Archiv für den Autor: Katharina Kuhlmann

Rezept: Rosmarin-Brownies mit karamellisierten Orangen

Fruchtige Süße mit frischen Kräuter-Kick – das verspricht heute ein ausgefallenes Rezept für Rosmarin Brownies mit karamellisierten Orangen. Wer keine karamellisierten Orangen mag, kann diese übrigens optional auch weglassen.

Rosmarin-Brownies mit karamellisierten Orangen

Zutaten

Für die karamellisierten Orangen:
• 2 Bio-Orangen
• 1 Tasse Zucker
• 1 ½ Tassen Wasser

Für die Brownies:
• 2 Eier
• 1 Tasse Dinkelmehl
• ½ Tasse Zucker + 1 EL Zucker
• ½ Tasse geschmolzenes Kokosöl
• 150 ml Milch
• 1 Tafel VIVANI Feine Bitter Kuvertüre
• ½ TL Salz
• ½ TL Backpulver
• 2 Zweige Rosmarin
• den Abrieb von einer Bio-Orange

So wird’s gemacht

1. Für die karamellisierten Orangen 2 Orangen in Scheiben schneiden. 1 Tasse Zucker und 1 ½ Tassen Wasser in einen Topf geben. Wenn sich der Zucker aufgelöst hat die Orangenscheiben dazu geben und etwa 1 Stunde langsam vor sich hin simmern lassen.
Die Orangen sind fertig, wenn der weiße Rand leicht glasig wird. Wer möchte kann am Ende auch noch ein paar Rosmarinnadeln hinzu geben. Die schmecken karamellisiert auch sehr lecker.

2. Für die Brownies die Milch erhitzen und die Tafel Kuvertüre grob hacken. Die Hälfte der Kuvertüre auf einmal zu der Milch geben und 5 Minuten stehen lassen – nicht rühren! Nach 5 Minuten ist die Schokolade geschmolzen und man kann die Mischung zu einer einheitlichen Schokomilch rühren.

3. Während der Wartezeit die Eier und ½ Tasse Zucker schaumig schlagen. Dann das geschmolzene Kokosöl und die Schokomilch dazugeben und gut vermischen.

4. Die Nadeln von einem Zweig Rosmarin abzupfen und fein hacken. Die Schale der Orange mit einem Zestenreißer entfernen und beides zur Masse geben.

5. In einer zweiten Schüssel Mehl, Salz und Backpulver vermischen und auf einmal zu der flüssigen Masse geben. Mit dem Handrührer grob verrühren. Zum Schluss die restliche Hälfte der gehackten Schokolade unterheben.

6. Auf einem tiefen Backblech (25 x 20 cm) 1 TL Zucker verteilen und die Nadeln des zweiten Rosmarinzweigs darüber streuen. Darauf dann die Browniemasse geben und glatt streichen. Darauf die karamellisierten Orangen legen.

7. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft für 25 Minuten backen. Nach dem Auskühlen in  Quadrate schneiden.

Danke für dieses spannende Rezept an Bloggerin Heike Menster, die zu Beginn des Jahres von ihrem Blog Mrs. Mohntag zu Bloggerkollegin Katrin Baums Shades of Nature wechselte. Shades of Nature beschäftigt sich mit Healthy Lifestyle, Beauty und Familie.

Hier gibt es weitere Rezepte, die Heike für uns kreiert hat:
Mini Espresso-Cheesecakes
Schokoladentarte mit Zimt und Tonkabohne

Rezept & Bild © Heike Menster, shades-of-nature.de

Green Heroes: Yakari – Naturschutz durch Kinderaugen

„Green Heroes“ – das ist der Titel einer neuen Serie hier im VIVANI Schoko-Blog, die heute ihren Auftakt nimmt. Wir stellen euch reale oder fiktive Persönlichkeiten vor, die ihre Bekanntheit in den Medien dazu nutzen, nachhaltige Ideen bekannt zu machen. Umwelt-, Natur- und Tierschutz ist diesen Figuren und prominenten Persönlichkeiten ein großes Anliegen, das nicht nur am Rande der Gesellschaft ein Thema sein darf, sondern über die eigene Popularität in die große Mitte geholt werden soll. Als ersten „Grünen Helden“ stellen wir euch nun Yakari aus der gleichnamigen Zeichentrickserie vor, der als kleiner Indianer eine besondere Verbindung zur Natur hat. Aufgepasst: Pünktlich zur Veröffentlichung von YAKARI Folge 28 als DVD und Hörspiel-CD mit neuen Episoden aus der aktuellen vierten Staffel gibt es bei uns exklusive Gewinnpakete zu gewinnen!

Vom Comichelden zur Zeichentrickfigur

Wie bei vielen Zeichentrickserien geht auch das Vorbild für die Abenteuer des Sioux-Jungen Yakari auf eine Comicserie zurück. Zwischen 1973 und heute kamen 39 Ausgaben heraus, weshalb man bei dem Werk der Franzosen André Jobin (Autor) und Claude de Ribaupierre (Zeichner) ohne Frage von einem Klassiker sprechen kann. Der bei Kindern beliebte, aber auch von erwachsenen Fans gelesene Comic wurde bereits in den Jahren 1983 bis 1984 für das französische TV produziert. Die Zeichentrickserie umfasste 52 Folgen mit einer Laufzeit von jeweils rund fünf Minuten. 2005 wurde dann eine weitere Fernsehserie aufgelegt, zu der bis heute neue Folgen produziert werden. Die französisch-belgische Produktion hat 130 Folgen, verteilt auf vier Staffeln. Jede Folge hat eine Spielzeit von etwa 13 Minuten.

Yakari entdeckt die Natur mit Kinderaugen

Wenn man bedenkt, dass Yakari ein Indianerjunge ist, dann ist es schon sehr naheliegend, dass er sich viel in der Natur bewegt und gut mit Tieren auskennt. Doch die beliebte Figur hat noch eine weitere Eigenschaft, von der Kinder schon seit jeher träumen: Sie kann mit Tieren sprechen. Diese Eigenschaft erhielt der kleine Sioux-Indianer von seinem Totemtier und Beschützer Großer Adler, einem weisen Weißkopfseeadler, der Yakari stets mit gutem Rat zur Seite steht. Ausgestattet mit dieser geheimen Gabe kann Yakari fortan nicht nur mit seinem besten tierischen Freund und treuem Begleiter, dem Pony Kleiner Donner, sprechen. Er ist in der Lage, auch anderen Tieren zu helfen und sie zu unterstützen, wenn sie in Not sind oder Konflikte untereinander haben. Immer neugierig, entdeckt er mit Kleiner Donner und seinen Freunden Kleiner Dachs, einem tollpatschigen Indianerjungen, und Regenbogen, einem mutigen Indianermädchen, die Welt im Umkreis des Indianerdorfes. Gefährliche Tiere, Heilkräuter, Naturgewalten aber auch „böse“ Menschen in Form von Trophäensammlern begegnen dem kleinen Indianer, der dadurch spannende Abenteuer überstehen muss, aber auch immer viel lernt.

Besonders kleine Kinder zwischen 3 und 5 Jahren identifizieren sich sehr stark mit ihrem Indianerhelden, der ihre natürliche, kindliche Entdeckerlust anspricht und ihnen einen sorgsamen Umgang mit der Natur und ihren Geschöpfen vermittelt. Aber auch bei älteren Kindern ist Yakari noch ein beliebter TV-Held. Die Popularität der Geschichten reicht soweit, dass neben der Veröffentlichung auf DVD und als Hörspiel viele weitere Spielartikel, wie z. B. Figuren, erhältlich sind und sogar ein Kindermusical entwickelt wurde. Nachdem die letzten Folgen der vierten Staffel der TV-Serie Anfang 2017 bei KiKA ausgestrahlt worden sind, erscheint nun am 12. Mai 2017 Folge 28 der Indianer-Reihe, die neue Episoden aus Staffel Vier beinhaltet. Im folgenden Gewinnspiel könnt ihr eine DVD und das Original-Hörspiel zur neuesten YAKARI-Folge gewinnen.


>>> YAKARI DVDs und Hörspiele zu gewinnen <<<

Nach dem sensationellen Erfolg der neuen Staffel im TV, gehen die aufregenden Episoden von YAKARI nun auch auf DVD und Hörspiel-CD weiter! Ab dem 12. Mai 2017 sind die neuesten Abenteuer des kleinen Indianerjungens YAKARI als DVD und Original-Hörspiel zur TV-Serie überall im Handel erhältlich.

Jetzt mitmachen und Folge 28 des Serien-Hits YAKARI für Zuhause sichern! Wir verlosen 3 indianerstarke Pakete, jeweils bestehend aus 1 x DVD und 1 x Hörspiel zu Folge 28 „Yakari und Großer Grauer“. Um mitzumachen, füllt einfach bis zum 21. Mai 2017 das folgende Kontaktfeld aus (Stichwort YAKARI).

>> Das Gewinnspiel ist beendet. Die GewinnerInnen wurden per Email über ihren Gewinn informiert. <<

Inhalt Folge 28: Yakari und Großer Grauer
Das Fest der Sommersonnenwende steht bevor. Bei den Feierlichkeiten wird ein Pferderennen ausgetragen, an dem auch Regenbogen teilnehmen will. Doch ihre Angst vor allzu hohen Hindernissen, die es zu überspringen gilt, überträgt sich auf ihr Pferd Großer Grauer, das bei einem Probelauf zu scheuen beginnt. Am nächsten Morgen ist Großer Grauer verschwunden. Kleiner Donner glaubt, dass er zu seinem Vater Silberpfeil unterwegs ist, um herauszufinden, wie er neuen Mut erlangen kann. Als ein schweres Gewitter naht, folgen Regenbogen und Yakari dem Pferd.

Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren. ♦ Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 21. Mai 2017, 23.59 Uhr. ♦ Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. ♦ Die Gewinner werden per Email am 22. Mai 2017 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. ♦ Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. ♦ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. ♦ Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

© Derib + Job – Le Lombard (Dargaud-Lombard S.A.).
© 2016 – Ellipsanime Productions/Belvision/ARD & WDR/Les Cartooneurs Associés/2 Minutes.

Kaffeehaus-Träume: Die Geschichte der Sacher-Torte

Heute starten wir mit einer völlig neuen Serie, die sich „Die Geschichte der…“ nennt. Hier werden in loser Folge die absoluten Klassiker und Stars der Confiserie vorgestellt, wie beispielsweise die Schwarzwälder Kirschtorte, die Donauwelle, ja, warum nicht auch die Nussecken? Was ist drin, wer hat’s erfunden und wie kam es zum heutigen Bekanntheitsgrad und Kultstatus? Und welche Schokoladentorte könnte da besser den Anfang machen als die österreichische Sacher-Torte, der Inbegriff Wiener Kaffeehaus-Träume? Wir blicken auf die Geschichte der Schokotorten-Königin und haben im begleitenden Gewinnspiel noch ein großes Sacher-Schmankerl für euch!

Die Sacher-Torte: Ein Shootingstar dank Kollege Zufall

Was hätten wir heute im Wiener Hotel Sacher bei einer Bestellung des Haus-Klassikers auf dem Tortenteller, wenn der Chefkoch des österreichischen Staatskanzlers Klemens Fürst Metternich nicht an einem Abend im Jahre 1832 krank gewesen wäre? Vielleicht einen Marillenkuchen mit Schlagobers oder gar einen Gugelhupf? Man weiß es nicht. Da der Koch jedoch erkrankt war und der Kanzler an diesem Abend hohen Besuch erwartete, befahl er gemäß dem Mythos dem gerade einmal 16-jährigen Kochlehrling Franz Sacher (1816 – 1907) ein Dessert zu kreieren, dass dem Kanzler keine Schande machen würde. Franz fertigte die Urform der heutigen Sacher-Torte und ein Star war geboren.

Die Torte muss vorzüglich geschmeckt haben, bereits 1836 fand sie sich in der kaiserlichen Speisekarte. Doch der breite Erfolg blieb zunächst aus. Franz Sacher ging ins Ausland, kehrte 1848 zurück nach Wien und eröffnete dort ein Feinkost- und Weingeschäft. Sein Sohn Eduard (1843–1892) sollte es sein, der sowohl die Sacher-Torte sowie das gleichnamige Hotel weltbekannt machte. Eduard ging in die Ausbildung beim kaiserlichen und königlichen Hofzuckerbäcker Demel. In seiner Lehrzeit verfeinerte er die Tortenrezeptur seines Vaters und schuf die heute gängige und berühmte Form der Sacher-Torte. Als er 1876 das Hotel gründete, wurde die Torte rasch zum gefeierten Topseller und zu einer der international bekanntesten Wiener Spezialitäten.

In den folgenden Jahrzehnten entbrannte immer wieder ein komplizierter Rechtsstreit über die Rechte am Markennamen Sacher-Torte zwischen der Konditorei Demel und den neuen Besitzern des Hotels Sacher, bei dem es um Marmeladenschichten, Butter und Margarine sowie den genauen Tortennamen ging. Die Gerichte verfügten zwei zugelassene Varianten der Kulttorte. Demel darf die Torte als „Demel’s Sacher-Torte“ verkaufen. Die „Original Sacher-Torte“, die vom Hotel Sacher und seiner eigenen Sacher-Torten-Manufaktur hergestellt und vertrieben wird,  verfügt im Gegensatz zur Demelschen Variante über eine weitere Marmeladenschicht im Inneren. Rund 360.000 „Original Sacher-Torten“ werden jährlich, zum Großteil immer noch in Handarbeit, in der Wiener Manufaktur gefertigt und in alle Welt verkauft.

Die Sacher-Torte: Das ist drin

Wie bei vielen genialen Erfindungen kommt es nicht immer auf Extravaganz an. Es gibt deutlich pompösere Torten als die Sacher-Torte, aber durch die verwendeten, qualitativ sehr hochwertigen Zutaten und das ausgeklügelte Herstellungsverfahren ist sie eine wahre Spezialität der Confiserie geworden. Die Zutatenliste ist überschaubar Die Sachermasse besteht aus Zucker, vielen Eiern, Schokolade und hat einen hohen Fettanteil. Bei der „Original Sacher-Torten“ enthält der geteilte Kuchen eine Schicht Marillenmarmelade und wird zusätzlich komplett mit Marillenmarmelade bestrichen. Danach wird er mit einer Schokoladenglasur bestrichen (aus Kuvertüre oder einer kakaohaltigen Zucker-Fettglasur). Darauf findet sich häufig schokoladige Dekoration, z. B. ein siegelartiges Emblem mit der Aufschrift „Hotel Sacher Wien“.
Bei „Demel’s Sacher-Torte“ wird auf die Marmeladenschicht in der Mitte verzichtet und der Aufleger ist dreieckig und trägt die Bezeichnung „Eduard Sacher Torte“. Das Hotel Sacher verwendet für seine Torte eigens produzierte Schokoladensorten und speziell kreierte Marillenmarmelade. Wichtig ist, dass die Schokolade einen Mindestkakaogehalt von 55 % aufweist. Für den authentischen Geschmack wird ausdrücklich Marillenmarmelade aus der niederösterreichischen Region Wachau empfohlen.


>> GEWINNT TOLLE PREISE AUS DER WELT DER SACHER-TORTE <<

In Kooperation mit dem Verlag Gräfe und Unzer sowie dem Filmunternehmen Constantin Film haben wir für euch heute zwei exklusive Gewinnpakete zusammengestellt, die ihr jetzt und hier gewinnen könnt. Sie bestehen jeweils aus einem „Original Sacher Backbuch“ und einer DVD „Das Sacher. In bester Gesellschaft„.


„Das Original Sacher Backbuch“
Sacher-Torte – ein Wiener Traum. Wer nun Lust bekommen hat, sich selbst einmal an der Torte aller Torten zu versuchen, der sollte „Das Original Sacher Backbuch“ zur Hand nehmen. Zwar wird das echte Originalrezept streng geheim gehalten, aber das Rezept in diesem Backbuch kommt dem Original doch sehr nahe. Und damit natürlich nicht genug. Das Buch liefert viele weitere Rezepte von mehr oder weniger bekannten Süßspeisen aus der Confiserie des Hotels Sacher, darunter weitere Torten, aber auch Kuchen, Strudel, Mehlspeisen, Schmalzgebäck, Nockerl, Knödel und vieles mehr. Dazu gibt es viele Informationen rund um die Geschichte des berühmten Hotels und seine legendären Süßspeisenkreationen. Für alle, die sich für das süße Wien und die österreichische Kaffeehauskultur interessieren, ein tolles Backbuch mit Mehrwert.

Gräfe und Unzer Verlag, München
Auflage 2016
ISBN: 978-3-8338-5854-3
24,99€

„Das Sacher. In bester Gesellschaft“
Anfang des Jahres wurde in Deutschland die ZDF Zweiteiler-Produktion „Das Sacher. In bester Gesellschaft“ (Österreich 2016) zum ersten Mal ausgestrahlt und erreichte mit einem Anteil von 20,9 % sehr gute Einschaltquoten. Nun ist der mit pompösen Kostümen ausgestattete und mit zahlreichen bekannten Schauspielern besetzte Historienfilm auch auf DVD (Constantin Film) erhältlich. In der Verfilmung geht es um fiktive Geschichten rund um das Hotel Sacher in Wien, wobei wir aber in den Figuren Anna Sacher (Ursula Strauss) und dem Portier Mayr (Robert Palfrader) auch realhistorischen Personen begegnen. Aus der Perspektive von Mayr gewinnt der Zuschauer Einblicke in das Hotelleben. Dort bahnt sich eine folgenschwere Vierecksbeziehung zwischen der angehenden Literatin Konstanze von Traunstein (Josefine Preuß) und ihrem Ehemann Georg (Laurence Rupp) sowie der Verlegertochter Martha Aderhold (Julia Koschitz) und ihrem Gatten Max (Florian Stetter) an. Weitere Handlungsstränge: Anna Sachers Kampf als ernstzunehmende Geschäftsfrau in einer Männerdomäne sowie das rätselhafte Verschwinden und Wiederauftauchen des Zimmermädchenkindes Marie.

Österreich 2016
Regie: Robert Dornhelm
DVD
Laufzeit: 2 x 100 Minuten
FSK-Freigabe: ab 12 Jahren

Um mitzumachen, füllt einfach bis zum 07. Mai 2017 das folgende Kontaktformular aus. Das Stichwort lautet „Sacher“. Viel Glück!

>> Das Gewinnspiel ist beendet. Die GewinnerInnen wurden per Email über ihren Gewinn informiert. <<

Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren. ♦ Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 07. Mai 2017, 23.59 Uhr. ♦ Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. ♦ Die Gewinner werden per Email am 08. Mai 2017 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. ♦ Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. ♦ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. ♦ Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Bildrechte: „Sachertorte“ © Gräfe und Unzer

Grüne Hauptstadt Europas 2017: Essen im Ruhrgebiet

Der eine oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen. Wenn er, wie ich, in der Metropolregion Ruhr lebt, jedoch mit Sicherheit: Die Stadt Essen ist für das Jahr 2017 offiziell zur Grünen Hauptstadt Europas erklärt worden! Da wir uns in Zukunft im VIVANI Schoko-Blog neben den Themen Genuss und Schokolade vermehrt auch mit nachhaltigen Themen beschäftigen möchten, werfen wir heute einen Blick auf die European Green Capital Essen. Was verbirgt sich hinter diesem Ehrentitel und warum hat ihn ausgerechnet Essen erhalten, eine Stadt inmitten des ehemals schwerindustriellen Kohlenpotts?

Grüne Hauptstadt Europas – was ist das?

Vorbildliche Städte, die ihr wirtschaftliches Wachstum bewusst mit nachhaltigen Konzepten und grünen Ideen verbinden – so in etwa sah die Vision von Jüri Ratas, dem ehemaligen Bürgermeister der estländischen Hauptstadt Tallin, aus. Auch 15 andere europäische Städte hatten Visionen von einem grüneren Europa. Heraus kam 2006 eine Initiative für grünere, nachhaltigere Städte in Europa, mit mehr Lebensqualität und besseren Vorraussetzungen für die Gesundheit ihrer Einwohner. Bis heute traten mehr als 40 Städte der Initiative bei und die Idee der Vergabe eines Ehrentitels für besonders vorbildliche Städte war geboren. Dazu müssen die Städte mit einer Mindesteinwohnerzahl von 100.000 Bürgern viele Kriterien erfüllen und nachhaltige Konzepte vorweisen, z. B. für Natur- und Artenschutz, Luft- und Wasserqualität, Verkehr, den Umgang mit Müll und dem Kampf gegen den Klimawandel. Wichtig für die Titelvergabe ist darüber hinaus, dass die Städte auf der einen Seite bereits viel für den Umweltschutz tun und sich auf der anderen Seite aber auch weitere, ehrgeizige Ziele für kontinuierliche Verbesserungen in der Zukunft gesteckt haben.

Im Jahr 2010 war es dann soweit und die erste Titelvergabe durch die Jury aus Vertretern der EU-Kommission, des EU-Parlamentes, der Europäischen Umweltagentur und führenden Umweltverbänden ging an sie Stadt Stockholm. Mit Hamburg folgte 2011 die neben Essen bis dato einzige deutsche Stadt unter den bisherigen 8 europäischen Preisträgerinnen. Für das kommende Jahr 2018 ist der Titel bereits an das niederländische Nijmegen vergeben.

Nach dem Pulsschlag aus Stahl kommt das grüne Herz

Herbert Grönemeyer besang in den 1980er Jahren Essens Nachbarstadt Bochum im gleichnamigen Kulthit mit dem sprichwörtlichen Pulsschlag aus Stahl. Da die Ruhrgebietsstädte eine Metropolregion sind und hier alles so eng miteinander verwoben ist, wie in kaum einer anderen Ecke Deutschlands, lässt sich das Industrie-Image auf die ganze Region übertragen. Ruhrgebiet gleich Kohlenpott. Ruhrgebiet gleich schwarz-grau statt grün. Ruhrgebiet gleich Industrie und Smog in der Luft. Geht man einige Jahrzehnte zurück, treffen dieses Klischees tatsächlich zu. Aber in den letzten Jahren, seit dem Aus der Zechen und dem Niedergang der Stahlindustrie, weht ein frischer Wind durchs Revier, der Strukturwandel heißt und den Kohlenstaub von den frischen Blättchen der neu erblühenden Region pustet. Dass dies nicht immer so einfach ist, zeigen Krisen und Arbeitsplatzverluste, wie zuletzt am Beispiel des Bochumer Opel-Werks. Es gibt Revier-Städte, die bewältigen die Veränderungen leichter, andere, vor allem die des nördlichen Ruhrgebietes, leiden noch immer an den immensen Folgen des Paradigmenwechsels. Doch die bisweilen schmerzliche Umorientierung einer ganzen Metropolregion schreitet unaufhaltsam voran und zeigt erste wunderbare, zukunftsweisende Perspektiven. Ein gutes Beispiel ist Essen, das mit seiner Hinwendung zur nachhaltigen und grünen Stadtentwicklung eine Vorbildrolle für die ganze Region auf sich nimmt.

Essen als Grüne Hauptstadt Europas 2017

Diese Vorbildfunktion für eine ganze Region war einer der Ausschlaggeber, warum sich die Jury für Essen entschied. Die Stadt beeindruckte das Komitee mit seiner ganzheitlichen Bewerbung, die beschreibt, wie Essen in Zukunft zu einer dauerhaft lebenswerten Kommune für seine Bürger werden soll. Mit der Titelvergabe 2017 wurde zum ersten Mal überhaupt eine Stadt der ehemaligen Montanindustrie als European Green Capital ausgezeichnet.

Essen hatte sich viel vorgenommen, um den Titel zu erlangen und nimmt sich ebenso viel für die Zukunft vor, um die Stadt beständig grüner und nachhaltiger zu gestalten. Zwölf Themenfelder gilt es von Seiten der EU abzudecken. Daneben hat Essen seine wichtigsten Anliegen in fünf eigene Komplexe gebündelt: Wege (nachhaltige Mobilität), Flüsse (Emscher und Ruhr), Grün (Parkanlagen und Grünflächen), Einkauf (nachhaltiger Konsum) und Zukunft (nachhaltige Jobs und grüne Bildung). Viele Bedingungen in der Stadt sind schon jetzt ausgezeichnet grün. Beispielsweise liegt Essen mit seinen 53 % Grün- und Freiflächen (auf das gesamte Stadtgebiet verteilt) auf Platz drei der grünsten Städte Deutschlands. Essen bietet 718 Grünanlagen, 436 Spielplätze, 376 km Radwege und 1750 ha Wald. Für die Zukunft verpflichtet sich die Stadt zu vielen, noch höher gesteckten Qualitätsmerkmalen. Einige Beispiele: Bis 2020 soll jeder Bürger nur noch maximal 500 Meter bis zum nächsten Grün zurücklegen müssen, bis 2025 sollen insgesamt 20.000 Menschen in Umweltjobs arbeiten und bis 2035 soll 25 % des Verkehrs aus Radfahrern bestehen.

Das Jahr der Umwelthauptstadt Europas wird in Essen mit einem großen Begleitprogramm aus Aktionen und Projekten gestaltet. Ob Ausstellungen, Workshops, Mitmachaktionen, Vorträge, Feste und vieles mehr – es lohnt sich, auch als Nicht-Essener, immer mal wieder in den Veranstaltungskalender auf essengreen.capital zu schauen.

Fotocredits: Stadtgarten & Krupp Park © Johannes Kassenberg | Fahrrad © Jochen Tack

Rezept: Selbstgemachte Dominosteine

Seit rund zwei Jahren arbeiten wir mit unserer befreundeten Bloggerin Karin vom tollen und vielfach ausgezeichneten Backblog Lisbeths Cupcakes & Cookies zusammen. In etlichen Telefonaten schon fachsimpelte unser Schokomann Alex mit seiner Schokofreundin Karin über die neusten, kreativen Träume in Süß, woraus jedes Mal echt hüftgoldverdächtige Ideen geboren wurden. Doch dieses Mal wagen wir ganz neue Schritte, ja man könnte sagen: Das kann doch nicht wahr sein, Dominosteine zu Ostern? Wer das nicht zu verrückt findet und wie wir sich die marzipanig-fruchtigen Schokowürfelchen eigentlich zu jeder Jahreszeit schmecken lassen könnte, der sollte jetzt auf jeden Fall weiterlesen. Denn durch eine passende Osterdeko wird niemand denken, dass man noch alte Weihnachtsschnuckereien verbrauchen muss. Danke, Karin! Wir müssen dich wohl wirklich bald mal in deinem Confiserie-Laboratorium besuchen kommen!

GEWINNSPIEL: Wer Karins Rezepte ebenfalls toll findet, hat hier und jetzt exklusiv die Chance, limitierte VIVANI „Bourbon-Vanille“-Schokoladen von „Lisbeths“ zu gewinnen. Die Tafeln gibt’s nur im Rahmen dieses Gewinnspiels. Wer mitmachen will, scrollt einfach schnell weiter runter…

Selbstgemachte Dominosteine

Zutaten

 Für den Teig:

• 130 g Honig
• 30 g Butter
• 1 Eigelb
• 40 g Rohrzucker
• 150 g Mehl
• 2 TL Lebkuchengewürz
• Prise Meersalz

Für die Füllung:

• 400 g Aprikosen-Gelee (oder andere Lieblingsmarmelade)
• 200 g Marzipan
• 1 EL Puderzucker

Für die Vollendung:
• 200 g VIVANI Feine Bitter Kuvertüre
• 25 g Kokosöl mild

So wird’s gemacht

Für den Teig:
1. Die Butter über einem Wasserbad schmelzen lassen.
2. Rohrzucker und Honig hinzufügen und für einige Minuten köcheln lassen.
3. Das fertige Gemisch vom Wasserbad nehmen und das Eigelb unterrühren.
4. Mehl, Salz und Lebkuchengewürz vermengen und unter die Honigmasse rühren.
5. Mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten, in Klarsichtfolie einwickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.
6. Den Teig 30 Minuten vor dem Ausrollen aus dem Kühlschrank holen.
7. Den Backofen auf Ober- / Unterhitze 180 °C vorheizen.
8. Den Lebkuchenteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine kleine Tarteform (25 x 25 cm) oder einen Backring legen.
9. Den Teig mit der Gabel mehrfach einstechen.
10. Im vorgeheizten Backofen für ca. 15 – 18 Minuten backen, die Backzeit kann  je nach Ofen variieren.
11. Stäbchenprobe machen, die Form aus dem Ofen holen und abkühlen lassen.

Für die Füllung:
12. Das Aprikosen-Gelee in einem Topf erwärmen und gut verrühren, dann für einige Minuten abkühlen lassen.
13. Das Gelee auf dem Lebkuchenteig verteilen und in den Kühlschrank stellen, bis das Gelee sehr fest ist.
14. Marzipan mit Puderzucker vermengen und ausrollen.
15. Die Marzipanschicht auf das Aprikosengelee legen und leicht andrücken.
16. Für weitere 2 – 3 Stunden durchkühlen lassen.

Für die Vollendung:
17. Die Kuvertüre kleinhacken und über einem Wasserbad zum Schmelzen bringen.
18. Das Kokosöl dazugeben und verrühren.
19. Den Lebkuchenteig aus dem Kühlschrank holen und in kleine mundgerechte Quadrate schneiden. Hierfür ein sehr scharfes Messer nutzen.
20. Die Dominosteine mithilfe einer Pralinen- oder Kuchengabel in die flüssige Schokolade tauchen und auf ein Gitter oder Backpapier setzen.
21. Bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
22. Die fertigen Dominosteine zwischen Backpapier geschichtet in einer luftdichten Dose im Kühlschrank lagern. Dort halten sie sich für mehrere Tage. Rechtzeitig vor dem Verzehr aus der Kühlung nehmen!

Ostertipp:
Um die die Dominosteine von ihren weihnachtlichen Brüdern abzuheben, sollte man die kleinen Schokoleckereien österlich verzieren. Wer mag und ein entsprechendes Förmchen hat, kann, wie Karin von Lisbeths es gemacht hat, aus dem restlichen Lebkuchenteig (am Besten gleich etwas mehr Teig machen!) kleine Häschen ausstechen und damit die Steinchen verzieren. Aber der eigenen, österlichen Kreativität sind eigentlich keine Grenzen gesetzt. 😉

Weitere Rezepte, die in Kooperation mit dem Blog Lisbeths Cupcakes & Cookies entstanden sind, findet ihr hier:
Selbstgemachte Mozartkugeln (vegan)
Karamellisierte Ananas mit Schokolade und Pistazien
Cheesecake–Eis–Pralinen mit Kokosblütennektar
Ingwer-Torte mit dunkler Schokoladen-Ganache
Schokladen Bananen Tarte


>> EXKLUSIVE VIVANI „LISBETHS“-SCHOKOLADEN GEWINNEN <<

Wir verlosen 3 x 3 Pakete mit Karin Buhls VIVANI-Lieblingsschokolade „Weiße Vanille“ im exklusiven „Lisbeths“-Design – und mit einem tollem Lisbeths-Rezept auf der Rückseite. Wer sich die streng limitierten Schätzchen sichern möchte, nimmt bis zum 17. April 2017 unter dem Stichwort „Lisbeths“ teil. Viel Glück!

>> Das Gewinnspiel ist abgelaufen. Die Gewinner/innen wurden per Email informiert. <<

Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren. ♦ Teilnahmeschluss ist Dienstag, der 17. April 2017, 23.59 Uhr. ♦ Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. ♦ Die Gewinner werden per Email am 18. April 2017 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. ♦ Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. ♦ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. ♦ Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

© Bilder & Rezept: Lisbeths Cupcakes & Cookies, Karin Buhl