Schokoauszeit Fastenzeit – warum überhaupt und wie?

Vor gut einer Woche wurde mit dem Aschermittwoch nicht nur die Karnevals-Session beendet, sondern auch für viele katholische Christen die Fastenzeit eingeläutet. Doch was hat es eigentlich mit dem Thema Fasten auf sich? Warum verzichten Menschen freiwillig auf Nahrungsmittel, ohne dass es sich um eine Diät handelt? Die Tradition des Fastens ist Jahrtausende alt und verfolgt verschiedene Ziele zwischen Erleuchtung und Entschlackung. Auch wenn es im ersten Moment sehr widersprüchlich und für uns als Schokoladenhersteller geschäftsschädigend erscheint, befasst sich unser Schoko-Blog heute mit dem Brauch und den Vorteilen des temporären Weglassens – auch von Süßigkeiten.

Fasten – verschiedene Traditionen vereint im Nahrungsmittelverzicht

Eine Definition des Begriffes Fasten ist nicht schwer. Es handelt sich um einen zeitlich begrenzten Verzicht auf bestimmte Speisen, Getränke und Genussmittel. Doch das ist auch die einzige Gemeinsamkeit, die die etlichen verschiedenen Fastenmodellen vereint, denn Fasten ist individuell. Fasten findet aus den unterschiedlichsten Beweggründen statt, alleine oder in verschiedenen Gemeinschaften, wie etwa religiösen Gruppen. Selbst innerhalb der gleichen Religion kann es unterschiedliche Auslegungen und Traditionen geben. Wann, wie lange auf wie viel und was genau verzichtet wird, ist sehr verschieden.

Fastentraditionen waren bereits viele Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung bekannt, etwa im alten Ägypten. Forscher vermuten, dass die christlich-österliche Fastenzeit von 40 Tagen nicht nur auf die Bibelgeschichte von Jesus in der Wüste zurückgehen könnte, sondern auf die ägyptische Fastenkultur, die von den koptischen Nachfahren bewahrt wurde. Auch in anderen antiken Kulturen war Fasten nicht unbekannt. So gab der berühmte griechische Arzt Hippokrates von Kos (ca. 460 – 370 v. Chr.) wie selbstverständlich Fastenratschläge als Gesundheitstipp. Im europäischen Mittelalter war die Tradition des Fastens aufgrund des starken christlichen Glaubens gelebter Alltag. Neben der noch heute praktizierten Fastenzeit in Vorbereitung auf das Osterfest gab es etliche weitere Feste und Zeiten, zu denen auf unterschiedliche Weise gefastet und verzichtet werden sollte. So durfte nach dem christlichen Kalender noch im 19. Jahrhundert beispielsweise nur an 220 Tagen des Jahres überhaupt Fleisch verzehrt werden.

Gefastet wurde und wird in vielen Religionen. Christentum, Islam, Judentum oder Ostasiatische Religionen wie der Hinduismus – alle kennen eigene Fastengründe, -vorschriften und -auslegungen. Religiöse Gründe können sein: Seelenreinigung, Buße, Trauer, Askese, Abwehr von Bösem, Erlangung von Erlösung und Erleuchtung sowie die Vorbereitung auf besondere religiöse Ereignisse wie z. B. Feste. Daneben kann Fasten auch persönlichen Zielen wie der Steigerung von Wahrnehmung, Willenskraft und Selbstkontrolle dienen oder als Vorbereitung auf spezielle Herausforderungen hilfreich sein. Gewichtsreduktion und andere gesundheitliche Ziele bilden den dritten Fastenschwerpunkt, dazu später mehr.

Fasten aktuell – warum heute überhaupt noch verzichten?

Fasten erlebt auch in Deutschland in dieser Zeit wieder einen Aufschwung. Fasten Menschen, egal welcher Religion, seit jeher regelmäßig aus Glaubensgründen, interessieren sich aktuell zunehmend auch nicht-religiöse Menschen in unserem Land für das Thema. Gesundheitliche Fastenprogramme wie das Heilfasten gehören bei immer mehr Menschen zum Programm eines trend- und gesundheitsbewussten Lifestyles. Das belegen auch die Zahlen. Nach einer Umfrage von statista.com im Februar zum Thema Fastenzeit vor Ostern gaben 73 % der Befragten an, sie könnten sich vorstellen zu fasten. 60 % hatten sogar den konkreten Vorsatz, das Fasten umzusetzen. Worauf der einzelne Bundesbürger verzichten wollte, stellte sich unterschiedlich dar. Die Spitze mit 68 % bildete der Verzicht auf Alkohol, gefolgt von Süßigkeiten (59 %) und Fleisch (39%). Auf TV und Rauchen wollten jeweils 34 % verzichten, auf Handy und Computer 23 % und auf das Auto immerhin noch 18 %.
In der Umfrage zeigen sich neben dem traditionellen Nahrungsmittelverzicht plötzlich neue Dinge, auf die man zu verzichten versucht. Dinge des normalen, westlichen Alltags, die so sehr zur Selbstverständlichkeit geworden sind, dass man sich gar nicht im Klaren darüber ist, dass es sich um verzichtbare Luxusgüter handelt. Neben Autos und Elektronikgeräten, die in der statista.com-Erhebung erfasst wurden, sind viele weitere Fastenideen möglich, die den kritischen Blick auf unseren täglichen Konsum schärfen und die Verschwendung von Ressourcen verdeutlichen. Ein tolles Beispiel: Die Initiative Plastikfasten von Anneliese Bunk. Die Gründerin von naturtasche.de und Co-Autorin des Bestsellers „Besser leben ohne Plastik“, das wir euch bereits im Blog vorgestellt haben, hat auf ihrer Internetseite plastikfasten.info umfangreiche Themenwochen für die gesamte Fastenzeit zusammengestellt. Hier gibt es viele, viele Tipps zum Einsparen des Umweltsünders. Wer mag, kann auch einen Vortrag zum Thema besuchen. Eine tolle, nachhaltige Idee!

Doch warum machen wir das alles eigentlich? Warum sich etwas absparen, wenn doch alles in Hülle und Fülle günstig zur Verfügung steht? Eine sprunghafte Christianisierung unseres Landes ist vermutlich nicht der Grund auf die trendigen Verzichtsvorhaben, vielmehr sind die Gründe anderweitig zu sehen. Die christliche Fastenzeit vor Ostern bietet einen guten Aufhänger und ermöglicht das Verzichten in einer Gemeinschaft von Fastenden. Darüber hinaus ist der Frühling aus gesundheitlichen Gründen eine sinnvolle und bewährte Fastenzeit, da der Körper mit dem Erwachen der Natur und dem neuen Frischkostangebot von den im Winter angesammelten Schadstoffen aus üppigen Schlemmereien befreit wird. Aber die Gesundheit ist nur ein Grund, der in unserer heutigen Gesellschaft wieder Menschen vermehrt zum Fasten bringt. Fasten ist Entschleunigung in einer schnelllebigen, stressigen Welt. Es kann den Körper auf vielfältige Weise entgiften und reinigen und dabei helfen, wieder mehr Achtsamkeit für sich selbst zu entwickeln.

Die Gesundheit im Visier: Heilfasten

Seit Langem ist bekannt, dass Fasten neben religiös-spirituellen Gründen auch der Gesundheit dienlich sein kann. Die Anhänger des gesundheitsorientierten Fastens erhoffen sich eine Reinigung und sogenannte Entschlackung des ganzen Körpers, der von Giften befreit wird. Das soll die Immunabwehr stärken und kann Krankheiten lindern und angeblich sogar vorbeugen. Beispiele sind Bluthochdruck und Diabetes. Doch welches der etlichen Wellness-Fastenmodelle kommt für mich in Frage? Vielleicht nur Suppe oder Milch mit Semmeln? Oder gar eine Woche Saftfasten? Die bei weitem bekannteste und beliebteste Fastenmethode ist hierzulande das Heilfasten nach der Methode des Arztes Otto Buchinger (1878 bis 1966). Die Kur dauert etwa eine Woche, kann in speziellen Kliniken jedoch unter Beobachtung bis zu einem Monat fortgesetzt werden. Es gibt nur Flüssiges wie Gemüsebrühen, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Tees, die eine Versorgung mit lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen gewährleisten sollen. Feste Nahrung sowie jegliche Genussmittel sind tabu. Ein weiterer, wichtiger Baustein des Heilfastens ist darüber hinaus die Darmreinigung. Abführen mit Glaubersalz soll den Darm von schädlichen Stoffen befreien und regenerieren.

Egal für welches Fastenmodell man sich entscheidet, gilt es einige wichtige Dinge zu beachten. Die Versorgung des Körpers mit essentiellen Nährstoffen ist wichtig, eine ausschließliche Wasser-Kur kann gesundheitsschädigende Effekte provozieren. Menschen, die erstmalig fasten, sollten es langsam angehen lassen. Eine ärztliche Beratung und Begleitung ist sinnvoll. Notwendig ist diese, wenn der Fastende bereits an Vorerkrankungen leidet. In manchen Fällen darf eine Fastenkur dann gar nicht oder nur unter bestimmten Auflagen und medizinischen Kontrollen durchgeführt werden. Wenn man aus Gründen der Gewichtsreduktion fastet, sollte man über eine generelle Ernährungsumstellung nach der Kur mit begleitendem Bewegungsprogramm nachdenken. Sonst kann schnell der gefürchtete Jo-Jo-Effekt eintreten.

Quelle: statista.com
Bildnachweise: Bild 1 © istock, Petermeir | Bild 2 © istock, Dominic_Dahncke

Buchtipp: Gesund kochen ist Liebe (Veronika Pachala)

Bücher zum Thema gesunde Ernährung überschwemmen den Markt. Ob spezielle Diäten, Vollwertküche oder ganze Lebenskonzepte wie der Veganismus – es gibt kaum ein Thema, dass in den letzten Jahren mehr boomte. Experten sprechen bereits von einer Ersatzreligion. Doch viele dieser gut gemeinten Ratschläge haben zwei Probleme: Sie mögen prinzipiell gesund sein, fordern aber von ihren Anhängern kaum einhaltbare, strikte Dogmen ein und sind im Alltag aufgrund ihres Aufwandes kaum umsetzbar. Wir stellen euch heute ein Gegenbeispiel vor, das beweist, dass Genuss nicht Verzicht bedeutet und dass gesundes, vollwertiges Essen problemlos in den Familienalltag integrierbar ist. „Gesund Kochen ist Liebe“ der erfolgreichen Bloggerin Veronika Pachala (Carrots for Claire) enthält über 80 nährstoffreiche Rezepte für eine gesunde Lebensweise, die ohne raffinierten Zucker, Weizen und Kuhmilch auskommen und zudem kinder-erprobt sind. Wer das nicht glauben kann, der kann schon einmal exklusiv das gesunde, süße Rezept für Schoko-Fudge aus dem Buch ausprobieren (siehe unten). Oben drauf gibt’s das Buch auch noch zwei Mal bei uns zu gewinnen, Verlosung beachten!

Gesund, Lecker, Liebe

Blättert man durch das Buch „Gesund Kochen ist Liebe“, findet man bei allen Rezepten drei Ansprüche: Sie sollen gesund und nährstoffreich sein, müssen natürlich auch schmecken und enthalten stets eine Riesenportion Herzblut. Es finden sich Ideen für jede Tageszeit und für die unterschiedlichsten Anforderungen vom kleinen Hunger über leichte Kost bis hin zum deftigen Hauptgericht. Was verwundert und uns als Schokofans direkt begeistert und ins Auge springt: Süßes und Gebäck sind auch mit von der Partie und Angst vor dem Figurkiller Schokolade findet sich an keiner Stelle. Dafür zum Beispiel aber Schoko-Fudge (Rezept siehe unten) oder gar eine Nuss-Nougat-Creme-Torte!

Doch wie lassen sich alle diese Leckereien und Gerichte herstellen, ohne ungesund und mit leeren Kalorien überfrachtet zu sein? Zugegeben, ein wenig muss der Vorratsschrank schon ausgemistet werden. Autorin Veronika Pachala erklärt in ihrem informativen Einleitungsteil genau, welche Zutaten empfehlenswert sind und welche in ihren Rezepten keinen Platz haben. Letztere sind insbesondere raffinierter Haushaltszucker, Weizen, ungesunde Fette und Kuhmilch. Fleisch findet in einigen Rezepten Verwendung, viele sind jedoch vegetarisch, manche sogar vegan. Wer mag, kann Fleisch und / oder andere tierische Produkte auch mit wenigen Handgriffen aus den meisten anderen Rezepten streichen, häufig gibt es Austauschtipps. Was auf alle Fälle in den gut bestückten, nährstoffreichen Vorrat gehört –  etwa gesunde Getreide, Fette, Nüsse oder diverse Superfoods –, wird ausführlich dargelegt. Die meisten Zutaten sind jedoch über den gut sortierten Bio-Laden oder das Reformhaus gut erhältlich.

Es muss schnell gehen? Kein Problem. Die Rezepte sind sehr transparent gehalten und verfügen jeweils über Zubereitungszeiten und Tipps. Sehr hilfreich für Familien mit Kindern sind auch die Tipps mit speziellem Augenmerk auf die kleinen Esser. Zusätzlich sind viele Rezepte mit persönlichen Anekdoten der Autorin gewürzt, die Spaß machen, das „Koch“buch auch zu lesen.

Fazit: Wer sich im Vorfeld oder begeleitend zum Buch ein wenig Gedanken um den eigenen Vorratsschrank macht, kann sich mit „Gesund Kochen ist Liebe“ kreativ und kulinarisch austoben und bereichert damit seine Familie um gesunde Nährstoffe und eine Extraportion Liebe. Sehr empfehlenswert!

Zur Autorin

Veronica Pachala betreibt seit 2013 erfolgreich ihren Food-Blog Carrots for Claire, der es sich zum Ziel gemacht hat, gesunde und nährstoffreiche Nahrungsmittel mit einer genussvollen Alltagsküche zu verbinden. Bereits 2014 erhielt Pachala mit ihrem Lasagne-Rezept, das sich auch im Buch findet, den Food Blog Award für das beste Rezept. Inspiration für ihre Entdeckung des Healthy Eating war ihre Tochter Claire, bei der als Baby diverse Lebensmittelunverträglichkeiten festgestellt wurden, was sich noch heute im Namen des Blogs widerspiegelt. Die junge Mutter stellte daraufhin die Ernährung ihrer Familie komplett um und verlor als Zusatzeffekt satte 13 Kilogramm Gewicht. Neben dem Thema Ernährung beschäftigt sich Pachala auch mit Fotografie. So stammt die lebendige, appetitanregende Food-Fotogafie in „Gesund Kochen ist Liebe“ aus ihrer eigenen Linse. 2016 veröffentlichte sie ihr zweites Buch „Gesund backen ist Liebe“.

Veronika Pachala:
Gesund Kochen ist Liebe
ZS Verlag München
3. Auflage 2016
ISBN: 987-3-89883-489-6
18,99 €

Schoko-Fudge

20 Min. Zubereitungszeit + 30 Min. Einweichzeit + 20 Min. Kühlzeit

Für 4 Portionen

Zutaten

• 160 g Buchweizen
4 EL Hasel- oder andere Nusskerne
100 g frische weiche Datteln (entsteint)
4 EL mildes Kokosöl
4 EL (Roh-)Kakaopulver
2 EL geröstetes Haselnussmus
Meersalz

So wird’s gemacht

1. Den Buchweizen waschen, mit der doppelten Menge Wasser bedecken und 30 Minuten einweichen. In der Zwischenzeit die Nusskerne hacken, nach Belieben in einer Pfanne ohne Öl rösten und abkühlen lassen.

2. Den Buchweizen in einem Sieb gründlich abspülen, abtropfen lassen und im Hochleistungsmixer pürieren. Datteln, flüssiges Kokosöl, Kakaopulver, Haselnussmus und 2 gute Prisen Meersalz hinzufügen und alles erneut pürieren. Zuletzt die gehackten, gerösteten Nüsse für einige Sekunden mitmixen. Die Masse ist nun fest und mit den Händen formbar.
Die Masse in eine Dose oder Auflaufform (etwa 16 x 20 cm) drücken, die zuvor mit Backpapier oder Frischhaltefolie ausgelegt wurde und im Tiefkühlfach 20 Minuten erkalten lassen.

3. Den Schoko-Fudge mit Papier oder Folie aus der Dose heben, in Stücke schneiden und genießen.
Er hält sich abgedeckt im Kühlschrank 5 Tage, im Tiefkühlfach mehrere Wochen.


>>> „GESUND KOCHEN IST LIEBE“ ZU GEWINNEN! <<<

In Kooperation mit dem ZS-Verlag verlosen wir zwei Exemplare des Buches „Gesund Kochen ist Liebe“ von Veronica Pachala. Um teilzunehmen, füllt einfach bis zum 12. März 2017 das folgende Kontaktfeld aus. Das Stichwort lautet „Gesund Kochen“. Viel Glück!

>> Das Gewinnspiel ist abgelaufen. Die Gewinner/innen wurden per Email informiert. <<

Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren. ♦ Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 12. März 2017, 23.59 Uhr. ♦ Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. ♦ Die Gewinner werden per Email am 13. März 2017 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. ♦ Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. ♦ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. ♦ Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Modica – die älteste Schokoladenstadt Europas

Wer nicht schon einmal in Sizilien Urlaub gemacht hat, dem ist sie vielleicht völlig unbekannt. Was ist das, diese Cioccolato Modicano, die Schokolade aus Modica? Man könnte sagen: Eine Urform der heutigen Schokolade, kaum verarbeitet und ursprünglich im Geschmack. Modica ist das weltbekannte Zentrum der krümeligen Spezialität, weshalb sich hier unzählige Chocolaterien finden, die das Produkt nicht-industriell herstellen. Wir haben mit Alberto Vicari, Gründer der Bio-Schokoladenmanufaktur Il Modicano und bekennender VIVANI-Fan, gesprochen, der uns spannende Einblicke in die Schokoladenszene Süditaliens und seine eigene, ganzheitliche Firmenphilosophie gewährte.

Modica – Schokoladen-El-Dorado im Südzipfel Italiens

Modica in der sizilianischen Provinz Ragusa liegt im südöstlichsten Zipfel Italiens und ist eine Stadt mit Geschichte. Neben immer wieder wechselnden Besatzungsmächten kam auch irgendwann die Schokolade, wahrscheinlich aus Spanien, hierher. Das Rezept ist bis heute unverändert und begeistert durch seinen ursprünglichen, aromatischen Kakaogeschmack. Während die Schokolade blieb, ging die Stadt zwischendurch, nämlich anno 1693, als ein verheerendes Erdbeben die gesamte Provinz in Schutt und Asche legte. Der Wiederaufbau wurde rasch bewältigt und eine beeindruckende, wunderschöne Stadt im Stil des sizilianischen Barock entstand. In dieser malerischen Kulisse, die zum UNESCO-Welterbe zählt und heute etwa 55.000 Menschen beheimatet, herrschte mit den vielen Schokoladenmanufakturen eine ganz besondere Stimmung, was die Stadt bis heute zum Touristenmagnet macht.

Nun lassen wir aber Alberto Vicari von der Schokoladenmanufaktur Il Modicano selber zu Wort kommen und spüren dem Geheimnis der fast schwarzen Leckerei nach. Dabei wird uns Alberto auch über die Besonderheiten seiner Marke berichten, die konsequent ökologisch erzeugt und vegan ist. Ein spannender Trip in den heißen Süden Italiens.

Alberto, Du stammst aus einem der wichtigsten Schokoladen-Hotspots Europas. Dennoch wissen heutzutage nur wenige Menschen davon. Denkst Du Modica wird als Schokoladenstandort unterschätzt? Was sollte Deiner Meinung nach passieren, damit sich dies ändert?
Die traditionelle Produktion und Verarbeitung von Schokolade in Modica nahm ihren Anfang bereits im 16. Jahrhundert, aber unsere spezielle Art der Produktion ist in Italien erst in den letzten 20 Jahren so richtig populär geworden, nach einem vielbeachteten Auftritt des berühmtesten Chocolatier von Modica – Franco Ruta (Antica Dolceria Bonajuto) in einer Talkshow im italienischen Fernsehen im Jahre 1999. Wir wünschen uns aber, dass Schokolade im Modica-Stil auch über Italien hinaus bekannter wird. Es gibt mittlerweile einige neue Hersteller, die Bio-, vegane und/oder faire Schokoladen auf den Markt gebracht und Modica damit in zahlreichen Ländern bekannt gemacht haben. Dies sollte uns und unserer Schokolade den erhofften Aufschwung bringen.

Du hast früher als erfolgreicher Manager gearbeitet. Wie kam es dazu, dass Du Dich neu orientiert und eine Schokoladenfabrik aufgebaut hast?
Meine Vision war es damals, vegane Schokolade zu produzieren. Ich lebe selbst seit über zwanzig Jahren vegan (seit über dreißig vegetarisch), sehnte mich damals nach einer ethischer ausgerichteten Art zu produzieren und zu kaufen. Wie uns allen, sind auch mir täglich viele Negativbeispiele im Handel und im Verhalten der Verbraucher begegnet.
Ich wollte damals eine gute, leckere Schokolade essen können, die ohne Tierleid hergestellt wurde und die es mit den großen milchbasierten Schokoladenmarken aufnehmen könnte. Oder habe an Modegeschäfte gedacht, die nur noch Kleidung aus ethisch korrekten Quellen anbieten würden. Ich habe mir immer eine Welt vorgestellt, in der solche fairen Unternehmen und Händler dem Verbraucher viel bekannter und viel leichter zugänglich sind. Ich habe mich oft gefragt, wo der Verbraucher dann kaufen würde, wenn er oder sie eine klare Wahl hätte. Ich habe viel nachgedacht, wenn immer ich auf Produkte gestoßen bin, für die es keine vegane Alternativen gab und mir Gedanken gemacht, wie man dieses Problem selbst lösen könnte.
Also habe ich mich schließlich dazu entschieden, ein sozialverträgliches Unternehmen zu gründen. Da ich zeitlebens in Modica gewohnt habe, konnte es sich dabei nur um ein Projekt mit Schokolade handeln!

Warum hast Du Dich dazu entschieden, ausschließlich vegane Schokolade zu produzieren?
Ich habe mir gesagt, wenn ein Leben möglich ist, in dem ich leckeres Essen und Trinken genießen kann, das mich gesünder macht, das einen kleineren CO2-Fußabdruck hinterlässt und dass ohne den Tod anderer Lebewesen auskommt – ja warum leben wir es dann nicht?!
Denn ich sehe das so: Der Konsum von Fleisch oder Milch ist heutzutage zu einer Sucht geworden und das obwohl beides nicht lebensnotwendig ist. Es gibt meiner Meinung nach kein Milchprodukt, für dass es keine gesündere und wohlschmeckende vegane Alternative gäbe.

Lass uns gerne mal über euer Produktsortiment sprechen: Welche Sorten bietet ihr an und was sind eure Bestseller?
Wir bieten fünf verschiedene Produktgruppen an:

  1. grob gewalzte Schokolade im Stile traditioneller Modica-Schokolade
  2. hochprozentige Bitterschokoladen mit Kokosblütenzucker gesüßt
  3. Schokoladen auf Sojadrink-Basis als Alternative zu Milchschokoladen mit natürlichen Süßungsmitteln (Agaven- oder Kokosblütensirup)
  4. Streichcrémes auf Sojadrink-Basis in den Sorten Haselnuss, Pistazie und Mandel
  5. Heiße Trinkschokolade

Unsere Topseller sind sicherlich die süßen Streichcrémes, die ebenso cremig und lecker sind, wie herkömmliche Crémes auf Kuhmilchbasis. Alle unsere Produkte sind vegan, laktosefrei, glutenfrei, non-GMO und zu 100% in Bioqualität.

Was für eine Relevanz haben vegane Produkte in Italien denn im Allgemeinen? Gibt es eine größere vegane Szene?
Derzeit leben etwa 2,6 % der italienischen Bevölkerung vegan (etwa 1,6 Mio Menschen) und in 2016 nahm die Menge der verkauften veganen Produkte um 20-30% zu – ein neuer Wachstumsrekord. Dies hat aber auch mit einem bedeutenden Wachstum für laktosefreie Produkte zu tun.

Modica kommt eine besondere Bedeutung in der geschichtlichen Entwicklung von Schokolade in Europa zu. Gibt es immer noch viel „Schokoladen-Tourismus“ in eurer Region?
Modica hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Ziel für Touristen entwickelt. Zwei Faktoren sind dafür verantwortlich: zum Einen wurde Modica wegen seiner barocken Kirchen zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und zum Anderen ist es tatsächlich der gute Ruf der Modica-Schokolade – jeder, der nach Modica kommt, geht nicht wieder heim ohne eine große Tasche voll mit Schokolade!

Wie wichtig ist Sizilien heute für den italienischen Schokoladenmarkt?
Modica ist einer von drei Hotspots für Schokolade in Italien: Turin für den Norden Italiens, Perugia für Mittelitalien und eben Modica für den Süden. Wenn du jemandem erzählst, dass du aus Modica kommst, hörst du immer die gleiche Antwort: „Modica … wo die berühmte Schokolade herkommt!“

Bitte erläutere unseren Lesern noch einmal, was den besonderen Modica-Stil ausmacht. Worin liegt der Unterschied zu herkömmlichen Schokoladen?
Technisch betrachtet handelt es sich bei Modica-Schokolade um Tafeln mit grob gewalzter Schokoladenmasse. In den Anfängen wurde sie lediglich durch einen kleinen Mahlstein gewalzt, den man „metate“ (lateinamerikanisch: kleiner Mahlstein“) nannte.
Im Grunde handelt es sich um Schokolade aus einem antiken Originalrezept mit nur wenigen Verarbeitungsschritten. Seit dem 16. Jahrhundert haben viele Generationen dieselben Verarbeitungstechniken angewandt: die Mischung von kalter Kakaomasse mit Zucker. Diese „kalte Mischung“ verleiht der Schokolade die typisch körnige Textur und bewahrt außerdem ungewöhnliche Aromen, die ebenfalls charakteristisch sind.

Mit Blick auf Il Modicano: Was ist Dein größter Wunsch für die Zukunft?
Vegane Schokolade zu produzieren ist für mich weniger ein „Business“, sondern bedeutet vielmehr eine tolle Möglichkeit, für den veganen Lebensstil zu werben und die Menschen für Tierrechte zu sensibilisieren.
Mein größter Wunsch ist deshalb eng mit der veganen Idee verknüpft: hier in Süditalien sind streunende Tiere ein großes Problem. Die lokalen Regierungen kümmern sich nicht wirklich darum, deshalb würde ich meine Fabrik gerne auf ein größeres Gelände auf dem Land verlagern. Dort würde eine vegane Farm entstehen, wo wir neben der Produktion von Schokolade vielen „obdachlosen“ Tieren ein sicheres Zuhause geben könnten.

Fotos: Modica Stadt, © iStock, elisalocci | Schokoladenambiente © Il Modicano

Rezept: Himbeertraum-Torte mit dunkler Schokolade

Heute gibt’s definitiv etwas für’s Auge! Dieser „Himbeertraum“ trägt seinen Namen beiliebe nicht umsonst und besticht mit vielen „gesunden“ Zutaten, einer alternativen Süßung und seiner fruchtigen Raffinesse. Die Torte sieht vielleicht sündiger aus, als sie eigentlich ist, daher darf man hier ruhig ein zweites Stück nachnehmen… ganz ohne schlechtes Gewissen.

Himbeertraum-Torte mit dunkler Schokolade (vegan)

Vorbereitung: 1 Tag vorher
Gefrierzeit: 5-8 Std. (oder über Nacht)
Schwierigkeit: mittel

Zutaten

Für den Boden

  • 105g Haselnüsse
  • 105g Mandeln
  • 100g Datteln
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Tafel (100g) VIVANI Zartbitter Mandel
  • 1 EL Kokosnussöl
  • 1 Prise Salz

Für die Schoko-Käsekuchen-Schicht

  • 200g Cashewkerne (in Wasser quellen lassen)
  • 1 TL Vanille Extrakt
  • 110 ml Kokosnussöl
  • ¼ Tasse Ahornsirup
  • 2 TL Kakaopulver
  • ½ Tafel (40g) VIVANI Feine Bitter 99%

Für die untere Himbeer-Schicht

  • 200g Cashewkerne (in Wasser quellen lassen)
  • 3 Tassen frische Himbeeren
  • Saft aus ½ Zitrone
  • 2/3 Tasse Kokosnusssahne
  • ½ Tasse Kokosnussöl
  • 1/3 Tasse Ahornsirup

Für die hellere Himbeer-Schicht (oben)

  • 200g Cashewkerne (in Wasser quellen lassen)
  • ½ Tasse frische Himbeeren
  • 2/3 Tasse Kokosnusssahne
  • ½ Tasse Kokosnussöl
  • 1/3 Tasse Ahornsirup

TIPP: Die Cashewkerne müssen über Nacht in Wasser quellen. Dabei darauf achten, dass wirklich alle Nüsse mit Wasser bedeckt sind!

So wird’s gemacht

Der Boden:

1) Lege eine Kuchenform mit Backpapier aus.

2) Fülle Haselnüsse, Mandeln, Datteln (entkernt!), Kakaopulver, die geschmolzene VIVANI, Kokosöl und Salz in einen Standmixer. Mixer so lange laufen lassen, bis eine krümelige Masse entsteht.

3) Fülle die Mischung in die Form und drücke sie fest an den Rand und Boden der Form. Danach im Gefrierfach ruhen lassen.

Die Schokoladenschicht:

1) Gieße die gequollenen Cashewkerne ab und fülle sie zusammen mit Vanilleextrakt, Kokosnussöl, Ahornsirup, Kakaopulver und der geschmolzenen VIVANI Feine Bitter 99% Panama in einen Standmixer. Etwa 5-8 Minuten mit hoher Drehzahl laufen lassen, bis die Masse geschmeidig ist.

2) Die Kuchenform aus dem Gefrierschrank holen, die Schokomasse in die Form füllen und danach wieder im Gefrierfach ruhen lassen.

Die Himbeerschicht (unten):

1) Himbeeren und Zitronensaft mit einem Schuss Wasser in einem kleinen Topf zusammenfügen und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Langsam und bei geringer Stufe erhitzen, bis sich die Masse auf etwa die Hälfte reduziert hat.

2) Die gequollenen Cashewkerne , die Himbeermasse aus dem Topf, die Kokossahne, das geschmolzene Kokosöl und den Ahornsirup in den Standmixer geben und auf hoher Drehzahl etwa 5-10 Minuten laufen lassen, bis die Masse geschmeidig ist.

3) Die Kuchenform aus dem Gefrierfach holen und die Himbeermasse darüber verteilen. Die Form ein paar Mal vorsichtig rütteln, um Luftblasen entweichen zu lassen.

Wer mag, kann jetzt ein paar frische Himbeeren in die Masse drücken, als kleine Überraschung beim späteren genießen.

Die hellere Himbeer-Schicht (oben):

1) Die gequollenen Cashewkerne, die frischen Himbeeren, Kokossahne, das geschmolzene Kokosöl und Ahornsirup in den Standmixer geben und auf hoher Drehzahl etwa 5-10 Minuten laufen lassen, bis die Masse geschmeidig ist.

2) Die Masse in die Kuchenform geben, bis eine glatte Oberfläche entstanden ist.

3) Die Kuchenform nun wieder ins Gefrierfach geben, diesmal etwa 5 – 8 Std. oder über Nacht.

4) Kuchen nach der Kühlzeit wieder entnehmen, nach Belieben dekorieren und etwa für 1-2 Std. auftauen lassen. Servierfertig, wenn der Kuchen ganz aufgetaut ist.

Nun in Stücke schneiden und genießen! Im Kühlschrank gelagert innerhalb von ein paar Tagen verbrauchen.

Rezept und Fotos:
© Holly Jade, thelittleblogofvegan

Rezept: Schokoladige Hefeschnecken mit Vanillepudding

Süße Kleingebäcke mit Puddingfüllung – Kindheitserinnerungen kommen auf. An gewundene Puddingschnecken mit Rosinen, an Puddingbrezel und viele weitere „Teilchen“ aus der leckeren Auslage beim Bäcker um die Ecke. Die Klassiker munden natürlich immer noch. Doch wie wäre es mal mit einer Innovation im Puddingschneckenuniversum, die den Vanillepudding in Schoko-Hefeschnecken einrollt? Natürlich mag das auch schon mancher Bäcker angeboten haben. Aber wir behaupten, dass das Rezept von unserer lieben Blogger-Freundin Theresa von thewaitress.de zu den besten seiner Art gehört. Auch Hefeteig-Ängstliche können sich mutig an die Schnecken wagen und werden sehen, dass es gar nicht so schwer ist.
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Schokoladige Hefeschnecken mit Vanillepudding

Für ca. 15 Stück

Zutaten

Für den Teig:
• 500 g Mehl (z. B. Dinkelmehl Type 630)
• 250 ml Milch (z. B. Haferdrink oder Kuhmilch)
• 70 g Rohrzucker
• ½ Würfel frische Hefe
• 100 g Zartbitter-Schokolade (z. B. VIVANI Feine Bitter 71% Cacao)
• ½ TL Salz
• 1 Ei
• 75 g weiche ButterSchokoschnecken_300x450
• ½ TL gemahlene Vanille
• 20 g Kakao

Für den Vanillepudding:
• 500 ml Milch (z. B. Hafermilch oder Kuhmilch)
• 40 g Maisstärke
• ½ TL gemahlene Vanille
• 3 EL Rohrzucker
• 30 g Butter
• 2 Eigelbe

So wird’s gemacht

Für das Gelingen des kälteempfindlichen Hefeteiges ist die richtige Temperatur der Zutaten bei der Zubereitung sehr wichtig, sie sollten alle Zimmertemperatur haben. Also rechtzeitig vorher aus dem Kühlschrank nehmen!

1) Das Mehl in eine große Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen.

2) Die Milch auf dem Herd ganz leicht anwärmen (nicht heißer als 40 °C, da sonst die Hefekulturen sterben). Dann mit dem Zucker verrühren und die Hefe hineinbröseln. Mit einem Schneebesen verrühren, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat.

3) Die Milch-Hefe-Mischung vorsichtig in die Mehlmulde gießen und dann mit den Händen leicht mit etwas Mehl vermischen. Für ca. 5 Minuten stehen lassen, so dass die Hefe aktiv werden und kleine Bläschen bilden kann.

4) In der Zwischenzeit die Schokolade hacken und über einem Wasserbad bei mittlerer Hitze vorsichtig schmelzen lassen. Zur Seite stellen und abkühlen lassen.

5) Die Milch-Hefe-Mischung nun vorsichtig mit dem Mehl vermischen und verkneten. Im Anschluss Ei, Butter, Vanille, Kakao, Salz und geschmolzene Schokolade dazugeben und alles per Hand oder mit einer Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten. An einem geschützten, warmen Ort zugedeckt für ca. 1 Stunde gehen lassen.

6) Während der Teig geht, den Vanillepudding zubereiten. Dafür ein paar Esslöffel der Milch in einer kleinen Schale mit der Maisstärke verrühren. Die restliche Milch erhitzen, die Vanille, den Zucker und die Butter hinzufügen und zum Kochen bringen. Von der Herdplatte nehmen und die Stärkemischung langsam einrühren. Die Milch nochmals kurz aufkochen lassen, dann wieder von der Herdplatte nehmen. Die Eigelbe kurz mit einem Esslöffel Milch verrühren und dann gleichmäßig unter die Milch-Stärke-Mischung rühren. Den Pudding komplett abkühlen lassen.

7) Den Backofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rechteckig und ca. 5 mm dünn ausrollen. Gleichmäßig mit dem Vanillepudding bestreichen und anschließend vorsichtig von der Längsseite her aufrollen. Mit einem scharfen Messer in ca. 2-3 cm dicke Rollen schneiden.

8) Die Heferollen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und auf der mittleren Schiene ca. 15 – 20 Minuten backen. Danach auf einem Gitter auskühlen lassen oder noch lauwarm servieren.

Hier findet ihr weitere tolle Rezepte von Theresa:
Gesunder Banoffee Pie im Glas
Kokoskuchen mit weißer Schokolade und Himbeeren
Schokoladen-Buchweizen-Waffeln
Feuriges Chili sin Carne mit dunkler Schokolade

Rezept & Bilder © Theresa Kellner, thewaitress.de