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Rezeptidee: Schokoladige Osternester

Bunte Plastikeier und allgegenwärtige, süße Häschen lassen es erahnen: Ostern steht mal wieder vor der Tür! Damit ich nicht wieder wie letztes Jahr in die Verlegenheit komme, einen „Last Minute“ Schokokuchen zu backen, habe ich bereits schon jetzt einen österlichen Test-Backlauf gemacht und mich an schokoladigen Osternestern – Cupcakes mit Buttercreme und Eierdekoration – versucht. Das Ergebnis lässt sich ganz hübsch anschauen und nach der Fastenzeit dürften die paar mehr Kalorien durch die Buttercreme ja erlaubt sein…Oster-Cupcake

Schokoladige Osternester

Rezept für 12 Cupcakes

Zutaten

Für den Teig:
• 125 g weiche Butter
• 125 g Zucker
• 2 Eier, leicht verquirlt
• 100 g Mehl
• 1 TL Backpulver
• 25 g Cavi Quick von VIVANI

Für die Buttercreme:
• 90 g weiche Butter
• 175 g Puderzucker
• 1 EL Milch
• 2-3 Tropfen Vanillearoma

Dekoration:

• 36 Mini-Schokoeier, mit bunter Zuckerglasur oder Schokoüberzug
(ich habe die Bio Dinkel Schoko Eier von Alnatura verwendet)

So wird’s gemacht

Den Backofen auf 180° C vorheizen und ein Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen.
Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Die Eier nach und nach zugeben und alles gründlich verrühren. Mehl, Backpulver und Kakao darüber sieben und mit einem großen Metalllöffel unterziehen. Den Teig dann in die Papierförmchen füllen.

Die Küchlein 15-20 Minuten im Ofen Backen, bis sie aufgegangen sind und sich fest anfühlen. Auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Für die Buttercreme die Butter in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Den Puderzucker darüber sieben und alles gut vermengen. Dann Milch und Vanillearoma einrühren.

Die Buttercreme in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und auf jeden ausgekühlten Cupcake einen großen Ring aufspritzen. Auch in die Mitte ein paar Tupfer spritzen, in jedes Nest drei Schokoeier setzen und leicht andrücken.

Bild: © Katharina Kuhlmann

Oster-Rezept: „Last Minute“ Schokokuchen

Feiertage sind toll! Natürlich, man hat ja frei und kann mal so richtig lange ausschlafen. Theoretisch zumindest. Ein Problem ergibt sich aber spätestens dann, wenn man feststellt, dass man vergessen hat, die Zutaten für den Festtagskuchen einzukaufen oder sich morgens spontan Besuch zum Kaffeetrinken anmeldet: Die Geschäfte haben alle geschlossen! Damit sie an diesem Osterfest nicht in Stress geraten, hat sich VIVANI einen saftigen Schokoladenkuchen ausgedacht, der mit Zutaten herzustellen ist, die man in der Regel im Haus hat. Außerdem ist das Rezept kinderleicht und daher auch gut für Anfänger oder Gelegenheitsbäcker geeignet. Wer mag, kann dem Naschwerk zudem eine passende österliche Deko verpassen!

„Last Minute“ Schokokuchen

Zutaten

• 200g Schokolade mit 70% Kakaoanteil (z. B. VIVANI Feine Bitter)
• 200 g Butter
• 200 g Zucker
• 200 g gemahlene Mandeln
• 4 Eier
• ½ Päckchen Backpulver
• 1 Päckchen Vanillezucker
• 1 Prise Salz
• evtl. 3 EL Mehl

So wird`s gemacht

Im Wasserbad Schokolade und Butter langsam schmelzen. Eier und Zucker schaumig schlagen und anschließend Mandeln, Backpulver, Vanillezucker und Salz unterrühren. Die geschmolzene Butter-Schokoladen-Mischung unter die Masse rühren. Falls der Teig zu flüssig geworden ist, das Mehl hinzugeben. Den Teig in eine gefettete Springform geben und im vorgeheizten Backofen (160° C) auf mittlerer Schiene ca. 50 Minuten lang backen.

Dekotipp: Wer es besonders schokoladig mag, kann den Kuchen ganz klassisch mit einer Schokohaube schmücken. Dazu 200g Vollmilch-Kuvertüre (z. B. Vollmilch Kuvertüre von VIVANI) im Wasserbad schmelzen und über den vollständig ausgekühlten Kuchen streichen. Hierzu schmeckt frische Schlagsahne.

Wer eher eine österliche Deko bevorzugt, der kann aus Pappe eine Form ausschneiden, wie z. B. einen Hasen oder ein Lamm. Die Form auf den Kuchen legen und rundherum gleichmäßig mit Puderzucker bestreuen (mittels Sieb oder Streuer). Anschließend die Schablone vorsichtig entfernen.

Bild: © EcoFinia GmbH / VIVANI

 

Warum gibt es den Schoko-Osterhasen?

Ein bei Kindern und Erwachsenen zum Osterfest gleichermaßen beliebtes Tier sowie ein echter Verkaufsschlager der Schokoladenhersteller präsentiert sich derzeit wieder stolz in den Regalen der Geschäfte: der Schoko-Osterhase! Doch wieso ist das so, warum hat es gerade dieses putzige Wesen in die Herzen und Osternester der Naschfreunde geschafft? Und seit wann werden Schoko-Osterhasen eigentlich kommerziell verkauft? Der VIVANI Schoko-Blog versucht, das Mysterium zu ergründen.Schoko Osterhase "RapRabbit" von iChoc

 

Was hat überhaupt ein Hase mit Ostern zu tun?

Diese Frage drängt sich automatisch auf, denn nach seinem christlichen Ursprung handelt es sich bei dem Osterfest doch um die Auferstehung Christi von den Toten. Hasen spielen in der biblischen Geschichte keine Rolle und auch so scheinen keine großen Verbindungen zwischen Christentum und den niedlichen Tieren zu bestehen. Es gibt verschiedene Theorien, wie Ostern auf den Hasen kam und letztendlich lässt sich nicht eindeutig beweisen, welche davon zutreffend ist. Immerhin ist aus geschichtlichen Quellen bekannt, dass schon im 17. Jahrhundert die Rede vom Osterhasen war.

Einige Forscher glauben, dass der Hase als Symbol für die Auferstehung gesehen wurde, denn dieses Tier bekommt als eines der ersten im Frühjahr seine Jungen. Auch könnte es sein, dass der Osterhase ein Relikt aus heidnischen Zeiten ist. Die germanischen Frühlingsgöttin Ostara wurde oft zusammen mit ihrem heiligen Tier, dem Hasen, dargestellt. Das Heidentum verschwand in der Folgezeit, aber der Begleiter der Göttin überdauerte den Religionswechsel. Welche Theorie – und es gibt noch einige mehr! – auch immer stimmen mag, heutzutage ist der Hase ein fester Bestandteil des Osterfestes geworden. So ist es nicht verwunderlich, dass er auch Einzug in den Bereich der Gaumenfreuden hielt – und zwar nicht als Festtagsbraten, sondern in Form von Schoko-Osterhasen!

Geschichte des Schoko-Osterhasen

Die Geschichte des Schoko-Osterhasen ist – ähnlich wie die Herkunft des Osterhasen an sich – nicht eindeutig geklärt. Sicher ist, dass die Idee aus Deutschland stammt und ab den 1950er Jahren in bunte Folie verpackte Osterhase begannen, in Serie vom Band zu laufen. Mittlerweile hat sich die süße Leckerei zu einem deutschen Exportschlager weltweit entwickelt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit.

Vermutlich wurden die ersten Schoko-Osterhasen aber bereits deutlich früher hergestellt. Es gibt Hinweise darauf, dass bereits in der Mitte des 19. Jahrhunderts Osterhasen aus Schokolade deutsche Schaufenster zierten. Die Figuren waren jedoch im Gegensatz zu heute noch massiv und wogen mehrere Kilogramm.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Herstellung der Hasen revolutioniert, indem man von den massiven Schokoladentieren zu sogenannten Hohlfiguren überging. Vorbild für die Produktion waren die in der Imkerei verwendeten Honigschleudern, die durch zentrifugale Kräfte den Honig aus den Waben katapultieren. Die damaligen Chocolatiers spannten ihre Hasenformen auf die Schleuder und konnten durch die schnellen Drehungen perfekte Hohlfiguren herstellen – ein Prinzip, dass noch in der heutigen Hohlfigurenherstellung Verwendung findet.

Ostern – ein Fest der Süßwaren

Rund 130 Millionen Schoko-Osterhasen werden jährlich zur Osterzeit verkauft. Im Bereich der saisonalen Schokoladenhohlfiguren, deren Herstellung produktionsbedingt teuer und aufwändig ist, hat der Osterhase mit 57% Verkaufsanteil deutlich die Nase vorn und verweist Weihnachtsmann, Küken, Osterlämmer und co. deutlich auf die hinteren Ränge. Ein Viertel der gesamten Schokoladenproduktion zu Ostern verdienen die Hersteller mit dem Hasen und im Durchschnitt ist jeder Deutsche bereit, sich die leckeren Süßwaren rund um das Fest etwa fünf Euro kosten zu lassen. In diesem Sinne: Haben Sie auch schon bunte Freunde für ihr Osternest besorgt?

Foto: © Tanja Meyer/t-online.de