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Schokolade im All – Ein skurriles VIVANI-Weltraum-Special

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Verrücktes aus der Schokowelt – Weltraum-Special

Wir haben euch schon allerlei Skurriles aus der Welt der Schokolade in unserer Blog-Reihe „Verrücktes aus der Schokowelt“ vorgestellt. Aber Kenner wissen es bereits: Immer wenn der Weltraum ins Spiel kommt, werden Ideen und Geschichten besonders fantastisch und aberwitzig – eben nicht von dieser Welt! Aus diesem Grund haben wir euch heute ein Weltraum-Special der unglaublichen Schokoladigkeiten zusammengestellt, in dem es natürlich um Experimente, aber auch schlichtweg um den Heißhunger der Astronauten auf Süßes geht. Passend dazu kann man außerdem mit ein wenig Glück ein Buch gewinnen, dessen Titel jede Menge Spaß verheißt: „Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst“.

Heißhungeralarm im All – Auch Astronauten wollen Schokolade!

Während die Aussicht von oben überirdisch ist, bleibt der Appetit von Astronauten im Weltall in der Regel ganz weltlich. Und was wünscht man sich bei Heißhungerattacken Lichtjahre entfernt neben Pizza, Pommes und anderen Spezialitäten der irdischen Küche? Klar, Süßes – Schokolade! Jedoch gibt es ein entscheidendes Problem: Wenn die heimlichen Naschvorräte aus dem Gepäck der Sternenreisenden irgendwann erschöpft sind, liegt der nächste Supermarkt nicht gerade um die Ecke. Die Lösung lautet Lieferdienst! So freuen sich die Astonauten der ISS jedes Mal, wenn ein Shuttle mit Bestellungen und Verpflegungspaketen von „zu Hause“ an der internationalen Raumstation andockt. Bisher dürfen sich nur amerikanische Astronauten über diesen Service freuen, jedoch planen Russland, Europa und Japan ähnliche Dienste einzurichten. Die Unternehmen, die diese Dinstleistungen anbieten, stammen aus der privaten Raumfahrtindustrie, wie beispielsweise Orbital ATK (ehemals Orbital Science) oder SpaceX.Milchstrasse

Und wenn das Shuttle mal nicht liefert? Dann kommen allerlei Leckereien aus der überirdischen Astronautenküche zum Einsatz, so etwa das köstliche (??) Astronauteneis mit Chocolate Chips. Der Vorteil: Gut handhabbar im Weltraum da gefreiergetrocknet – nichts kleckert in der Schwerelosigkeit! Durch diesen Aggregatzustand gibt es noch zwei weitere Vorteile, nämlich Keimfreiheit und minimales Gewicht. So können sich nicht nur die Astronauten ihr Köfferchen schön voll packen, auch Backpacker auf Erden haben endlich die Möglichkeit, sich für lange Trails ausreichend mit Eis zu bevorraten. Denn: Jederman kann sich das Supereis über www.astronautfoods.com für schlappe $3.10 aus den USA nach Hause bestellen – der nächste Sommer ist wohl gerettet! 😉

Bessere Luftschokolade durch Experimente im Weltall?

Bereits seit 2012 ist bekannt, dass der Nestlé-Konzern für die Perfektionierung von Luftblasen in Luftschokolade, Milchprodukten, Kaffee und Tiernahrung (warum das?) nichts mehr dem Zufall überlassen will – jetzt geht’s auf in den Weltraum. In der Schwerelosigkeit der ISS sollen Luftbläschen auf die gleiche Größe genormt und gleichmäßig in den Produkten verteilt werden. Ob die Experimente bereits stattgefunden haben und mit welchem Ergebnis, ist bislang nicht bekannt.
Dass es auch etwas nachhaltigere Produktionsverfahren für hübsche Luftschokolade geben muss, dachten sich dann chinesische Forscher 2013. Sie entwickelten ein irdisches Produktionsverfahren, mit sehr zufriedenstellenden Ergbenissen. Bei dem Verfahren wird Kakaobutter geschmolzen und über einen Zeitraum von zwei Stunden bei 60°C mit Phospholipiden aus Sojabohnen vermischt. Danach lässt die abgekühlte Masse einen Schleudergang in einem Rührwerk bei 900 Umdrehungen pro Minute über sich ergehen, wordurch sie mit Luft versetzt wird.

Buchtipp: „Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst“

Mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit zu messen, hört sich wie eine Fantasie aus der Welt von Übermorgen an. Dass aber kein Hexenwerk dahinter steckt und jeder wissenschaftlich Interessierte – ob Laie oder Nachwuchsphysiker – das Experiment am heimischen Mikrowellenherd schnell und einfach nachmachen kann, zeigt das Buch „Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst und andere nützliche Experimente für den Hausgebrauch“ von Herausgeber Mick O’Hare. Der gebürtige Engländer und Redakteur des New Scientist Magazines hat in seinem sehr unterhaltsamen Do-It-Yourself-Ratgeber für Daheim 79 Experimente zusammengestellt, die  den Alltag zum Labor machen. Gewöhnliche Gegenstände aus Küche, Keller, Garten, Bad und anderen Orten des trauten Heims warten darauf, wissenschaftlich unter die Lupe genommen und/ oder zweckentfremdet zu werden.

Mick O’Hare (Hrsg.): Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst und andere nützliche Experimente für den Hausgebrauch“

Fischer Taschenbuch Verlag
Frankfurt a. M. 2009
256 Seiten, Taschenbuch
ISBN: 978-3-596-18144-5
8,95 €

Noch mehr Legenden und Mythen aus dem Reich der Schokoalden findet ihr hier:

Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 5
Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 4
Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 3
Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 2
Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 1

 »»» GEWINNSPIEL «««

Wen das Weltraumfieber gepackt hat und wer nicht mehr warten kann, die eigene Wohnung zum Experimentierfeld zu machen, der kann bei uns in Kooperation mit dem Fischer Taschenbuch Verlag ein Exemplar von „Wie man mit einem Schokoriegel die Lichtgeschwindigkeit misst und andere nützliche Experimente für den Hausgebrauch“ gewinnen. Natürlich liefern wir dem Gewinner direkt ein paar VIVANI-Schokoriegel mit, damit das Experiment direkt starten kann.
Weltraum-Special

Wer mitmachen möchte, füllt einfach bis zum 14. Oktober 2015 das folgende Formular aus. Als Betreff bitte Schokoriegel misst Lichtgeschwindigkeit“. Viel Glück!

Das Gewinnspiel ist beendet. Die Gewinnerin wurde per Email über ihren Gewinn benachrichtigt.

Teilnahmebedingungen:
Alle Teilnehmer erklären sich mit den Bedingungen des Gewinnspiels einverstanden:  Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 16 Jahren.  Teilnahmeschluss ist Mittwoch, der 14. Oktober 2015, 23.59 Uhr.  Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden nur zum Zwecke der Gewinnermittlung gespeichert und danach gelöscht. Der/die Gewinner/in wird per Email am 15. Oktober 2015 über den Gewinn benachrichtigt, die Ermittlung erfolgt per Losverfahren. Mitarbeiter der EcoFinia GmbH sowie deren Angehörige sind nicht teilnahmeberechtigt.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  Der Gewinn ist nicht übertragbar, eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Bild „Milchstraße“: © istock, pixelparticle
Bild „Buch“: © Fischer Taschenbuch Verlag

Verrücktes aus der Schokowelt – Technik, Film, Gesetz

Mythen_und_LegendenVerrücktes aus der Schokowelt – Teil 3

Schokolade – nicht nur einfach lecker, sondern seit jeher auch Ursprung von Legenden und jeder Menge Skurrilitäten. Nachdem wir euch in unserer Reihe „Verrücktes aus der Schokowelt“ bereits über den göttlichen Ursprung und die mysteriösen Inhaltsstoffe der süßen Schlemmerspeise sowie allerlei schokoladige Rekorde berichtet haben, geht es heute in die Welt der Technik, der Filmgeschichte und der Gesetzgebung.

Schokolade im 3D-Druck

3D-Drucker sind eine faszinierende Erfindung der letzten Jahre. Daten können direkt als fertiges Produkt ausgedruckt werden, Herstellungsprozesse werden enorm beschleunigt. In technischen Branchen, wie beispielsweise der Automobilindustrie, gehört 3D-Druck mittlerweile bereits zum Standart, aber Lebensmittel aus dem Drucker?! Es mutet an wie aus der Welt von Übermorgen, aber seit einigen Jahren gibt es bereits eine wahre Schlaraffenland-Maschine: den Schokoladen-Drucker! Statt der Tintenpatrone wird das Gerät über eine Schokoladenkatusche gespeist und eine Düse spritzt die computerentworfenen Formen schichtweise dreidimensional auf. Der Anbieter „Choc Edge“ bietet Schoko-Drucker bereits ab etwa 3.000 € an – kein unerfüllbarer Traum für Schokolandenfans und passionierte Bäcker / -innen!

Schokoladenschmiererei in „Trainspotting“

Die als „dreckigste Toilette Schottlands“ berühmt gewordene Szene im Kultfilm „Trainspotting“ lässt hygienebewussten Menschen das Blut in den Adern gefrieren! Exkremente verschmieren die Kabine und den gesamten Lokus, durch den sich Schauspieler Ewan McGregor im wahrsten Sinne des Wortes durchkämpfen muss. Doch seit einiger Zeit ist bekannt, dass McGregor schokoladiges Glück gehabt hat: Die Kulisse war lediglich mit flüssiger Schokolade besudelt! Fans des adretten, schottischen Schauspielers und Sängers dürfen aufatmen!

Keine Schokolade für Frauen im britischen ÖPNV

Dass es in Amerika jede Menge seltsame Gesetze und Vorschriften gibt, ist dank vieler lustiger Bücher längst über den großen Teich geschwappt. Doch auch viel näher – quasi nur über den kleinen Teich – in Großbritannien gibt es immer wieder Meldungen von allerlei seltsamen Gesetzmäßigkeiten. So geistert seit Jahren die Meldung durch das Netz, dass es Frauen verboten sei, in britischen öffentlichen Verkehrsmitteln Schokolade zu genießen. Ein Skandal – so wohl der erste Gedanke von Schokoladenfans und engagierte Feministinnen. Doch ob es das Gesetz tatsächlich gibt, darüber scheiden sich die Geister. Während Britinnen oftmals noch nie darüber gehört haben, wurden deutsche Urlauberinnen angeblich schon zur Kasse gebeten. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich um ein altes Gesetz handeln könnte, dass vor Jahrhunderten – aus welchem Grund auch immer! – erlassen und nicht revidiert wurde und daher theoretisch noch rechtskräftig sein könnte. Vielleicht handelt es sich aber auch nur um eine weitere Unglaublichkeit aus dem Reich der schokoladigen „Urban Legends“…

Wer Gefallen gefunden hat – hier geht’s zu weiteren schokoladigen Skurrilitäten:

Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 5
Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 4
Verrücktes aus der Schokowelt – Weltraum-Special
Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 2
Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 1

Verrücktes aus der Schokowelt – Ursprung und Inhaltsstoffe

Mythen_und_LegendenVerrücktes aus der Schokowelt – Teil 1

Ein Genussmittel, das derart die Sinne verzaubert wie Schokolade, ist über die Zeit – wie sollte es anders sein – auch immer wieder zum Stoff von Legenden und Mythen geworden. Vier interessante Geschichten rund um Kakao und Schokolade stellen wir euch im folgenden Beitrag vor, die sich einerseits um die Ursprünge der Schokolade und andererseits um deren mysteriöse Inhaltsstoffe drehen. Willkommen zum Auftakt unserer Reihe „Verrücktes aus der Schokoladenwelt“, in der wir euch immer wieder Wunderliches und Seltsames rund um unsere Lieblingssüßigkeit berichten werden.

Göttergeschenke und blutige Kakaobäume bei den Azteken

Vor über dreitausend Jahren begann in Südamerika die Geschichte des Kakaos und der Schokolade. Die unterschiedlichen Hochkulturen wie etwa die Maya oder die Azteken wechselten Quetzalcoatlsich in ihrer Herrschaft ab und entwickelten jeweils eigene Legenden um die damals noch sehr bittere, ausschließlich in flüssiger Form verspeisten Köstlichkeit. So besagt eine Legende, dass der aztekische Menschengott Quetzalcoatl in das verlorene Paradies zu den Kindern des Sonnengottes gelangte. Er fand dort auch die Samen der Kakaopflanze und brachte sie mit in die Menschenwelt. Er pflanzte sie an und entdeckte die belebende Wirkung des Kakaos. Die Inspirationen, zu denen er durch dieses Göttergeschenk gelangte, gab er an seine menschlichen Schüler weiter und konnte sich dadurch zum Herrscher Mexikos aufschwingen.

Ebenfalls von den Azteken stammt der Mythos über eine Prinzessin, die tapfer das Versteck eines bedeutsamen Schatzes vor feindlichen Eroberern geheim hielt. Selbst unter der Folter blieb sie standhaft und gab das Geheimnis nicht preis, woraufhin sie getötet wurde. Aus ihrem Blut soll der Legende nach die Kakaopflanze entsprungen sein.

Blut und Insekten: Urban Legends zum Thema Schokolade

Diese Urban Legend über Schokolade ist schon vielen begegnet: Inhaltsstoff Rinderblut! Immer wieder geistern auch Berichte durch die Boulevardpresse, die diese Ungeheuerlichkeit angeblich belegen. Der Grund für das weit verbreitete Gerücht sind vermutlich Experimente mit Blut als Ersatzstoff für die teuren Rohstoffe in der Schokolade. So wurde in der ehemaligen DDR eine billigere und unabhängigere Produktion von Schokolade angestrebt. Auch gab es immer wieder Patentanmeldungen von Schokoladenprodukten, die Blut enthielten, aber niemals bewilligt wurden. Im Gegenteil: Es gibt heute klare EU-Richtlinien, welche die für die Schokoladenproduktion erlaubten Rohstoffe aufführen. Da Blut nicht aufgeführt ist, ist seine Verwendung in Schokoladen grundsätzlich verboten.

Eine weitere skurrile Legende rankt sich um den angeblichen Fakt, dass Kakerlaken in Schokolade zu finden seien. So veröffentlichte das Journal of Alternative & Complementary Medicine 1990 einen Artikel, der behauptet, dass Kakerlaken bei der Kakaoproduktion trotz Hygienemaßnahmen nicht aus den Bottichen ferngehalten werden könnten. Daraufhin veröffentlichte die amerikanische Behörde für Nahrungsmittel und Medikamentenüberwachung eine Richtlinie, die vorsieht, dass Kakerlaken in Schokolade einen Anteil von vier Prozent nicht übersteigen dürfen. Wenig lecker – und kaum zu glauben!

Beizeiten werden wir euch mit weiteren Mythen und Skurillitäten aus der Welt der Schokolade versorgen. Wenn ihr spannende Stories zum Thema habt, sendet sie gerne unter dem Stichwort „Schokoladenmythen“ an info@vivani.de.

Wer Gefallen gefunden hat – hier geht’s zu weiteren schokoladigen Skurrilitäten:

Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 5
Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 4
Verrücktes aus der Schokowelt – Weltraum-Special
Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 3
Verrücktes aus der Schokowelt – Teil 2

Foto 1 © iStock/Hudson Stuart Photography