auch vor, dass es mal schnell gehen soll. Da gibt es aber auch reichlich Möglichkeiten, sich gesund zu ernähren. Mein Favorit ist hier unser Roggen-Chilibrot, eine Schale mit guten Olivenöl, etwas Gemüse und eine Handvoll Nüsse. Zeit für Kochen und Backen nehmen wir uns aber alle. Gerade wenn man selbstständig ist, wird einem schnell bewusst, wie wichtig die eigene Gesundheit ist.

Ihr kommt aus Berlin, einer hektischen, schnelllebigen Stadt. In welchen Lebenssituationen würdest Du Dir manchmal ein wenig Entschleunigung wünschen?

In den Momenten der Freizeit noch besser abschalten zu können. Dazu steht auch noch der Umzug nach Brandenburg in Richtung Potsdam auf dem Plan, um der Natur ein Stück näher zu kommen und besser und schneller abschalten zu können.

Habt ihr schon Pläne für weitere Produkte?  Welche Rezeptidee würdet ihr gerne mal umsetzen?

Neue Produkte stehen derzeit nicht auf der To-Do Liste. Es ist eher spontan, dass uns neue Ideen kommen und wir daraufhin dann anfangen, diese weiterzuentwickeln. Was uns sehr nahe liegt ist glutenfreies Brot. Allerdings ist das besonders schwer und auch teuer – gerade wenn man es frei von chemischen Zusätzen entwickelt und das Brot auch nicht zu trocken sein soll.


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Rezept – „Schokoladenfelder“ (glutenfrei | vegan)

Zutaten

– 1 Hummelbee Backmischung „Schokoladenfelder“
– 200g Margarine
– 150g Apfelmark

Springform 26cm Ø

So wird’s gemacht

1. Backofen auf 160 Grad Umluft (oder 180 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen, Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen.
2. Margarine und Schokolade  in einem Topf schmelzen (max. 45 Grad), etwas abkühlen lassen.
3. Die Backmischung mit der abgekühlten Schokolade und dem Apfelmark zu einem glatten Teig verarbeiten.
4. Den Teig in die Springform füllen, glatt streichen (wer mag, kann oben noch z. B. frische oder gut abgetropfte halbe Aprikosen auf den Teig legen und mitbacken)  und ca. 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene backen (Stäbchenprobe – darf noch etwas klebrig sein). Abkühlen lassen
5. Kuchen mit Puderzucker garnieren.

Rezept © Hummelbee | Bild © Melissa Funk, instagram@fithealthy

 

Rezept: Gesunder Banoffee Pie im Glas

Letzte Woche wurde es mit Superfood Cookies schon richtig gesund bei uns. Heute bleiben wir auf der Wellness-Schiene für Körper und Geist und zeigen, dass gesund, lecker und Schokolade tatsächlich zusammen funktionieren. Wie das geht, zeigt uns heute Theresa vom Foodblog thewaitress.de, die neben viele weiteren tolle Kreationen für uns heute ein Rezept für figurschmeichelnde Banoffee Pies im Glas kreiert hat. Banoffee Pie ist ein UK-Klassiker, der laut Mythos in den frühen 70ern erfunden wurde und aus unzähligen Kalorien besteht. Hier treffen ein Butter-Keksboden auf Toffee-Karamell, Sahne und Banane. Der Name ist eine Wortneuschöpfung aus den Zutaten Bannane und Toffee. In Theresas Version gibt es ein Bananen-Dattel-Karamell statt Toffee, Mandelboden anstelle Butter-Kekskuchen und Vanille-Joghurt als Sahnealternative. Die Dessertbombe wurde dadurch kalorienentschärft, vollwertig und kann sogar durch einen kleinen Austausch zum veganen Highlight werden. Selbst als Frühstück ist diese Köstlichkeit jetzt denkbar.

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Gesunder Banoffee Pie im Glas

Für 4 Gläser

Zutaten

Für den Boden:
• 120 g Mandeln
• 2 Medjool-Datteln
• 1 TL Kokosöl
• 1 Prise Salz

Für das Bananen-Dattel-Karamell:vivani_banoffeepie_800x1200
• 4 Medjool Datteln
• 1 reife Banane
• 1 EL Cashewmus
• 1 Prise Salz
• 1 Msp. gemahlene Vanille

Außerdem:
• 80 g Zartbitter Schokolade (z.B. Vivani Feine Bitter 75%)
• 2 Becher griechischer Joghurt à 200 g (optional: veganer Soja- oder Kokosjoghurt)
• 1 Msp. gemahlene Vanille
• 1 Banane
• optional: Kokosraspeln und Hanfsamen als Topping

So wird’s gemacht

1) Die Mandeln in einer Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie leicht gebräunt sind und zu duften beginnen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.

Die 2 Datteln entkernen und mit dem Kokosöl, 1 Prise Salz und den Mandeln in einem Food Processor (Multifunktionsküchenmaschine) oder starken Mixer zu einer feinen, krümeligen Masse verarbeiten. Auf vier Gläser verteilen, gleichmäßig am Boden festdrücken und vorübergehend in den Kühlschrank stellen.

2) Die Hälfte der Tafel Schokolade in einer Schüssel über dem Wasserbad langsam schmelzen lassen. Die Gläser aus dem Kühlschrank nehmen und die Schokolade gleichmäßig auf dem Mandelboden verteilen, im Anschluss wieder kalt stellen.

3) Die 4 Datteln entkernen und zusammen mit der geschälten Banane, dem Cashewmus, 1 Prise Salz und der gemahlenen Vanille im Mixer zu einer geschmeidigen, karamellartigen Creme mixen.

4) Die übrige Schokolade klein hacken. Den Joghurt mit der verbleibenden Vanille cremig verrühren. Die zweite Banane schälen und schräg in dünne Scheiben schneiden.

5) Die Gläser aus dem Kühlschrank nehmen. Das Bananen-Dattel-Karamell gleichmäßig aufteilen, je Glas etwas Joghurt darauf geben und mit der Banane, der gehackten Schokolade und wenn gewünscht mit den Kokosraspeln und Hanfsamen garnieren. Direkt servieren oder bis zum Verzehr kühlen.

Hier findet ihr weitere tolle Rezepte von Theresa:
Kokoskuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren
Schokoladen-Buchweizen-Waffeln
Feuriges Chili sin Carne mit dunkler Schokolade

Rezept & Bilder © Theresa Kellner, thewaitress.de

Gesund & raffiniert – zwei Buchtipps für die Backsaison

Mit dem Herbst und dem nahenden Winter stecken wir bereits mitten in der Backsaison. Noch ist es ein wenig Zeit bis der Advent beginnt und sich alles um Weihnachtskekse, Lebkuchen und Co. drehen wird. Abseits vom alljährlichen Weihnachts-Trubel haben wir heute zwei ganz tolle Buchtipps für euch, die ganz ohne Zimtüberdosis und Weihnachtsduft daherkommen und praktisch ganzjährig einsatzbereit sind. „Superfood Cookies“ von Lucia und Theresa Baumgärtner kombinieren die gesunden und angesagtesten Superfoods mit dem praktischen To-Go-Prinzip von Keksen. „klein & süß“ von Konditormeister Christian Kaplan hingegen setzt ganz auf optische Präsentation, handwerkliche Präzision und qualitative Extraklasse seiner kleinen, süßen Kunstwerke. Zwei unterschiedliche Bücher mit unterschiedlichen Ansätzen.Gemeinsamkeit: Es dreht sich bei beiden um kleine Köstlichkeiten. Achtung: Mit ein wenig Glück könnt ihr ein Exemplar von „klein & süß“ bei uns im Blog gewinnen!
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„Superfood Cookies“
Kleine Wunder der Natur verlieben sich in hübsche Kekse

Superfoods sind in aller Munde, obwohl sie eigentlich nichts Neues sind. Bereits über Jahrtausende sind viele dieser Naturwunder mit ihren gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt und wurden – wie im Falle der Chiasamen – bereits bei den Maya verwendet. Lucia und Theresa Baumgärtner entdecken nun die nährstoffreichen Muntermacher aus der Natur als tolle Zutat für gehaltvolle Kekse neu. Plätzchen, die keine leeren Kalorien haben, die sogar gesund sein können und die einfach nur lecker sind! Hinzu kommen unschlagbare Cookie-Eigenschaften: Perfekt für unterwegs geeignet, praktisch portioniert und optimal zum Anbieten oder Verschenken.

„Superfood Cookies – Aus Liebe zum gesunden Naschen“ nimmt alle „Keks-Situationen“ in den Blick. Ob Cookies für Unterwegs, zum Frühstück, zum Tee oder gar als Schönmacher für gesunde Haut und mit ganz wenigen Kalorien – alles ist dabei. Dank übersichtlicher Symbolleiste kann man zusätzlich direkt weitere Super-Eigenschaften der Kekse erkennen: Es gibt glutenfreie, zuckerfreie, vegane und rohe Varianten, oft sind auch mehrere Eigenschaften kombiniert. Wer darüber hinaus genau wissen möchte, was die jeweilige Superfruit für genaue Eigenschaften hat, der findet dazu einen Übersichtsteil. Wer aufgrund der Gesundheits-Komponente nun krümelige, formlose Öko-Plätzchen vermutet, hat sich geirrt. Ganz nebenbei sehen die Cookies auch noch zum Anknabbern aus. Das liegt bestimmt auch – aber sicherlich nicht nur – an den tollen Bildern von Fotografin Marina Jerkovic.

Bei „Superfood Cookies“ sind mit Lucia und Theresa Baumgärtner als Autorenteam Mutter und Tochter am Werk. Dass dies ein echtes Erfolgsrezept sein kann, zeigt sich daran, dass es nach „Shortbread“ schon die zweite Kooperation der beiden Frauen ist. Darüber hinaus sind beide Baumgärtnerinnen auch als Solo-Autorinnen von Kochbüchern tätig.
Lucia Baumgärtner ist freie Journalistin beim NDR und behandelt mit Vorliebe Themen aus dem Kulinarik-Bereich. In der Vergangenheit veröffentlichte sie sehr erfolgreich Bücher zum Thema Vollwertküche.
Neben Kochbüchern schlägt Theresa Baumgärtners Herz für ihren Foodblog www.theresaskueche.de. Außerdem ist sie als Kolumninstin, TV-Moderatorin sowie -Autorin tätig und veranstaltet Foodcamps.


Lucia und Theresa Baumgärtner:
Superfood Cookies – Aus Liebe zum gesunden Naschen
Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2016
gebunden, 64 S.
ISBN: 978-3799511094
12,99 €


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Augenschmaus in „klein & süß“

Es müssen nicht immer gleich mehrstöckige Traumtorten sein, um Gäste zum Staunen zu bringen. Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die einem das Herz erwärmen und den Gaumen erfreuen. Doch klein heißt nicht durchschnittlich und mittelmäßig. Klein kann groß sein, sogar riesig. Nach diesem Prinzip arbeitet „klein und süß“ des österreichischen Spitzenkonditors Christian Kaplan. Kleine Häppchen, Törtchen usw. kommen als Kunstwerkchen daher, denen man ihre handwerkliche Qualität ansehen kann. Doch keine Angst, man braucht keine Konditorenausbildung, um die Rezepte nachzubacken. Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit vielen Tipps und sogar österreichische Spezial-Vokabeln werden erläutert. Dank der vielen großformatigen Bilder von Fotografin Nicole Heiling werden die kleinen Kunstwerke optisch stilvoll in Szene gesetzt. Auf anderen Fotos sehen wir Kaplan und sein Team in Aktion – dies ist in Backbüchern nicht häufig der Fall und bringt uns als Lesern den Autor, der auch gerne Persönliches mit einstreut, näher. Bravo!

Wer sich „klein & süß“ zulegen möchte – Gewinnspiel unten beachten! – der kann sich auf folgende kleine Kunstwerke in süß freuen: Petit Fours, Kuchen im Glas, Desserts im Glas, Stückdesserts, Trüffeln & Pralinen, Kleine Torten, Kleine Feine Kuchen und Warme Desserts.

Christian Kaplan ist ein österreichischer Konditormeister, der in seiner Laufbahn schon in einigen namhaften, österreichischen Pâtisserien gewirkt hat. Im südburgenländischen Bad Tatzmannsdorf befindet sich sein Betrieb „Kaplan am Kurpark“. Vor „klein & süß“ veröffentlichte er bereits ein Buch zum Thema Hochzeitsbäckerei.


Christian Kaplan:
„klein & süß“
Pichler Verlag, Wien u. a. 2016
gebunden, 176 S.
ISBN: 978-3854317227
24,90 €


>>> VERLOSUNG: Gewinne ein Exemplar von „klein & süß“ <<<

Bei unserem Gewinnspiel verlosen wir in Kooperation mit dem Pichler Verlag ein Exemplar von „klein & süß“ von Christian Kaplan. Um teilzunehmen, füllt einfach bis zum 20. November 2016 das folgende Kontaktfeld aus. Das Stichwort lautet „Klein und süß“. Viel Glück!

>> Das Gewinnspiel ist abgelaufen. Die Gewinner/innen wurden per Email informiert. <<

Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren.  Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 20. November 2016, 23.59 Uhr.  Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. Die Gewinner werden per Email am 21. November 2016 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Newsticker: Neues aus der Ecole Amitié Cap Haitien

Wie ihr vielleicht wisst, setzen wir uns im Rahmen unserer „KIDS for KIDS“-Kampagne für den Erhalt der Ecole Amitié („Schule der Freundschaft“) in der haitianischen Küstenstadt Cap Haitien ein. Eine Oase der Menschlichkeit, die Armustkindern und Restaveks mit leidenschaftlichem Einsatz die Chance auf eine bessere Zukunft ermöglicht und sie so vor der Bedrohung von Kinderarbeit und -versklavung schützt. In diesem Blog-Ticker halten wir euch immer auf dem Laufenden, was es Neues im Leben der Schüler, ihrer Lehrer und der ehrenamtlichen Helfer gibt. Freude und Leid liegen manchmal so nah beieinander…

+++ 30. NOVEMBER 2016 | ALLE PACKEN AN +++
Nachdem die sintflutartigen Regenfälle endlich geendet haben, geht es gemeinsam an die Aufräumarbeiten. Lehrer, Helfer und Schüler, alle packen an, damit der Schulbetrieb bald wieder starten kann. Auch politisch gibt’s etwas mehr Sonnenschein: Nach den von Wahlbetrug und Korruption gezeichneten regierungslosen Übergangsmonaten hat Haiti mit Jovenel Moise Sieger endlich einen neuen Präsidenten!
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+++ 21. NOVEMBER 2016 | SCHULE ERNEUT GEFLUTET +++
Der Starkregen in Haiti hält an. Nachdem die Schäden der letzten Überschwemmung einigermaßen beseitigt werden konnten, wurden die Schüler und Lehrer von neuen Wassermassen überrascht. Diesmal kam das Wasser nicht vom Berg herunter, sondern vom Fluss und vom Meer, was zur Folge hat, dass der Schulhof nicht nur knietief geflutet, sondern auch noch vollends vermüllt ist. Es bleibt zur hoffen, dass hierdurch keine Krankheiten und Seuchen begünstigt werden…

+++ 10. NOVEMBER 2016 | STARKE ÜBERSCHWEMMUNG IN DER ECOLE AMITIÉ +++
Hatte der Hurrican Matthew, der vor allem im Süden des Landes wütete, die „Schule der Freundschaft“ noch verschont, hat nun ein erneutes Unwetter zugeschlagen und seine zerstörerischen Spuren hinterlassen. Die Schule wurde von starken Regenfällen, die aktuell immer noch andauern, vollständig überschwemmt. Zum Glück konnten die gerade erst angeschafften Nähmaschinen gerettet werden, aber die neuen Judo-Matten des „Club Cobra“ werden wohl nicht mehr zu gebrauchen sein. Ein herber Rückschlag – vor allem für die Kinder.block-ticker_1200x800