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chocolART 2016 – schokoladige Opulenz in Wuppertal

Schon seit Jahren wollen wir die chocolArt in Tübingen besuchen, aber leider wurde unser Naschtripp ins Schokomekka am Neckar bisher stets vereitelt. Als wir erfuhren, dass das Event „on tour“ im nahe gelegenen Wuppertal gastieren sollte, waren mein Mann Alex und ich total begeistert. Da wir es kaum erwarten konnten, scharrten wir als einige der ersten Besucher am Donnerstag Morgen bereits mit den Hufen in der Barmer City und konnten viele der Aussteller noch ihre Stände aufbauen sehen. Und dann begann sie, die schokoladige Reizüberflutung mit tausenden Kalorien zu viel für diesen Tag. Zusammengefasst: Super, bitte im nächsten Jahr wieder! Und wir haben euch sogar etwas mitgebracht: Wenn ihr schnell mitmacht, könnt ihr bei unserem Gewinnspiel exklusiv tolle handgeschöpfte Schokoladen der Wuppertaler Manufaktur Das Bernsteinzimmer gewinnen (Gewinnspiel am Ende des Beitrags)!

Chocolatierskunst wohin das Wuppertaler Auge schaut

Als wir so durch die noch spärlich besuchte, morgendliche Einkaufsstraße Werth von Wuppertal-Barmen schlenderten, kam das Schokoladenfestival chocolART gerade erst in Gang. Vielen Chocolatiers merkte man die Freude an, dass es nun endlich losging. Es war viel Zeit für schokoladige Fachgespräche und die Händler erläuterten motiviert ihre Sortimente und Konzepte. Viele waren gespannt und vielleicht auch eine Prise skeptisch, ob sich das Event in Wuppertal etablieren werde, ob der Ort der richtige sei für erlesene, hochpreisige Produkte. Daher gingen viele direkt in die Vollen. Wir hatten noch keine drei Stände hinter uns, da war uns schon ein wenig schlecht. So ging es weiter, überall durfte probiert werden. Es erstaunte uns schon sehr, wie viel man an jedem Stand verkosten konnte, ja sogar zum Probieren genötigt wurde. Das hätten wir aufgrund der teuren Produkte gar nicht erwartet.chocolart_bernsteinzimmer

Auch der Besucherandrang stieg stetig Stunde um Stunde. Gegen Mittag waren alle Gassen gut gefüllt, an den meisten Ständen war reger Betrieb. Was besonders interessant war: Die Besucher waren zum Großteil „echte“ Wuppertaler Laufkundschaft, nicht nur eigens angereiste chocolART-Besucher. Wenn man bedenkt, dass Wuppertal nicht unbedingt für seine Kaufkraft bekannt ist, war es doch sehr schön zu sehen, wie sich das ortsansässige Publikum, hauptsächlich vom mittleren Alter aufwärts, fröhlich mit Edelschokolade eindeckte. Die Hoffnung auf eine erneute chocolART in Wuppertal für 2017 stieg.

Von Praline bis Eierlikör, von Italien bis zum Fürstenhof, von Leberwurst bis vegan

Jemand, der Schokolade mag und auf der chocolART nichts nach seinem Geschmack gefunden hat, war definitiv nicht vom 13. bis 16.Oktober 2016 in Wuppertal. Auch für uns, die wir uns ständig mit Schokolade privat wie beruflich beschäftigen, gab es beim Wuppertaler Festival noch einiges an Neuheiten und spannenden, kreativen Ideen zu entdecken. Dazu musste das Rad nicht jedes Mal neu erfunden werden. Ein gutes Beispiel: Brownies. Die Brownie-Bäckerei Big-B Brownies backt die amerikanische Spezialität nach original amerikanischem Rezept. Firmenchef Moritz Külgen lässt sein Wissen aus jahrelangen Aufenthalten in den USA und Co. in seine 101 %-igen Brownie-Meisterstücke einfließen, was man wirklich schmeckt. Sie werden nur aus natürlichen Zutaten hergestellt, verzichten auf künstlichen Schnickschnack und sind super saftig. Nicht neu, aber super, super gut.chocolart_brownies-leberwurst

Die ganz große Patisserie konnte man auf der Wuppertaler chocolART verschwenderisch an jeder Ecke bestaunen. Edle Confiserien reihten sich aneinander, sogar sprichwörtlich geadelte Confisseure waren am Werk, so etwa die offiziellen Hoflieferanten Huthmacher des Hohenzollern-Schlosses in Sigmaringen. Hier besonders berühmt: Die 13 verschiedenen Sorten Dominosteine und typische, baden-württembergische Naschereien.
Auch der Bereich „Schokolade zum Trinken“ war reich vertreten. Trinkschokolade – klar, bekannt, an fast jeder Ecke. Schoko-Eierlikör in verschiedenen Sorten (Altenweddinger Geflügelhof) – schon etwas ungewöhnlicher. Interessant – gleich drei unterschiedliche Schokoladenbiere. Die zwei Franzosen („Bière Saveur Chocolat“ und „Bourganel Bière au Nougat“) und das Hausbier des Kölner Schokoladenmuseums („Schokobräu“) stehen noch unverkostet bei uns zu Hause, kamen aber bei den Besuchern sehr gut an und chocolart_kakaomalereiwurden hoch gelobt. Die spektakuläre Geschmacks-Entdeckung des Tages – Yabago Chocolate Liqueur. Zehn unterschiedliche Geschmacksrichtungen gibt es, hergestellt in der deutschen Wein & Spirituosen Manufaktur Frick. Das Unglaubliche: Nur natürliche Zutaten kommen zum Einsatz, keinerlei Schoko-Aromen werden zugesetzt. Das Produkt wird aus der puren Kakaobohne destilliert. Vor allem die White-Variante überzeugte im Geschmack. So übrigens auch schon die DLG, es gab natürlich Gold.

Weitere neue und „verrückte“ Produkte waren etwa die schokoladigen Wurstwaren vom fränkischen Experimental-Metztger Claus Böbel. Schoko-Leberwurst oder -Bratwurst? Kein Problem. Wir haben uns dann doch nicht getraut, vielleicht beim nächsten Mal…?!

Was auffiel und sehr empfehlenswert war: Die vielen italienischen Stände mit den weltberühmten Spezialitäten rund um Nougat und weitere Klassiker aus der Region Umbrien. Natürlich auch mit von der Partie: italienisches Mandelgebäck. Es gab so viel Süßes aus dem sonnigen Schokoladenland auf der chocolART, dass man in Punkto ausländische Anbieter schon von einem deutlichen Schwerpunkt auf Italien sprechen kann.

Und sonst? Weitere tolle Aussteller in Wuppertal

Im krassen Gegensatz zur Schokowurst stand die Wuppertaler Schokoladenmanufaktur Das Bernsteinzimmer. Die veganen Pralinen, die von Inhaberin Solvejg Klein und ihrem Team in liebevoller Handarbeit hergestellt werden, überzeugen durch die sorgsam ausgewählten Rohstoffe. Die spannenden Kombinationen der Zutaten werden mit viel Detailverspieltheit ausgetüftelt. Jeder, der Gewürze und feine Nuancen mag, ist hier gut beraten. Denn: Dass die feinen Pralinen und Tafeln vegan sind, ist eine Zusatzqualifikation des Bernsteinzimmers und kein Ausschlusskriterium. Ganz nebenbei: Alle verwendeten Zutaten sind natürlich von bester Bio-Qualität. Wer nun neugierig geworden ist, sollte bei unserem heutigen Gewinnspiel mitmachen – köstliche Bernsteinschätzchen warten auf euch!chocolart_ateliercacao

Sehr begeistert hat uns auch die Berliner Schoko-Manufaktur Atelier Cacao. Die große Produktpalette bedient die verschiedensten Geschmäcker – wie wäre es mal mit einer Lakritz-Schokolade? Gibt es in weiß, Vollmilch oder Bitter. Doch es soll auch nicht zu abstrus werden, denn „wir verkaufen nur das, was uns auch selber schmeckt“, so der nette Verkäufer am Stand. Weiterer Pluspunkt ist, dass alle Rohstoffe in Bio-Qualität daherkommen und auf Konservierungsstoffe usw. konsequent verzichtet wird. Unseren Kindern haben die Berliner Bärenlollys auf jeden Fall sehr gut geschmeckt. Insider-Tipp, wenn ihr mal im Sommer zufällig über das Atelier Cacao stolpern solltet: das hausgemachte Eis. Besonders gut soll die Erdnuss-Variante schmecken.

Und zum Schluss trafen wir noch alte Bekannte, die sogenannte Bruchbude aus Herford. Die Bruchbude ist der Werksverkauf der Schokoladenfabrik Weinrich, in der auch unsere VIVANI-Schokoladen gefertigt werden. Neben dem beliebten Schokoladenbruch (bei der Produktion versehentlich zerbrochene Tafeln) aus der Fabrik zum kleinen Preis gibt es hier auch das gesamte Produktportfolio der Weinrich-Fabrik nebst ausgewählten Geschenkartikeln, Pralinen und Gebäck zu kaufen. Der Bruchbuden-Stand auf der chocolART war vor allem auch wegen des Schokoladenbruchs ein beliebter Anlaufpunkt für die Besucher.
chocolart_baumkuchen

Fazit: Liebe chocolART, bitte komm wieder nach Wuppertal, es war so schön mit dir! Die Presse berichtet bereits sehr positiv über das Event. Die Wuppertaler Rundschau konstatierte 150.000 Besucher – das hätten die Veranstalter kaum zu hoffen gewagt. Für 2017 wurde bereits ein voraussichtlicher Termin vom 12. bis zum 15. Oktober ins Gespräch gebracht. Wir werden wieder hingehen.


+++ GEWINNT EINE SÜSSE ÜBERRASCHUNGSTÜTE VON „DAS BERNSTEINZIMMER“ +++

Natürlich haben wir euch etwas von der ChocolART mitgebracht. Mit den besten Grüßen der Wuppertaler Schokoladen- und Pralinenmanufaktur Das Bernsteinzimmer verlosen wir eine süße Überraschungstüte mit neun unterschiedlichen Bernsteinzimmer-Schokoladen im Gesamtwert von 53 Euro.
Um mitzumachen, füllt einfach das folgende Kontaktfeld aus (Betreff: ChocolART). Teilnahmeschluss ist der 23. Oktober 2016. Wir drücken die Daumen!

>> Das Gewinnspiel ist abgelaufen. Die Gewinnerin wurde per Email informiert. <<

chocolart_bernsteinzimmer2Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren.  Teilnahmeschluss ist Sonntag, der 23. Oktober 2016, 23.59 Uhr.  Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. Der/die Gewinner/in wird per Email am 24. Oktober 2016 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Fotos © EcoFinia GmbH / VIVANI

Rezeptidee von Liz & Jewels: Trüffelpralinen

Two girls cooking on two continents – so lautet das Motto des erfolgreichen Food-Blogs www.lizandjewels.com, der die experimentierfreudigen Küchen der beiden Freundinnen Liz und Jewels über den großen Teich hinweg vernetzt. Vor wenigen Wochen veröffentlichte der Hölker Verlag nun das Buch „Grüße aus meiner Küche“ von Liz (aka Lisa Nieschlag) in Zusammenarbeit mit Lars Wentrup. Auch Jewels (aka Julia Cawley) steuerte Fotos und viele Ideen zu dem neuen Printwerk bei. Aus diesem Buch stellen uns Liz & Jewels exklusiv ein Rezept zur Verfügung – traumhafte Trüffelpralinen! Wem das Rezept gefällt, der sollte auf jeden Fall in nächster Zeit wieder im VIVANI Schoko-Blog vorbeischauen, denn das liebevoll aufgemachte Buch möchten wir euch in Kürze genauer vorstellen – nebst der Bloggerinnen im Interview!

Trüffelpralinen

ergibt 15 – 20 StückPralinen-GAMK_small

Zutaten

• 115 g Zartbitterschokolade
• 100 g Vollmilchschokolade
• 200 ml Sahne
• 2 EL Butter

• 4 EL Kakaopulver

So wird’s gemacht

Schokolade grob hacken und in eine hitzebeständige Schüssel füllen. Sahne in einem Topf geben und mit der Butter kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und über die Schokolade gießen, sodass diese schmilzt. Ordentlich verrühren, bis eine glänzende Creme entsteht. Für 30 Minuten in den Gefrierschrank stellen.

Mit einem kleinen Löffel etwas Masse abnehmen und zwischen den Händen zu Kugeln formen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und für 15 Minuten ins Gefrierfach stellen. Anschließend die Pralinen in Kakaopulver wälzen.

Vielen Dank an Liz & Jewels für die Bereitstellung des Rezeptes!

Foto: © Liz & Jewels

VIVANI-Backmarathon: Schoko-Mandel-Pralinchen

Der VIVANI-Backmarathon – das Kooperationsprojektes zwischen VIVANI und dem Blog www.baninana.de zum Thema weiße Kuvertüre – geht in die zweite Runde. Nach den leckeren Erdbeer-Muffins wird es nun noch eine Spur feiner und Schoko-Mandel-Pralinchen kommen auf den Tisch! Aber wer nun an eine aufwendige Zubereitung denkt, der kann beruhigt werden: Das Rezept ist kinderleicht und in nur etwa 10 Minuten zubereitet – eine schokoladige Rettung, wenn unerwarteter Besuch spontan vorbeischaut!

Schoko-Mandel-Pralinchen

Zutaten

200 g VIVANI Weiße Kuvertüre
50 g VIVANI Vollmilch Schokolade
200 g Cornflakes
100 g Mandelstifte

So wird’s gemacht

Mandelstifte zusammen mit den Cornflakes in einer Schüssel vermischen. Anschließend die weiße Kuvertüre in einem Wasserbad schmelzen, bis sie geschmeidig ist. Nach und nach die geschmolzene Kuvertüre unter die Cornflakes-Mandel-Mischung heben und dann kräftig rühren, damit sich die Schokolade gut verteilt. Sind alle Cornflakes mit Schokolade bedeckt, mit zwei Teelöffeln kleine Pralinen formen und diese auf einem Plastiktablett, -brett oder -teller ablegen, da sie sich hiervon später gut ablösen lassen.

Nun die Vollmilchschokolade schmelzen und mit einem Messer oder ähnlichem über den fertigen Schoko-Mandel-Crossies verteilen. Zum schnellen Erkalten die Pralinchen in den  Kühlschrank stellen. Nach etwa 5 Minuten Kühlung können die Pralinen verzehrt werden.

Vielen Dank an Annika R. für das Rezept!

Foto: © Annika R.