Kategorie-Archiv: Gesundheit & Beauty

Schokolade für die Haut – Ratgeber und Gewinnspiel

Schokolade genießen und trotzdem schlank bleiben – ein Traum, der Wahrheit werden kann. Zugegeben, auf der Zunge zergeht sie in diesem Fall nicht. Aber wer dem Duft von Schokolade einfach nicht widerstehen kann und wer zugleich seinen Körper mit wertvollen, gesunden Stoffen pflegen möchte, der sollte einmal Kosmetik mit Kakaoprodukten ausprobieren. Hier gibt es viele Schokoschätze zu entdecken, wie beispielsweise die tolle White Chocolate Body Mousse Magnolia des österreichischen Naturkosmetik-Labels Pure Skin Food. Wer sich mit dem traumhaften Duft und der zartschmelzenden Textur eine besondere Praline gönnen möchte, sollte schnell bei unserem exklusiven Gewinnspiel mitmachen!

Schokolade in der Kosmetik – leckerer Trend mit natürlichem Effekt

Wer denkt, dass Kakao nur in Schokolade, Süßwaren und Trinkkakao gehört, der irrt sich gewaltig. Ja, Schokolade gibt es seit vielen Jahren auch für die Haut und das Angebot steigt stetig. Der Grund liegt in den besonderen Inhaltsstoffen der Kakaobohne, die von Natur aus viele positive Effekte erzielen kann. Die natürlich enthaltenen Antioxidantien bieten sich sehr für die Verwendung in Anti-Aging-Produkten an, da sie dem Hautalterungsprozess entgegenwirken können. Vitamine, Mineralstoffe, Omega-6-Fettsäuren und weitere gesunde Stoffe regen die Durchblutung an und fördern die Zellheilung. Dadurch kommen Kakaobestandteile in der Kosmetik in vielen Bereichen zum Einsatz, man findet sie etwa in Shampoos, Duschgels, Feuchtigkeitscremes, Masken, Lippenpflege- oder Massageprodukten. Mehr zu den vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Kakao in der Kosmetik findet ihr hier.

Ein ganz besonders hochwertiges Produkt aus der Kakaobohne ist die Kakaobutter. Hier erfahrt ihr mehr zum Herstellungsprozess von Kakaobutter. Neben der Verwendung in der Schokoladenherstellung hat Kakaobutter auch eine Bedeutung in der Küche sowie in der Parfümerie und vor allem der hochwertigen Kosmetik. Einen hohen Kakaobutteranteil findet man vor allem in teuren Cremes, die die Haut reichhaltig mit Vitaminen, Mineralstoffen, Fett- und Aminosäuren versorgen. Sie eignet sich sehr gut als Trägersubstanz für andere Stoffe und pflegt die Haut optimal und glänzend, ohne einen störenden Fettfilm zu hinterlassen. Trockene, problematische Haut wird wieder elastisch. Neben den Luxus-Cremes findet sich Kakaobutter vor allem in Body Butter, Bodylotions und Handcremes.

White Chocolate Body Mousse – Verführung aus Österreich

Ein Produkt mit Kakaobutter, das wir unglaublich toll finden, möchten wir euch heute ganz besonders empfehlen. Das Start-Up Pure Skin Food aus Österreich hat eine White Chocolate Body Mousse mit Magnolienextrakt entwickelt, die traumhaft nach Schokolade und Vanille duftet. Aber sie kann noch mehr. Sie hat eine luftig leichte, nicht fettende Textur und versorgt die Haut mit langanhaltender Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist eine elastische, straffe Haut, die verführerisch duftet und glänzt. Den 100 ml Glas-Cremetopf könnt ihr weiter unten bei unserem exklusiven Gewinnspiel zum Selbertesten gewinnen.

Pure Skin Food – das ist das Österreichische Start-Up Naturkosmetiklabel, hinter dem die Gründerinnen Lisa Dobler und Nicole Pircher stehen. Pure Skin Food geht einen der konsequentesten Wege in der Naturkosmetik und hat sich selber höchste Qualitätsmaßstäbe gesetzt. Alle Produkte sind zu 100 % biologisch erzeugt und vegan vom Inhalt bis zum Etikett. Schnickschnack und Zusätze, die in anderen Naturkosmetikprodukten erlaubt sind, streicht Pure Skin Food von seiner Liste. Kein Palmöl, kein Alkohol, synthetischen Zusätze, Füll- und Schadstoffe sind tabu. Gemäß ihrem Firmenleitsatz „Die Natur liefert alles, was unsere Haut glücklich macht“ wird sämtliche Chemie aus dem Beautyregal verbannt. Stattdessen finden nur pflanzliche Öle, Extrakte und Pulver Verwendung. Auch das Thema Nachhaltigkeit kommt nicht zu kurz. Die Glasbehälter sind recycel- und wiederverwendbar, der Versand aus dem Pure Skin Food Onlineshop erfolgt klimaneutral und plastikfrei. Und anstelle von Billigproduktion im Ausland sind alle Produkte 100 % Handmade in Austria. Da bleibt nur noch zu sagen: alles passt!


>>> WHITE CHOCOLATE BODY MOUSSE MAGNOLIA ZU GEWINNEN <<<

In Kooperation mit Pure Skin Food verlosen wir 3 x White Chocolate Body Mousse Magnolia im 100 ml Glas-Cremtopf im Wert von je 34,90 Euro. Um teilzunehmen, füllt einfach bis zum 04. April 2017 das folgende Kontaktfeld aus. Das Stichwort lautet „Body Mousse“. Viel Glück!

>> Das Gewinnspiel ist abgelaufen. Die Gewinner/innen wurden per Email informiert. <<

Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren. ♦ Teilnahmeschluss ist Dienstag, der 04. April 2017, 23.59 Uhr. ♦ Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. ♦ Die Gewinner werden per Email am 05. April 2017 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. ♦ Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. ♦ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. ♦ Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Schokoauszeit Fastenzeit – warum überhaupt und wie?

Vor gut einer Woche wurde mit dem Aschermittwoch nicht nur die Karnevals-Session beendet, sondern auch für viele katholische Christen die Fastenzeit eingeläutet. Doch was hat es eigentlich mit dem Thema Fasten auf sich? Warum verzichten Menschen freiwillig auf Nahrungsmittel, ohne dass es sich um eine Diät handelt? Die Tradition des Fastens ist Jahrtausende alt und verfolgt verschiedene Ziele zwischen Erleuchtung und Entschlackung. Auch wenn es im ersten Moment sehr widersprüchlich und für uns als Schokoladenhersteller geschäftsschädigend erscheint, befasst sich unser Schoko-Blog heute mit dem Brauch und den Vorteilen des temporären Weglassens – auch von Süßigkeiten.

Fasten – verschiedene Traditionen vereint im Nahrungsmittelverzicht

Eine Definition des Begriffes Fasten ist nicht schwer. Es handelt sich um einen zeitlich begrenzten Verzicht auf bestimmte Speisen, Getränke und Genussmittel. Doch das ist auch die einzige Gemeinsamkeit, die die etlichen verschiedenen Fastenmodellen vereint, denn Fasten ist individuell. Fasten findet aus den unterschiedlichsten Beweggründen statt, alleine oder in verschiedenen Gemeinschaften, wie etwa religiösen Gruppen. Selbst innerhalb der gleichen Religion kann es unterschiedliche Auslegungen und Traditionen geben. Wann, wie lange auf wie viel und was genau verzichtet wird, ist sehr verschieden.

Fastentraditionen waren bereits viele Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung bekannt, etwa im alten Ägypten. Forscher vermuten, dass die christlich-österliche Fastenzeit von 40 Tagen nicht nur auf die Bibelgeschichte von Jesus in der Wüste zurückgehen könnte, sondern auf die ägyptische Fastenkultur, die von den koptischen Nachfahren bewahrt wurde. Auch in anderen antiken Kulturen war Fasten nicht unbekannt. So gab der berühmte griechische Arzt Hippokrates von Kos (ca. 460 – 370 v. Chr.) wie selbstverständlich Fastenratschläge als Gesundheitstipp. Im europäischen Mittelalter war die Tradition des Fastens aufgrund des starken christlichen Glaubens gelebter Alltag. Neben der noch heute praktizierten Fastenzeit in Vorbereitung auf das Osterfest gab es etliche weitere Feste und Zeiten, zu denen auf unterschiedliche Weise gefastet und verzichtet werden sollte. So durfte nach dem christlichen Kalender noch im 19. Jahrhundert beispielsweise nur an 220 Tagen des Jahres überhaupt Fleisch verzehrt werden.

Gefastet wurde und wird in vielen Religionen. Christentum, Islam, Judentum oder Ostasiatische Religionen wie der Hinduismus – alle kennen eigene Fastengründe, -vorschriften und -auslegungen. Religiöse Gründe können sein: Seelenreinigung, Buße, Trauer, Askese, Abwehr von Bösem, Erlangung von Erlösung und Erleuchtung sowie die Vorbereitung auf besondere religiöse Ereignisse wie z. B. Feste. Daneben kann Fasten auch persönlichen Zielen wie der Steigerung von Wahrnehmung, Willenskraft und Selbstkontrolle dienen oder als Vorbereitung auf spezielle Herausforderungen hilfreich sein. Gewichtsreduktion und andere gesundheitliche Ziele bilden den dritten Fastenschwerpunkt, dazu später mehr.

Fasten aktuell – warum heute überhaupt noch verzichten?

Fasten erlebt auch in Deutschland in dieser Zeit wieder einen Aufschwung. Fasten Menschen, egal welcher Religion, seit jeher regelmäßig aus Glaubensgründen, interessieren sich aktuell zunehmend auch nicht-religiöse Menschen in unserem Land für das Thema. Gesundheitliche Fastenprogramme wie das Heilfasten gehören bei immer mehr Menschen zum Programm eines trend- und gesundheitsbewussten Lifestyles. Das belegen auch die Zahlen. Nach einer Umfrage von statista.com im Februar zum Thema Fastenzeit vor Ostern gaben 73 % der Befragten an, sie könnten sich vorstellen zu fasten. 60 % hatten sogar den konkreten Vorsatz, das Fasten umzusetzen. Worauf der einzelne Bundesbürger verzichten wollte, stellte sich unterschiedlich dar. Die Spitze mit 68 % bildete der Verzicht auf Alkohol, gefolgt von Süßigkeiten (59 %) und Fleisch (39%). Auf TV und Rauchen wollten jeweils 34 % verzichten, auf Handy und Computer 23 % und auf das Auto immerhin noch 18 %.
In der Umfrage zeigen sich neben dem traditionellen Nahrungsmittelverzicht plötzlich neue Dinge, auf die man zu verzichten versucht. Dinge des normalen, westlichen Alltags, die so sehr zur Selbstverständlichkeit geworden sind, dass man sich gar nicht im Klaren darüber ist, dass es sich um verzichtbare Luxusgüter handelt. Neben Autos und Elektronikgeräten, die in der statista.com-Erhebung erfasst wurden, sind viele weitere Fastenideen möglich, die den kritischen Blick auf unseren täglichen Konsum schärfen und die Verschwendung von Ressourcen verdeutlichen. Ein tolles Beispiel: Die Initiative Plastikfasten von Anneliese Bunk. Die Gründerin von naturtasche.de und Co-Autorin des Bestsellers „Besser leben ohne Plastik“, das wir euch bereits im Blog vorgestellt haben, hat auf ihrer Internetseite plastikfasten.info umfangreiche Themenwochen für die gesamte Fastenzeit zusammengestellt. Hier gibt es viele, viele Tipps zum Einsparen des Umweltsünders. Wer mag, kann auch einen Vortrag zum Thema besuchen. Eine tolle, nachhaltige Idee!

Doch warum machen wir das alles eigentlich? Warum sich etwas absparen, wenn doch alles in Hülle und Fülle günstig zur Verfügung steht? Eine sprunghafte Christianisierung unseres Landes ist vermutlich nicht der Grund auf die trendigen Verzichtsvorhaben, vielmehr sind die Gründe anderweitig zu sehen. Die christliche Fastenzeit vor Ostern bietet einen guten Aufhänger und ermöglicht das Verzichten in einer Gemeinschaft von Fastenden. Darüber hinaus ist der Frühling aus gesundheitlichen Gründen eine sinnvolle und bewährte Fastenzeit, da der Körper mit dem Erwachen der Natur und dem neuen Frischkostangebot von den im Winter angesammelten Schadstoffen aus üppigen Schlemmereien befreit wird. Aber die Gesundheit ist nur ein Grund, der in unserer heutigen Gesellschaft wieder Menschen vermehrt zum Fasten bringt. Fasten ist Entschleunigung in einer schnelllebigen, stressigen Welt. Es kann den Körper auf vielfältige Weise entgiften und reinigen und dabei helfen, wieder mehr Achtsamkeit für sich selbst zu entwickeln.

Die Gesundheit im Visier: Heilfasten

Seit Langem ist bekannt, dass Fasten neben religiös-spirituellen Gründen auch der Gesundheit dienlich sein kann. Die Anhänger des gesundheitsorientierten Fastens erhoffen sich eine Reinigung und sogenannte Entschlackung des ganzen Körpers, der von Giften befreit wird. Das soll die Immunabwehr stärken und kann Krankheiten lindern und angeblich sogar vorbeugen. Beispiele sind Bluthochdruck und Diabetes. Doch welches der etlichen Wellness-Fastenmodelle kommt für mich in Frage? Vielleicht nur Suppe oder Milch mit Semmeln? Oder gar eine Woche Saftfasten? Die bei weitem bekannteste und beliebteste Fastenmethode ist hierzulande das Heilfasten nach der Methode des Arztes Otto Buchinger (1878 bis 1966). Die Kur dauert etwa eine Woche, kann in speziellen Kliniken jedoch unter Beobachtung bis zu einem Monat fortgesetzt werden. Es gibt nur Flüssiges wie Gemüsebrühen, verdünnte Obst- und Gemüsesäfte sowie Tees, die eine Versorgung mit lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralstoffen gewährleisten sollen. Feste Nahrung sowie jegliche Genussmittel sind tabu. Ein weiterer, wichtiger Baustein des Heilfastens ist darüber hinaus die Darmreinigung. Abführen mit Glaubersalz soll den Darm von schädlichen Stoffen befreien und regenerieren.

Egal für welches Fastenmodell man sich entscheidet, gilt es einige wichtige Dinge zu beachten. Die Versorgung des Körpers mit essentiellen Nährstoffen ist wichtig, eine ausschließliche Wasser-Kur kann gesundheitsschädigende Effekte provozieren. Menschen, die erstmalig fasten, sollten es langsam angehen lassen. Eine ärztliche Beratung und Begleitung ist sinnvoll. Notwendig ist diese, wenn der Fastende bereits an Vorerkrankungen leidet. In manchen Fällen darf eine Fastenkur dann gar nicht oder nur unter bestimmten Auflagen und medizinischen Kontrollen durchgeführt werden. Wenn man aus Gründen der Gewichtsreduktion fastet, sollte man über eine generelle Ernährungsumstellung nach der Kur mit begleitendem Bewegungsprogramm nachdenken. Sonst kann schnell der gefürchtete Jo-Jo-Effekt eintreten.

Quelle: statista.com
Bildnachweise: Bild 1 © istock, Petermeir | Bild 2 © istock, Dominic_Dahncke

Buchtipp: Gesund Kochen ist Liebe (Veronika Pachala)

Bücher zum Thema gesunde Ernährung überschwemmen den Markt. Ob spezielle Diäten, Vollwertküche oder ganze Lebenskonzepte wie der Veganismus – es gibt kaum ein Thema, dass in den letzten Jahren mehr boomte. Experten sprechen bereits von einer Ersatzreligion. Doch viele dieser gut gemeinten Ratschläge haben zwei Probleme: Sie mögen prinzipiell gesund sein, fordern aber von ihren Anhängern kaum einhaltbare, strikte Dogmen ein und sind im Alltag aufgrund ihres Aufwandes kaum umsetzbar. Wir stellen euch heute ein Gegenbeispiel vor, das beweist, dass Genuss nicht Verzicht bedeutet und dass gesundes, vollwertiges Essen problemlos in den Familienalltag integrierbar ist. „Gesund Kochen ist Liebe“ der erfolgreichen Bloggerin Veronika Pachala (Carrots for Claire) enthält über 80 nährstoffreiche Rezepte für eine gesunde Lebensweise, die ohne raffinierten Zucker, Weizen und Kuhmilch auskommen und zudem kinder-erprobt sind. Wer das nicht glauben kann, der kann schon einmal exklusiv das gesunde, süße Rezept für Schoko-Fudge aus dem Buch ausprobieren (siehe unten). Oben drauf gibt’s das Buch auch noch zwei Mal bei uns zu gewinnen, Verlosung beachten!

Gesund, Lecker, Liebe

Blättert man durch das Buch „Gesund Kochen ist Liebe“, findet man bei allen Rezepten drei Ansprüche: Sie sollen gesund und nährstoffreich sein, müssen natürlich auch schmecken und enthalten stets eine Riesenportion Herzblut. Es finden sich Ideen für jede Tageszeit und für die unterschiedlichsten Anforderungen vom kleinen Hunger über leichte Kost bis hin zum deftigen Hauptgericht. Was verwundert und uns als Schokofans direkt begeistert und ins Auge springt: Süßes und Gebäck sind auch mit von der Partie und Angst vor dem Figurkiller Schokolade findet sich an keiner Stelle. Dafür zum Beispiel aber Schoko-Fudge (Rezept siehe unten) oder gar eine Nuss-Nougat-Creme-Torte!

Doch wie lassen sich alle diese Leckereien und Gerichte herstellen, ohne ungesund und mit leeren Kalorien überfrachtet zu sein? Zugegeben, ein wenig muss der Vorratsschrank schon ausgemistet werden. Autorin Veronika Pachala erklärt in ihrem informativen Einleitungsteil genau, welche Zutaten empfehlenswert sind und welche in ihren Rezepten keinen Platz haben. Letztere sind insbesondere raffinierter Haushaltszucker, Weizen, ungesunde Fette und Kuhmilch. Fleisch findet in einigen Rezepten Verwendung, viele sind jedoch vegetarisch, manche sogar vegan. Wer mag, kann Fleisch und / oder andere tierische Produkte auch mit wenigen Handgriffen aus den meisten anderen Rezepten streichen, häufig gibt es Austauschtipps. Was auf alle Fälle in den gut bestückten, nährstoffreichen Vorrat gehört –  etwa gesunde Getreide, Fette, Nüsse oder diverse Superfoods –, wird ausführlich dargelegt. Die meisten Zutaten sind jedoch über den gut sortierten Bio-Laden oder das Reformhaus erhältlich.

Es muss schnell gehen? Kein Problem. Die Rezepte sind sehr transparent gehalten und verfügen jeweils über Zubereitungszeiten und Tipps. Sehr hilfreich für Familien mit Kindern sind auch die Tipps mit speziellem Augenmerk auf die kleinen Esser. Zusätzlich sind viele Rezepte mit persönlichen Anekdoten der Autorin gewürzt, die Spaß machen, das „Koch“buch auch zu lesen.

Fazit: Wer sich im Vorfeld oder begeleitend zum Buch ein wenig Gedanken um den eigenen Vorratsschrank macht, kann sich mit „Gesund Kochen ist Liebe“ kreativ und kulinarisch austoben und bereichert damit seine Familie um gesunde Nährstoffe und eine Extraportion Liebe. Sehr empfehlenswert!

Zur Autorin

Veronica Pachala betreibt seit 2013 erfolgreich ihren Food-Blog Carrots for Claire, der es sich zum Ziel gemacht hat, gesunde und nährstoffreiche Nahrungsmittel mit einer genussvollen Alltagsküche zu verbinden. Bereits 2014 erhielt Pachala mit ihrem Lasagne-Rezept, das sich auch im Buch findet, den Food Blog Award für das beste Rezept. Inspiration für ihre Entdeckung des Healthy Eating war ihre Tochter Claire, bei der als Baby diverse Lebensmittelunverträglichkeiten festgestellt wurden, was sich noch heute im Namen des Blogs widerspiegelt. Die junge Mutter stellte daraufhin die Ernährung ihrer Familie komplett um und verlor als Zusatzeffekt satte 13 Kilogramm Gewicht. Neben dem Thema Ernährung beschäftigt sich Pachala auch mit Fotografie. So stammt die lebendige, appetitanregende Food-Fotogafie in „Gesund Kochen ist Liebe“ aus ihrer eigenen Linse. 2016 veröffentlichte sie ihr zweites Buch „Gesund backen ist Liebe“.

Veronika Pachala:
Gesund Kochen ist Liebe
ZS Verlag München
3. Auflage 2016
gebunden, 137 S.
ISBN: 978-3-89883-489-6
18,99 €

Schoko-Fudge

20 Min. Zubereitungszeit + 30 Min. Einweichzeit + 20 Min. Kühlzeit

Für 4 Portionen

Zutaten

• 160 g Buchweizen
4 EL Hasel- oder andere Nusskerne
100 g frische weiche Datteln (entsteint)
4 EL mildes Kokosöl
4 EL (Roh-)Kakaopulver
2 EL geröstetes Haselnussmus
Meersalz

So wird’s gemacht

1. Den Buchweizen waschen, mit der doppelten Menge Wasser bedecken und 30 Minuten einweichen. In der Zwischenzeit die Nusskerne hacken, nach Belieben in einer Pfanne ohne Öl rösten und abkühlen lassen.

2. Den Buchweizen in einem Sieb gründlich abspülen, abtropfen lassen und im Hochleistungsmixer pürieren. Datteln, flüssiges Kokosöl, Kakaopulver, Haselnussmus und 2 gute Prisen Meersalz hinzufügen und alles erneut pürieren. Zuletzt die gehackten, gerösteten Nüsse für einige Sekunden mitmixen. Die Masse ist nun fest und mit den Händen formbar.
Die Masse in eine Dose oder Auflaufform (etwa 16 x 20 cm) drücken, die zuvor mit Backpapier oder Frischhaltefolie ausgelegt wurde und im Tiefkühlfach 20 Minuten erkalten lassen.

3. Den Schoko-Fudge mit Papier oder Folie aus der Dose heben, in Stücke schneiden und genießen.
Er hält sich abgedeckt im Kühlschrank 5 Tage, im Tiefkühlfach mehrere Wochen.


>>> „GESUND KOCHEN IST LIEBE“ ZU GEWINNEN! <<<

In Kooperation mit dem ZS-Verlag verlosen wir zwei Exemplare des Buches „Gesund Kochen ist Liebe“ von Veronica Pachala. Um teilzunehmen, füllt einfach bis zum 12. März 2017 das folgende Kontaktfeld aus. Das Stichwort lautet „Gesund Kochen“. Viel Glück!

>> Das Gewinnspiel ist abgelaufen. Die Gewinner/innen wurden per Email informiert. <<

Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren. ♦ Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 12. März 2017, 23.59 Uhr. ♦ Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. ♦ Die Gewinner werden per Email am 13. März 2017 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. ♦ Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt. ♦ Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. ♦ Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

© Bild & Rezept: Veronika Pachala, Carrots for Claire

It´s Tea-Time – Kakao im Tee

Für Teetrinker ist ganzjährig Saison, doch auch die Gelegenheitsgenießer werden in den kommenden Monaten immer häufiger zur warmen Tasse greifen, denn Winter-Zeit ist klassische Tee-Zeit. Wir als Schoko-Blog fragen uns natürlich: Geht das auch mit Schokolade? Natürlich kann jeder seine Lieblingsschokoladen zusammen mit vielen tollen Tees verkosten, der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Doch wenn man in der Produktionskette der Schokolade einen Schritt zurück zum Kakao geht, kommt die Götterfrucht sogar als eigene Teezutat ins Spiel. Stichwort: Kakao(schalen)tee! In diesem Zusammenhang stellen wir euch das innovative Düsseldorfer Teeunternehmen Shuyao vor, deren Firmengründerin Nicola Baumgartner wir interviewt haben. Am Ende wartet noch eine super Verlosung auf euch, bei der ihr eine von vier Starterboxen von Shuyao gewinnen könnt!

Dieser Kakao hat einen im Tee!

Das Sprichwort wird heute ausnahmsweise einmal wörtlich genommen. Anstelle von Tee mit Schuss oder heißer Schokolade mit Amaretto dreht es sich allerdings um Tee, der Kakao als Zutat beinhaltet. Noch nie davon gehört? Nicht schlimm, jedenfalls ist Kakaoschalentee aus dem Abfallprodukt der Schokoladenproduktion in den letzten Jahren als neuer Trend schon in vieler Munde gewesen. Mittlerweile gibt es Kakaoschalentee nicht mehr nur im Fachhandel oder der Apotheke, er hält Einzug in Drogerien sowie in Supermärkten und ist oft auch in Bio-Qualität oder als Fertigmischung zu haben. Doch was ist dran an der neuen Superzutat? Viel Gesundes und wenige Kalorien sind die Antwort. Anstelle einer heißen Schokolade auch mal eine Tasse Kakaoschalentee genießen – das hält schlank, denn Zucker und Fett fallen weg. Der Geschmack hat dafür dennoch ein kräftiges Kakaoaroma.

Aber auch weitere gesundheitsförderliche Effekte können im Tee aus Kakao stecken. Theobromin, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralien wandern in den Tee genauso wie in eine edle  Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil. So galt Kakao seit jeher als Heilmittel bei vielen Leiden, angefangen bei Harnwegserkrankungen über Bronchialbeschwerden bis hin zu Verdauungsstörungen. Bis ins 17. Jahrhundert verschrieben Ärzte Kakao zur Stärkung und Heilung. Nachdem das Wissen über Kakao als Heilpflanze leider immer mehr in Vergessenheit geriet, ist die Kakaofrucht als Superfruit mittlerweile rehabilitiert.

Für Tees und Aufgüsse eignen sich zum einen die Kakaoschalen. Dieses eigentliche Abfallprodukt aus der Schokoladenherstellung fällt an, wenn die Bohnen nach ihrer Röstung gebrochen werden. Hierzu mehr in unserem From-tree-to-bar-Special Teil 2 über die Kakaofrucht. Zum anderen kann aber die Kakaobohne, auch Samen genannt, ebenso als Ganzes verwendet werden. Dazu wird sie nicht geröstet, sondern roh belassen, wodurch sie die volle Energie ihrer gesunden Inhaltsstoffe entfalten kann.

Findet sich im Bereich Kakaoschalentee eine Fülle von Anbietern – klar, es handelt sich bei dem ehemaligen Abfallprodukt um einen sehr günstigen Rohstoff – ist Tee aus den ganzen Kakaosamen schon deutlich seltener anzutreffen. Eines dieser wenigen Teeunternehmen ist Shuyao aus Düsseldorf. Welche Idee hinter dem Unternehmen steht, das eine nachhaltig-verantwortungsvolle Philosophie mit modernen to-Go-Strömungen verbindet, könnt ihr im folgenden Interview mit Firmengründerin Nicola Baumgartner erfahren. Jedenfalls ist man bei Shuyao auch in Sachen Kakaotee an der richtigen Adresse. Ganze sieben Sorten mit Kakao sind derzeit im Sortiment und das Team tüftelt regelmäßig an neuen Kreationen. Unbedingt das Gewinnspiel nach dem Interview beachten!

Ein Gespräch mit Tee-Expertin Nicola Baumgartner von shuyao.de

Wie sind Sie zum Tee gekommen? Und was hat Sie dazu bewegt, Ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen?

Auf meiner einjährigen Reise durch Asien entdeckte ich im Hinterland Chinas Teehäuser als Zufluchtsoase in meinem doch recht kräftezehrenden Reisealltag. Hier lernte ich die alte Seele Asiens kennen und lieben: Schwimmende Blattkunstwerke in wunderschönen Teekannen erfreuen Zunge, Geist und Körper. Mein Interesse war geweckt und ich besuchte Teegärten, ging bei einer Teemeisterin in Lehre und studierte die Verbindung zur Traditionellen Chinesischen Medizin. Dabei immer auch den Taxifahrer mit seinem Nutellaglas vor Augen, in dem er seine Teeblätter an der Suppenküche um die Ecke immer wieder aufgoss. Zurück in Deutschland eröffnete ich dann 2006 die Shuyao Teelounge an der Kö und wir führten 2009 Tee to Go mit unserem Teamaker ein.

Der Firmenname hat doch bestimmt eine tiefere Bedeutung, oder?shuyao_logo

Klar! Shu yao – ein Ort, um die Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen. War gar nicht so einfach, diese zwei Schriftzeichen mit meinem damaligen Chinesischlehrer in Shanghai zu finden. Denn mit der westlichen Denke „sich was Gutes tun, entschleunigen, im Hier und Jetzt genießen…“ konnte dieser erstmal so gar nichts anfangen in der Übersetzung.

Wie sieht für Sie der perfekte Tee aus? Was muss er mit sich bringen?

Am schönsten ist es doch, schon vom Duft verführt zu werden, mich an der Optik zu erfreuen und vom Geschmack und seiner Entwicklung wie bei einem guten Glas Wein überraschen zu lassen. Dann bin ich ganz im Genussmoment und bei mir, herrlich!

Welches Gefühl verbinden Sie mit einer heißen Tasse Tee?

Innehalten, genießen, weitermachen.

Warum passt eine gute Schokolade zu einer guten Tasse Tee? Wenn Sie die Wahl hätten, was wäre hier spontan Ihre Traumkombination?

Ich finde es immer spannend, in Kombination neue Genusserlebnisse zu schaffen. Und da passen edle Schokoladen mit handverarbeiteter Teekunst ganz wunderbar zusammen: Schmelzige Süße zu erfrischend herben Grüntee-Noten aus Japan oder dunkle Zartbitter-Aromen zu erdigem Schwarztee aus Südchina über Pinienhölzern geräuchert.

Als Schoko-Blog interessiert uns natürlich ganz besonders Ihr „Cacao Persia“, einer der best verkauften Tees in Ihrem Shop. Was können Sie uns zur Sorte erzählen?

Erfrischend würziger Kardamom an dunkler Kakaonote erwärmt Körper und Geist nicht nur an kalten Tagen. Die alten Atzteken und Perser wussten schon lange vor uns, welch tolle Zutaten die Natur uns bietet – und wir bringen sie zusammen.

Wie VIVANI setzen Sie mit Shuyao auch auf gelebte Verantwortung und Nachhaltigkeit. Was bietet Shuyao in diesem Bereich?

Was hinterlassen wir nachfolgenden Generationen und wie gehen wir mit unserer Verantwortung dafür um sind Fragen, die mich und mein Team seit Gründung umtreiben. Wir arbeiten mit recycelter Wellpappe, abbaubaren Kunststoffen aus Pflanzenstärke, haben die Teamaker-Produktion von Asien nach Deutschland geholt und setzen uns für Wiederverwendbarkeit und Vermeidung von Abfall ein, wo wir können. Als Unternehmerin setze ich auf Vielfalt im Team – die Hälfte unserer Mitarbeiter sind Menschen mit Behinderung – und ein faires Miteinander auf Augenhöhe mit all unserern Partnern und Fans.

Wo sehen Sie die aktuellen Tee-Trends?

Tee wächst über sein Heissgetränk-aus-dem-Teebeutel-Image hinaus: Tee ist hip, Tee ist to Go, Tee tut gut und inspiriert darüber hinaus mit tollen Rezepten für Glühtee, Tee-Smoothies oder selbstgemachte Tee-Cocktails. Teekultur trägt 5.000 Jahre Tradition in sich und wir im Westen sind erst gerade dabei, ihre Vielfalt zu entdecken!

Sie sind Expertin im Tee-Bereich und haben mit Sicherheit schon vieles probiert und auch probieren müssen. Wenn ich Ihnen ein Tee-Geschenk machen würde, womit könnte ich Sie am meisten überraschen?

Mit einer neuen Zutat, die sie gerne im Tee schmecken würden…. das befeuert meinen Ehrgeiz, neue Geschmackserlebnisse zu entdecken. Wie etwa die Rote Beete, die erst in Kombination mit der Kakaobohne so richtig zum Geschmacksfeuer in der Teeschale führt.


>>> VERLOSUNG: Gewinne 1 von 4 Starterboxen mit Teamaker von Shuyao <<<

Bei unserem Gewinnspiel verlosen wir in Kooperation mit Shuyao insgesamt vier verschiedene Tee-Starterboxen. Jede Box enthält einen Teamaker und ein Teeset. Es gibt vier verschiedene Teesets, die jeweils 15 sogenannte Tagesportionen (die Tees können mehrmals wiederaufgegossen werden) enthalten. Je Set sind zwischen 3 und 15 unterschiedliche Teesorten enthalten. Beim Ausfüllen des Kontaktfeldes gebt bitte als Stichwort den Namen des Teesets an, das ihr gerne gewinnen würdet. Es gibt folgene Sets: 1. Gewürztee Set, 2. Hot Chocolate Tee Set, 3. Glühtee Set, 4. Wintertee Set.  Die Teilnahme am Gewinnspiel ist möglich bis zum XX. Dezember 2016.  Viel Glück!

>> Das Gewinnspiel ist abgelaufen. Die Gewinner/innen wurden per Email informiert. <<

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Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren.  Teilnahmeschluss ist Mittwoch, der 07. Dezember 2016, 23.59 Uhr.  Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. Die Gewinner werden per Email am 08. Dezember 2016 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Bildnachweise: Alle Bilder © shuyao

Gesünder süßen – wie wird Kokosblütenzucker gewonnen?

Ein Produkt, das uns begeistert und schon oft im VIVANI-Schokoblog Thema war… Diese Zutat ist das i-Tüpfelchen der VIVANI Herkunftsschokoladen-Serie „Panama“… Diese Zuckersorte ist gesünder als andere, da sie viele wichtige Inhaltsstoffe enthält und nur einen niedrigen glykämischen Index hat… Was kann es denn nur sein? Richtig, Kokosblütenzucker! Die aus den Blüten der Kokospalme gewonnene Rarität ist eine echte Bereicherung unter den Süßungsmitteln und verdient es schon längst, einmal genauer unter die Lupe genommen zu werden. Besonders interessiert uns dabei: Wie wird der Wunderzucker hergestellt und wie schaut es dabei mit dem Thema Nachhaltigkeit aus?

Ernte von Kokosblütennektar in kleinbäuerlichen Strukturen

Kokosblütenzucker ist nur eine der Sorten des sogenannten Palmzuckers. Palmzucker kann aus vielen Palmenarten, wie z. B. der Dattel- oder der Zuckerpalme, gewonnen werden, die weltweit an vielen Orten angebaut werden. Kokosblütenzucker wird hingegen, der Name verrät es bereits, ausschließlich aus der Kokosnusspalme gewonnen. Um die Regenwaldrodung und andere Problematiken, die mit dem konventionellen Anbau von Palmen verbunden sind, nicht zu unterstützen, sollte man beim Kauf konsequent auf nachhaltig produzierten Kokosblütenzucker zurückgreifen. Dieser wird zumeist in Südostasien (Thailand, Philippinen, Indonesien) oder Südindien erzeugt. Die Mischkulturen des ursprünglichen Anbaus setzen sich neben Kokospalmen aus Bananen- und Papayabäumen sowie vielen anderen Nutzpflanzen zusammen, die das Auslaugen der Böden verhindern und der natürlichen Tierwelt ein Zuhause bieten. In solchen Mischkulturen können die Kleinbauern ganzjährig unterschiedliche Erträge ernten und müssen nicht auf Pestizide und künstlichen Dünger zurückgreifen. Der Blütennektar der Kokospalme kann über Jahrzehnte vom selben Baum geerntet werden.
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Der Kokosblütennektar wird aus den Blütenständen der Kokospalme gewonnen, bevor sich dieser zur Frucht weiterentwickeln kann. Dazu werden die einzelnen Blütenstände abgebunden und täglich frisch angeritzt. Der Kokosblütennektar tritt an der Schnittstelle aus und kann direkt vom Bauern, der zuvor die Palme erklommen hat, mit einem Behälter aufgefangen werden. Um die Palme nicht zu schädigen, muss der Bauer fachkundig und vorsichtig vorgehen. Mit scharfer Sichel schneidet er nur eine sehr feine Schicht der Blüte bis zu zweimal täglich ab und entnimmt nur eine geringe Menge Nektar, etwa einen Liter pro Tag und Palme. Hier wird bereits deutlich, warum Kokosblütenzucker oder -sirup ein recht teures und exklusives Produkt ist.

Weiterverarbeitung des Nektars zu Kokosblütenzucker

Wenn der Kokosblütennektar einmal gewonnen ist, ist Eile Kokosblueten_300x600geboten, denn das empfindliche Produkt fermentiert schnell und kann ungewollt zu Kokoswein oder -essig vergären. Größere Anbieter von Bio-Kokosprodukten, z. B. Dr. Goerg, haben eigene Weiterverarbeitungsstätten vor Ort. Der Kleinbauer in unzugänglicheren Gebieten verarbeitet den Nektar direkt zuhause. Beide Verarbeitungsweisen sind recht simpel und werden auf gleiche Weise durchgeführt. Der Nektar wird nach dem reinigenden Sieben über der offenen Herdflamme in einem großen, pfannenartigen Topf unter ständigem Rühren schonend bei einer Temperatur von ca. 60 – 70 ºC eingekocht. Dieser Prozess kann sich über Stunden ziehen. Zunächst entsteht der Kokosblütensirup. In größeren Betrieben wird der optimale Zuckergehalt mit einem Refraktometer bestimmt, der Kleinbauer verlässt sich auf seine Erfahrung. Zur Gewinnung von Kokosblütenzuckers wird der Erhitzungsprozess weitergeführt. Anschließend wird die Hitze reduziert und die Kristallisation zum Zucker setzt unter dauerhaftem Rühren ein. Der fertige Zucker muss nur noch gesiebt werden. In einer Produktionsvariante wird der Zucker zum Erkalten in Formen gefüllt, wodurch ein fester Block Zucker entsteht. Dieser muss dann noch vermahlen bzw. gerieben werden.

Produktinfos: Was zeichnet Kokosblütenzucker aus?

Eine der wichtigsten Eigenschaften des Kokosblütenzuckers sticht bei einem Blick auf den  Herstellungsprozess direkt ins Auge: Der Palmzucker ist unraffiniert. Durch lediglich schonendes Erhitzen bleiben viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Eisen, Zink und Magnesium bestehen. Auch sind natürliche Antioxidantien enthalten, die freien Radikalen entgegenwirken können. Damit nicht genug. Es handelt sich beim Kokosblütenzucker chemisch gesehen zwar um einen klassischen Zucker, zum Großteil bestehend aus Saccharose mit etwas Fructose und Glucose, jedoch hat er den entscheidenden Vorteil, nur in langsamem Maße auf den Blutzuckerspiegel zu wirken. Bemessen wird dies im glykämischen Index (GI), der beim Kokosblütenzucker mit einem Wert von 35 nur sehr gering ausfällt. Zum Vergleich: Honig GI 55, Roh-Rohrzucker GI 68. Das ist nicht nur für Diabetiker ein Vorteil, die sprunghafte Schwankungen ihres Blutzuckerspiegels vermeiden müssen. Auch für jedermann ist ein niedriger GI vorteilhaft, da so Heißhungerattacken vermieden werden können. Auch verschiedene Krebserkrankungen stehen im Verdacht, durch den häufigen Verzehr von Nahrungsmitteln mit hohem GI begünstigt zu werden.
Panama-Sorten_2016

Nun wissen wir was drin ist. Und wie schmeckt der Kokosblütenzucker? Nicht so süß wie andere Zuckersorten. Anstelle eines unangenehmen Beigeschmacks wie bei anderen Zuckeralternativen – man denke etwa an Stevia – bringt Kokosblütenzucker eine feine karamellige, bisweilen sogar vanillige Note mit sich, was ihn für viele Kreationen wie Süßspeisen, Cocktails und Desserts auszeichnet. Der einzige Wermutstropfen: Aufgrund des hohen Preises (1 Kiogramm Bio-Kokosblütenzucker für etwa 30 – 40 Euro) ist er jedoch eher geeignet für besondere Anlässe oder Highlights anstelle des täglichen Gebrauchs. Wer einen Rezept-Tipp für so ein besonderes Backwerk benötigt, der sollte einmal unsere VIVANI Mojito-Tarte mit Kokosblütenzucker probieren. Dass das köstliche Karamellaroma des Kokosblütenzuckers auch wunderbar mit Schokolade harmoniert, beweist die VIVANI „Panama“-Herkunftsschokoladen-Serie, die derzeit die fünf Tafelschokoladen „Zarte Vollmilch 37 % Cacao“, „Dunkle Vollmilch 50 % Cacao“, „Feine Bitter 75 % Cacao“, „Feine Bitter 92 % Cacao“ und „Feine Bitter 99 % Cacao“ umfasst.

Foto Kokospalme: © istock, RoniMeshulamAbramovitz