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Rezeptidee: Schokoladen-Flapjacks

Wer gerne in Großbritannien Urlaub macht, dem ist diese Köstlichkeit bestimmt schon das eine oder andere Mal begegnet: Flapjacks! Dieses typisch britische Gebäck ist hierzulande eher weniger bekannt, eignet sich aber hervorragend als Snack für zwischendurch und unterwegs und lässt sich in unzähligen Varianten herstellen. Neugierig geworden? Der VIVANI Schoko-Blog lüftet das Geheimnis der Flapjacks und liefert obendrein eine Rezeptidee für leckere Schoko-Flapjacks!flapjacks_web

Flapjacks – keine Müsliriegel!

Oft werden Flapjacks mit Müsliriegeln verwechselt. Dabei bestehen zwischen den beiden Snacks große Unterschiede. Müsliriegel enthalten oft endlos lange Zutatenlisten mit vielen versteckten Zuckern. Flapjacks sind keinesfalls Diätprodukte, aber die Zutatenlisten sind ehrlich und überschaubar. Grundsätzlich gehören Haferflocken, Butter, brauner Zucker und Zuckerrübensirup in einen guten Flapjack. Ergänzend können Zutaten wie Nüsse, Schokolade, Früchte usw. hinzukommen. Außerdem unterscheiden sich Flapjacks und Müsliriegel in der Produktionsweise. Während Müsliriegel einfach nur in Form gepresst und getrocknet werden, werden Flapjacks auf Backblechen im Ofen gebacken und anschließend in Stücke geschnitten. Sie sind im Vergleich zu Müsliriegeln somit saftiger, eher kuchenähnlich und aromatischer durch den Backvorgang.

Flapjacks sind ein traditionell britisches Gebäck und werden etwa seit den 1930er Jahren in ihrer heutigen Form hergestellt. Bekannt war der Begriff „Flapjack“ bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts, bezeichnete damals aber noch eher pfannkuchenähnliche Produkte. Im US-amerikanischen Raum haben Flapjacks noch heute die ursprüngliche Bedeutung beibehalten und werden synonym zu pancakes verwendet.

Schokoladen-Flapjacks

Für etwa 15 Stück

Zutaten

• 150 g Margarine
• 75 g Roh-Rohrzucker
• 75 g Zuckerrübensirup, alternativ Apfelkraut
• 1 Prise Meersalz
• 1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
• 125 g feine Haferflocken
• 125 g grobe Haferflocken
• 100g Zartbitter-Kuvertüre (z. B. VIVANI Feine Bitter Kuvertüre)

 außerdem: Backpapier und Alufolie

So wird’s gemacht

Margarine, Roh-Rohrzucker, Zuckerrübensirup und Meersalz in einem Topf zum Schmelzen bringen. Anschließend vom Herd nehmen und Haferflocken unterrühren.

Backpapier auf ein Backblech legen, die Masse auf die Hälfte des Blechs geben und glatt streichen. Einen Streifen Alufolie in Backblechbreite falten und dicht vor die Masse drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180 ºC (Umluft 160 ºC) in 20 – 25 Minuten goldbraun backen.
Das Gebäck etwa 10 Minuten auskühlen lassen und dann mit einem nassen Messer in Rechtecke schneiden.

75 g Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad zum Schmelzen bringen. Vorsicht, dass die Kuvertüre nicht zu heiß wird! Dann die restlichen 25 g Kuvertüre sehr fein hacken, außerhalb des Wasserbades einrühren und schmelzen lassen.

Ein Dreieck aus Backpapier zu einer Spritztüte rollen, am oberen Rand umfalten und mit der flüssigen Kuvertüre befüllen. Die Spitze abschneiden und die erkalteten Flapjacks damit besprenkeln.

Die Flapjacks lassen sich gut in einer Blechdose aufbewahren!

Tipp für vegane Flapjacks: Durch die Verwendung von Margarine anstatt Butter und durch die vegane VIVANI Feine Bitter Kuvertüre sind diese Flapjacks bereits ein veganes Rezept. Wer eher „Milch“-Schokolade mag: Einfach die Kuvertüre durch die VIVANI Rice Choc Kuvertüre ersetzen und ebenfalls 100 % vegan genießen!

 

Wohin mit alten Weihnachtskeksen? Schokoladenfondue!

Die Weihnachtsfeiertage sind auch in 2013 leider mal wieder vorbei. Nach einer schönen, besinnlichen Zeit mit nun einigen Kilos mehr auf der Waage wird auf den Weihnachtstellern Bilanz gezogen: Nicht angerührte Schokoweihnachtsmänner und dosenweise selbstgemachte Plätzchen warten noch darauf, verspeist zu werden. Für Schokofreunde gibt es da einen etwa 30°C heißen Genusstipp: Schokoladenfondue! Und wer sich nicht ohne Anlass so einer köstlichen Verführung hingeben mag: Das Silvester-Fest steht unmittelbar vor der Tür!

Schokoladenfondue – Tipps & Tricks

Schokoladenfondue – hört sich eigentlich ganz einfach an. Aber dennoch sollte man einige Dinge beachten, damit es auch wirklich gelingt. Zunächst sollte man die richtige Schokolade wählen. Prinzipiell eignet sich spezielle Fondue-Schokolade oder Kuvertüre am besten. Je nach Geschmack kann zwischen den Varianten Weiß, Bitter oder Vollmilch gewählt werden, die jeweils bei unterschiedlichen Temperaturen zu schmelzen beginnen (Weiß: ca. 30°C, Bitter: ca. 31°C, Vollmilch: ca. 32°C). Aber auch mit normalen Tafelschokoladen lassen sich leckere Fondues zaubern.

Die Schokolade sollte im Wasserbad geschmolzen werden (Achtung, es darf kein Wasser zur Schokolade gelangen!) und anschließend zum Fondue-Essen auf einem kleinen Tischofen, dem sogenannten Rechaud, warm gehalten werden. Die Schokolade darf aber nicht zu heiß werden, daher entweder die Flamme regulieren oder nur Teelichter als Hitzequelle verwenden!

Zum Eintauchen werden spezielle Fondue-Gabeln verwendet. Klassische Dipp-Zutaten für ein Schokoladenfondue sind allerlei Sorten Obst je nach Saison, z. B. Bananen, Äpfel, Erdbeeren, … Die Früchte sollten in mundgerechte Stücke geschnitten werden und dürfen nicht zu weich zum Aufspießen sein. Auch eignet sich (altes) Gebäck, Kuchen oder sogar Weißbrot zum eintauchen in die flüssige Schokolade. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer mag, kann die gedippten Stückchen anschließend auch noch in Schoko- oder Zuckerstreusel tauchen und sie optisch dadurch noch weiter verfeinern. Wie beim klassischen Käsefondue werden alle Zutaten in kleine Schälchen o. ä. gefüllt und die Teilnehmer können nach Herzenslust probieren.

Schokoladenfondues kann man mit Zusätzen wie Gewürzen und Likörs immer wieder unterschiedliche Geschmacksrichtungen verleihen, auf die man auch die zu dippenden Zutaten abstimmen sollte. Ein sehr leckeres Rezept, das sich aufgrund seiner Zugaben noch gut an das Ende der Weihnachtszeit einfügt, findet ihr im Anschluss.Schokoladen Fondue

Schokoladenfondue mit Cointreau

Rezept für 8 Personen

Zutaten

• 150 g Bitter-Kuvertüre (z. B. VIVANI Feine Bitter Kuvertüre)
• 150 g Vollmilch-Kuvertüre (z. B. VIVANI Vollmilch Kuvertüre)
• 150 ml Milch
• 100 ml Schlagsahne
• 1 TL Zimtpulver
• 1/2 TL Kardamompulver
• 2-3 EL Cointreau (Orangenlikör)

• nach Belieben Obst, Kekse, Kuchen, trockene Lebkuchen oder Weißbrot

So wird’s gemacht

Die Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen lassen. In einem anderen Topf Sahne, Milch und Gewürze aufkochen und anschließend kurz abkühlen lassen. Die Schokolade zusammen mit der aufgekochten Sahne und dem Cointreau in ein Rechaud füllen, verrühren und bei kleiner Flamme warm halten.

Obst, Gebäck etc. in mundgerechte Stücke schneidern und mit Fondue-Gabeln in die warme Schokolade tauchen.

Bild: © iStock/Estu-Dio Fotogradias

Rezeptidee: Feine Elisenlebkuchen

Zu keiner Zeit im Jahresverlauf wird mehr gebacken als zur Weihnachtszeit. Neben Profis und Hobbybäckern machen sich kurz vorm Fest auch viele Laien-Bäcker oder die typische Ausstech-Plätzchen-Fraktion ans Werk. Wenn’s einfach nur Familientradition ist, spielt es ja eigentlich keine Rolle, wie die Ergebnisse aussehen, Hauptsache in der Weihnachtsbäckerei wurde mit Spaß bei der Sache gekleckert bis das Christkind kommt. Doch wer Verwandtschaft und Freunde zum Adventskaffee erwartet, kommt schon mal schnell in Verlegenheit. All denjenigen kann unser Rezept für feinen Elisenlebkuchen empfohlen werden: Sieht gut aus, ist schnell und einfach in der Herstellung und vor allem eine wahre Gaumenfreude!

Feine Elisenlebkuchen

Rezept für 20 Stück

Zutaten

• 2 Eier
• 200 g Roh-Rohrzucker
• 1 P. Bourbon-Vanillezucker
• 1 Msp. gemahlene Nelken
• 1 Msp. Zimt
• 1 Msp. Backpulver
• 75 g fein geschnittenes Orangeat
• 125 g gemahlene Mandeln
• 100 g gemahlene Haselnüsse
• 100 g VIVANI Vollmilch Kuvertüre
• 20 Backoblaten (Ø 70 mm)

So wird’s gemacht

Die Eier mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. Nach und nach Zucker und Vanillezucker zugeben und so lange weiterschlagen, bis die Masse cremig wird. Nun Gewürze, Backpulver, Orangeat und die gemahlenen Mandeln mit einem Löffel einrühren. Von den gemahlenen Haselnüssen nur so viel untermengen, dass die Masse streichfähig bleibt.

Die Oblaten auf ein Backblech legen und auf jede mit einem Teelöffel etwas Masse geben. Dann mit einem Messer verstreichen, sodass ein zum Rand hin abfallender Hügel entsteht. Das Messer zwischendurch immer wieder in Wasser tauchen, damit die Masse nicht anhaftet.

Die Lebkuchen bei 135° C (Umluft 125° C) ca. 25 Minuten backen und anschließend auf einem Gitter auskühlen lassen. Zum Schluss die gehackte Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen und die Elisenlebkuchen damit verzieren oder bestreichen.

Tipp: Die Elisenlebkuchen in einer Keksdose lagern, dann halten sie sich bis zu vier Wochen!

Bild: © EcoFinia GmbH / VIVANI

Ein spontaner Kuvertüre-Test – Tafel vs. Block

Donnerstag Morgen, 9:25 Uhr. Das Telefon klingelt. Am anderen Ende, eine Dame (vermutlich) mittleren Alters. Begeistert berichtet sie mir von ihrer Leidenschaft für Pralinen und bedankt sich für die neuen VIVANI-Rezeptkarten, die sie im Bio-Laden ihres Vertrauens mit nach Hause genommen hat. Das Gespräch driftet ab: Thema „saftiger Schokoladenkuchen“. Ich bekomme Appetit. Sie lenkt rechtzeitig ein und stellt die entscheidende Frage, der dieser Artikel zugrunde liegt: „Warum bietet ihr eure Kuvertüren eigentlich jetzt als Tafeln an?“ Ich setzte an zur Antwort… und stocke. Natürlich gibt es viele gute Gründe, doch mir kommt die spontane Idee, es ihr zu beweisen!

Liebe Frau Svitala. Dieses Experiment ist für Sie:

Die Utensilien: 1 Kuvertüreblock 200 g | 1 Kuvertüretafel 200g | 1 scharfes Messer | 1 Rührlöffel l 1 Metallschale | 1 Schneidebrett | 1 Stoppuhr

Die Uhr im Blick – los geht’s! Den Anfang macht unser alter „Feine Bitter 200 g“ Kuvertüreblock.

Nach mühseligem Raspeln und Hacken liegt die Kuvertüre schmelzbereit in der Schale.

Also schnell ab auf den Herd… und vorsichtig im Wasserbad schmelzen – Bitterkuvertüre idealerweise bei 32°C.

Nun noch die Erdbeere in die flüssige Schokolade tauchen…

…und der Blick auf die Uhr. Knappe 5 Minuten, schon mal nicht schlecht!

Und nun unsere neue 200 g Kuvertüretafel. Die Rezeptur ist identisch mit dem bisherigen Kuvertüreblock.

Das Hacken entfällt. Zeit gespart! Also einfach die Stückchen brechen und im Wasserbad schmelzen. Das spätere Reinigen des Schneidebretts entfällt in diesem Fall auch.

Wieder schonend auf 32°C erhitzen. Und schwupps hat die Erdbeere einen feinen Schokomantel.

Die Uhr gestoppt: 3.33 min. – ca. 1.5 Minuten weniger als beim Block!

Der Gewinner steht fest, der Vorsprung war eindeutig: Die Kuvertüretafel hat das Rennen gemacht.

DAS FAZIT:
Was sagt uns dieser Test? Der Tausch hat sich gelohnt. Eine schnelle, saubere, gut portionierbare  Verarbeitung, kein Kraftaufwand beim Hacken und kein Reinigen von Messer, Schneidebrett & Co.

Grund genug, Frau Svitala? Wir finden schon! 😉

VIVANI-Backmarathon: Raffaellotorte mit Himbeeren

Nachdem sich die Temperaturen draußen ein wenig abgekühlt haben, zieht es die Backfreunde nun endlich wieder in die Nähe ihrer warmen Backöfen. Als Tipp zum Nachbacken stellt der VIVANI Schoko-Blog daher nun wieder ein Rezept aus dem VIVANI-Backmarathon, dem Kooperationsprojekt mit dem Blog www.baninana.de, vor. Da das schöne Wetter aber noch hoffentlich eine Weile anhält, bleiben wir thematisch beim Sommer und freuen uns über das tolle Rezept einer sommerlichen Raffaellotorte mit Himbeeren, das uns Baninana-Userin danii85 zur Verfügung gestellt hat: Lecker, lecker, lecker!Raffaellotorte mit Himbeeren

Raffaellotorte mit Himbeeren

Zutaten

Für den Teig:
• 6 Eier
• 180 g Zucker
• 180 g Mehl
• 2 Msp. Backpulver

Für die Creme:
• 1 Dose Kokosmilch (160 ml)
• 2 gestr. TL Speisestärke
• 525 g Frischkäse
• 1 Pck. Sahnesteif
• 5 EL Zucker
• 1 Pck. Vanillezucker
• 150 g VIVANI Weiße Kuvertüre
• 120 g Kokosraspel

Für Füllung und Dekoration:
• 200 g VIVANI Weiße Kuvertüre
• 300 g Himbeeren
• 12 Raffaellos
• Kokosraspel

So wird’s gemacht

Die Biskuitböden lassen sich gut am Vortag vorbereiten. Dazu  den Backofen auf 180° C Ober- / Unterhitze vorheizen. Die Eier mit einem Mixer auf höchster Stufe etwa eine Minuten lang schaumig schlagen. Anschließend den Zucker unter Rühren in die Eiermasse geben und zwei Minuten weiter schlagen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und die Masse sehr schaumig ist. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und nur kurz auf niedrigster Stufe unterrühren – alles sollte gut vermengt sein, aber die Luft darf nicht aus dem Teig herausgeschlagen werden. Den Teig in eine Springform gießen und für 10-15 Minuten backen. Danach den Boden gut auskühlen lassen und zweimal durchschneiden, damit drei möglichst gleich große Böden entstehen.

VIVANI-Tipp: Am besten eignen sich zum gleichmäßigen Zerteilen der Böden ein spezielles Tortenmesser oder ein langes Sägemesser (Brotmesser). Vor dem Schneiden die einzelnen Böden durch Einritzen markieren und dann ohne Druck langsam, gleichmäßig und  sternförmig „sägen“. Alternativ kann man den Boden auch rundherum einritzen und dann einen starken, mit beiden Händen gespannten Faden aus z. B. Zwirn, Metall oder Kunststoff vorsichtig durch den Boden ziehen und ihn dadurch zerteilen.

Für die Creme die Kokosmilch zusammen mit der Stärke kurz aufkochen und anschließend abkühlen lassen. Die 150 g weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Den Frischkäse mit Sahnesteif, Zucker und Vanillezucker mit dem Handrührgerät aufschlagen und anschließend Kokosmilch sowie Kuvertüre unterschlagen. Zum Schluss die Kokosraspel unterheben.

Die 200 g weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, auf den untersten Tortenboden gießen und hart werden lassen. Darauf sehr dünn etwas Creme streichen und den nächsten Boden darauf legen. Die Himbeeren auf diesem Boden verteilen und leicht andrücken. Den letzten Boden auflegen und die Creme um die ganze Torte herum aufspachteln. Abschließend die fertige Torte mit Kokosraspeln bestreuen und mit Raffaellokugeln dekorieren.

Foto: © danii85

Weitere Ergebnisse des VIVANI-Backmarathons:

Schoko-Mandel-Pralinchen
Erdbeer-Muffins